Massiver Stimmenkauf wurde in Pedro Juan Caballero registriert

Pedro Juan Caballero: Nachdem der liberale Bürgermeister und erneuter Kandidat für die zweite Amtsperiode, José Carlos Acevedo die Wahl gewann, begann er heute Morgen seinen Teil der Abmachung mit seinen Wählern einzuhalten und verteilte Körbe, gefüllt mit Grundnahrungsmitteln.

Wie in den vorangegangenen Jahren behalfen sich die „Acevedos“ damit, um die Wahl zu gewinnen und verteilten erneut Grundnahrungsmittel an die, die ihre Stimme „verkauften“ zu Gunsten von Acevedo.

Heute Morgen, bei vollem Tageslicht, stellte sich eine große Menge von Leuten vor einem Lkw an, geparkt vor einem bekannten Geschäft, um ihre Lebensmittel abzuholen mit einem Gutschein, der den Wählern von der einflussreichen Familie ausgehändigt wurde.

In den Nachmittagsstunden des gestrigen Sonntags strömten viele Leute in die Wahllokale, weil sie erwarteten, dass sie für ihre Stimme bezahlt werden. Nachdem dies auch geschehen war, erhielten sie als Bonus die Lebensmittelmarke wenn die Wiederwahl reell wird.

Heute nach der Bestätigung des Sieges von José Carlos Acevedo gab dieser grünes Licht für die Verteilung der versprochenen Ware.

In der Provinzhauptstadt von Amambay denunzierten diverse Politiker öffentlich diese Handlungsweise. Doch wer schon einmal in Pedro Juan Caballero war, weiß dass diese Stadt, fern von Asunción, ihre eigenen Regeln hat.

Laut unbestätigten Aussagen wurden von den Politikern zwischen 100 und 200.000 Guaranies für jede Stimme gezahlt.

An diesem Morgen hat Acevedo, Geschäftspartner von Nasser Jamil, Bruder von Fhad Jamil den letzten Teil seiner Abmachung eingehalten, damit die Leute bei Laune gehalten warden und sich bei der nächsten Wahl erneut daran erfreuen können.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Massiver Stimmenkauf wurde in Pedro Juan Caballero registriert

  1. Zwei liberale Spitzenpolitiker bezeichnen sich gegenseitig der Drogenmafia anzugehören und den Mordauftrag gegeben zu haben. Alegre hat anscheinend auch Gelder von der Grenzregion zu Brasilien bekommen. Geldkoffer werden nach Asunción geschickt, damit die Polizei in PJC nur den Verkehr kontrolliert. Da bleibt doch keine Zeit mehr um gegen das organisierte Verbrechen vor zu gehen. Also bitte ein bisschen mehr Verständnis für unsere Regierung!

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