Kein Geld für Asphaltierung

La Colmena: Der Abgeordnete Vicente González verstärkt seinen Druck auf die Baukommission vom Ministerium MOPC, den Rest der Strecke La Colmena – Ybytymi zu asphaltieren, aber es fehlt wohl das Geld dafür.

Die Antwort, die González auf seine Anfrage von dem Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC), Arnoldo Wiens, erhielt, war, dass das Projekt zu den Prioritäten gehöre, es jedoch derzeit keine Finanzierungsquellen gebe.

Auf diese Weise ist es sehr wahrscheinlich, dass die Arbeiten im nächsten Jahr erst ausgeschrieben werden.

Das Vorhaben für die Asphaltierung wurde gemeinsam von den Bürgermeistern Casimiro González aus Ybytyni, Mario Melgarejo aus La Colmena und dem Abgeordneten González angeschoben. Sie berichten weiter, dass die Verlegung von 10 km Kopfsteinpflaster und die anschließende Asphaltierung der Straße nach César Barrientos bereits beantragt worden sei und Priorität haben würde.

Wochenblatt / Radio Guairá

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1 Kommentar zu “Kein Geld für Asphaltierung

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Das ist im Gebiet der Japsen. Dafuer ist kein Geld da.
    Nur fuer die Wege die an den Viehbetrieben der Ganaderos vorbeigehen, wie die vom Egon Neufeld an der Ruta Bioceanica, da schmeisst man das Geld zum Fenster raus.
    Kein Mennonit wird jemals in Ostparaguay Wege bauen – wozu hat man denn sich den Posten fuer die eigenen Leute gekauft… Nur der eigene Wahlkreis kommt in den Genuss neuer Infrastruktur.
    Ansonsten ist ja das fehlende Geld der Duerre zu verdanken.
    Als ich die Beziehung der Guarani zum Inkareich belas da merkte ich auch dass in alten Dokumenten der Pantanal Brasiliens als das Wassereinzugsgebiet des Paraguayflusses aufgefuehrt wird. Im Pantanal regnet es und speist so den Paraguayfluss.
    Hier die Karte: https://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal#/media/Datei:Pantanal_55.76W_15.40S.jpg. Das ist ein Satellitenbild von 2007.
    Man sieht da deutlich dass der Pantanal in Verbindung zum Amazonas Regenwald steht. Die Baeume und Feuchtigkeit generieren wohl Wasserdampf der in die Hoehe zieht und ueber dem Pantanal abregnet (hellgruenes Gebiet). Heute duerfte der Amazonas gerade da weit mehr gelichtet worden sein, immerhin sind ja mehr als 13 Jahre vergangen, so dass eben kein Wasserdampf mehr gebildet wird.
    Zudem brennt es ja da jetzt unentwegt so dass es unten Heiss ist und so verhindert dass sich Wasserdampf bildet.
    Je mehr also der Amazonas verschwindet je weniger regnet es im Pantanal und es koennte dahin kommen dass die Fluesse Rio Paraguay und Rio Parana (der Parana hat sein Wassereinzugsgebiet irgendwo im Cerrado) ganz austrocknen werden.
    Das Satellitenbild zeigt eigentlich deutlich wie diese beiden Fluesse mit dem Amazonas Regenwald in Verbindung stehen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal
    „Überschwemmungsland
    Der Río Paraguay hat auf seinem 600 Kilometer langen Weg durch die Tiefebene des Pantanal nur ein Gefälle von 30 Metern. Deshalb kann das Wasser, das aufgrund der Niederschläge im nördlichen Hochland über zahlreiche Flüsse in das Becken abfließt, das Gebiet nur sehr langsam wieder Richtung Süden verlassen. So werden einmal im Jahr, während der Regenzeit von November bis März, weite Teile der Tiefebene überschwemmt und zwei Drittel des Gebietes stehen teilweise metertief unter Wasser. So entsteht ein komplexes System aus Savannen, riesigen überschwemmten Wasserflächen, regenwaldartigen Flussgaleriewäldern und Trockenwäldern, ebenso wie ein Mosaik aus Flüssen, Seen und seichten Lagunen, deren Ausdehnung und Größe vom jährlichen Wechselzyklus von Regen- und Trockenzeit bestimmt werden. Während der Regenzeit zieht sich das Vieh – aber auch die wilden Tiere – in die Trockenwälder und auf die Uferdämme der Flüsse zurück, die jeweils durch Sedimentablagerungen entstanden und entstehen.
    Waldbrände im Pantanal 2020
    Verheerende Brände durch Brandstiftung haben im Jahr 2020 zehn bis zwölf Prozent der Vegetation zerstört, was etwa der Fläche Israels entspricht. Die brasilianische Regierung hat deshalb im September im Bundesstaat Mato Grosso do Sul den Notstand ausgerufen.[10] Es war die größte Brandkatastrophe in Mato Grosso und Mato Grosso do Sul seit 14 Jahren, allein im Juli und August 2020 wurden rund 16.540 km² (1.654.000 Hektar) Wald und Naturschutzgebiet vernichtet. Die Verbreitung von Bränden im Pantanal liegt weit über dem historischen Durchschnitt. Der Juli war der schlimmste Brandmonat im Biom seit einem Jahrzehnt. Das Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (INPE, Nationales Institut für Weltraumforschung), das mit Satellitenüberwachung Entwaldung und Brände meldet, identifizierte im Juli 2020 1684 Hot Spots in der Region, fast siebenmal mehr als der Durchschnitt der Monate Juli 2009 bis 2019.
    Man rechnet mit einer Erholungszeit der Natur von 30 bis 40 Jahren. Umweltminister Ricardo de Aquino Salles hat Ende August 2020 die Brandbekämpfungsmaßnahmen für das Pantanal und Amazonien einstellen lassen, den Umweltbehörden wurde durch Budgetkürzungen Gelder in Millionenhöhe eingefroren, rund 1400 Mitarbeiter entlassen und Maschinenpark und Hubschrauber außer Dienst gestellt, was den Schutz und Maßnahmen in der Umweltkatastrophe erschwert. Der Umweltminister befindet sich dabei im Einklang mit der Entwaldungspolitik der Regierung von Jair Bolsonaro.“.
    Ich meine, in der Wueste Sahara gibts auch keine Fluesse mehr oder in der Wueste Gobi. Es gaebe aber Fluesse gaebe es Wassereinzugsquellen die eben durch Konvektion Regen bekommen.
    Der Nil duerfte sein Wasser auch nur wegen den Indonesischen Urwaeldern und den Urwaeldern Asiens bekommen.
    Es ist eventuell damit zu rechnen dass in Zukunft so mancher Fluss austrocknet und trocken bleibt.
    Wehe denen die dann auf Wasserkraft gesetzt haben – estamos fritos, wenn Itaipu nicht mehr genuegend Wasser bekommt. Das Atomzeitalter koennte schneller als einzig uebriggebliebene Alternative dastehen. In dem Fall sollte man sich an Indien orientieren die auf Thoriumreaktoren gesetzt haben – so verseucht man die Gegend des Atommuells nur fuer 300 Jahre anstatt fuer 1 Million Jahre.
    Womoeglich steht uns eine lange Durststrecke bevor.

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