Mennoniten: EPP Opfer weil sie friedfertig leben

Río Verde: Wie ein Polizeikommissar sagte, der lange im Kampf gegen die EPP verantwortlich war, verwandelten sich die Mennoniten in das Hauptziel der EPP, weil da ihre Ziele einfacher erreicht werden.

Hauptkommissar Antonio Gamarra, der über Jahre den Kampf gegen die EPP leitete sieht die Mennoniten als belagert oder gar umzingelt an, da ihre beiden Lebens- bzw. Aktionsbereiche sich überlagern.

In Bezug auf die Revolutionssteuer, die die selbsternannte Paraguayische Volksarmee seit 2008 erhebt, gestanden die Mennoniten ein, diese zu bezahlen. Nach der Entführung von Luis Alberto Lindstron, dem ehemaligen Bürgermeister von Tacuatí, begann man mit der Pflichtsteuer.

Oberstleutnant Víctor Urdapilleta, Sprecher der gemeinsamen Einsatzkräfte (FTC) signalisierte, „dass sie die Entscheidung der Mennoniten respektieren und sich selbt im Klaren sind, dass das Ergebnis ihrer Arbeit nicht das ist, was sie erwartet hatten. Trotzdem wollen sie weitere Strategien entwickeln und selbstkritisch sein, um bessere Resultate in der Zukunft zu erreichen“.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Mennoniten: EPP Opfer weil sie friedfertig leben

  1. Das ganze ist einfach nur noch traurig. Die Mennoniten sind aufgrund ihres Glaubens nicht in der Lage sich zu verteidigen. Sie handeln nach dem Wort Jesu: „Liebet eure Feinde, tut Gutes die euch hassen“. Doch meiner Meinung nach (und vieler anderen Bibelauslegern, u.a. Martin Luther) ist dies eine nicht ganz korrekte Auslegung. Auf diese Art und Weise ermuntert man das Böse zu immer mehr bösem Handeln. Jesu meinte mit seiner Aussage sicher nicht primitive, böswillige Menschen die nur darauf aus sind anderen einen Schaden zuzufügen oder sie gar zu ermorden. Es geht bei dieser Bibelstelle primär um eine geistliche Auseinandersetzung mit dem Bösen in dieser Welt, also um Verfolgung des Glaubens willen. Hier aber geht es nicht um Glaubensverfolgung, sondern schlicht um kriminelles Handeln und Macht! Auf diese Art und Weise ermuntert man das Böse zu noch zu mehr bösen Taten und sie werden kein Ende nehmen, bis die Verbrecher und wer auch immer dahinter stecken mag, das erreicht haben, was sie wollen. Oder wollen sich Mennoniten wieder vertreiben lassen, wie sie das in ihrer leidvollen Geschichte schon so oft erlebt haben?

    1. Mit Bibelauslegen hat das wenig zu schaffen. Die Mennoniten halten sich an das Neue Testament.Da lieben sich ja alle.
      Liebe ist die Botschaft des Neuen Testaments. Das ist ein Glaubensgrundsatz! Das Problem ist , das leben ist eine andere Realität.
      Was hier abgeht ist gezieltes Moppen, Nadelstiche mehr nicht.Sie leisten keinen Widerstand, geborene Opfer.
      Für die Drecksarbeit gegen die EPP; möchte kein Mennonit so richtig zahlen, da rufen sie nach den Staat. Der will nicht!
      Erst wenn es richtig Knallt bewegt sich was. Sie sind einfach zu Ruhig!
      Es gibt kein größeres Verbrechen,als nicht zu kämpfen, wo man Kämpfen muss. Das hat seinen Preis!

  2. Wenn die Mennoniten wirklich nach der Bibel da weiter Leben wollen, dann haben sie verloren, und müssen das Land verlassen.
    Die „EPP Politik“ die geben nicht ruhe, bis die Mennos endlich wegziehen.
    Es wird getötet um zu Essen, oder Du wirst gefressen.
    Die Politiker warten schon lange auf das günstige Land.

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