Mehr als nur etwas stickige Luft

Asunción: Die Stadt sowie ihre Anrainer hatte am gestrigen Sonntag und selbst noch am heutigen Montag mit schlechter Luft zu kämpfen. Die Müllkippe Cateura stand in Flammen.

Angeblich absichtlich soll am Samstag auf Anweisung der Chefin einer Firma das Feuer gelegt worden sein, die bisher den Betrieb des Endlagers leitete. Unbeachtete dessen, hatten die aktuellen Betreiber Probleme durch die Hitze und den Wind und schafften es nicht selbst das Feuer zu löschen. Mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie Tanklaster diverser staatlicher Institutionen halfen beim Löschen. Selbst Hubschrauber des Militärs warfen Wasser über dem Brandherd ab.

Häuser in der Nähe mussten evakuiert werden. Einige Anwohner erlitten Rauchvergiftungen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Wer wegen des Windes ungünstig wohnte hatte noch in dutzenden Kilometern Entfernung Einschränkungen hinzunehmen.

Die Solidarität der Menschen mit den Feuerwehrleuten war Dank sozialer Netzwerke riesig. Sie brachten den Firefightern Trinkwasser und Lebensmittel, damit diese länger durchhalten.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Mehr als nur etwas stickige Luft

  1. Weshalb sollte es in Asu anders sein als im restlichen Land. Hier stehen kleine Kinder genau neben den Müllfeuern mit Kunststoffen, alter Kleidung, Abfall und atmen die leckeren Düfte ein. Aber hey, ist doch nur Rauch und Rauch ist Luft und die ist nicht schädlich.

      1. Deponiebraende Loeschen nur Vollidioten. Das herunterkuehlen des Feuer bringt nur noch mehr Rauch. Profis trennen den brennenden muell vom nicht brennenden. Den brennenden muell laest man dann abfackeln oder deckt ihn allenfalls mit Erdreich ab.

      2. @Heinz1965, da haben Sie vollkommen recht.
        Die sind doch bestimmt unzureichend ausgerüstet hier. Die Feuerwehr löscht diesen Brand bestimmt ohne entsprechende Beatmungsausrüstung. Und bestimmt sind zahlreiche Einheimische mit einer PET-Flasche oder Eimer voller Wasser zu Hilfe geeilt.
        Ich bin kein Feuerwehrspezialist, aber das Beste ist bestimmt dem Feuer die Nahrung wegzunehmen, einen Graben schaffen und den Rest abfackeln zu lassen.
        Übrigens ist mir (uns) so ein Feuerwehrauto schon mal entgegen geflogen gekommen. Auf der Gegenfahrbahn, mit glücklicherweise einer 10 Meter breiten Trennwiese, ist ein Feuerwehrauto zu schnell die Brücke runter, hat den Randstein überfahren und ist abgehoben, ca. 20 Meter querweise durch die Luft geflogen und ca. 100 Meter vor uns etwas seitlich zum Stillstand gekommen. Konnte während der Fahr schön zuschauen. Dann sind alle vier über Fahrertüre ausgestiegen, unverletzt.
        Naja, kann ja mal passieren. Trotzdem nicht gerade sehr vertrauenerweckend das Können.
        Und ein Sekunden früher abgefahren wären Euch allen meine Kommentare der letzten Jahre erspart geblieben (wäre er noch ein wenig schneller die Brücke runter und ein paar Meter weiter zu unserer Fahrbahn herüber geflogen).

  2. Irgend wann muss auch der abgeholte Müll abgefackelt werden um wieder Platz zu schaffen. Das haben die meisten Einheimischen uns voraus, bezahlen keine Müllgebühr und fackeln nur “ kleine Haufen“ ab, während die Gemeinden es im großen tun, wenn die Müllkippe in der Natur zu voll wird.

  3. „Die Müllkippe Cateura stand in Flammen.“
    Schon mal Falsch. Die Deponie brennt immer noch und wird auch noch weitere Wochen brennen.
    Weil das mit Wasser nicht zu löschen ist, da die Deponie bis in einige Meter Tiefe brennen dürfte.
    Abdecken mit Sand, gibt es ja gerade genug im Flussbett, wäre da angesagt.
    Nach einem Rat bei mit diesem Problem vertrauten Feuerwehren zu fragen, ist natürlich nicht angesagt, man könnte ja als dumm gelten.

    1. Hermann, Du hast Recht, heute Mittag habe ich in den Notizen gesehen, das sogar ein Einsatzwagen der Feuerwehr komplett ausgebrannt ist, weil zu dicht am Feuer. Nur Freizeit Feuerwehr, von nichts auch nur einen Hauch von Ahnung. Aber rede mit ner Kuh französisch.

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