Mennoniten für Abholzung von 300 ha Wald verantwortlich

Río Verde: Der Staatsanwalt für Umweltdelikte in der Provinz San Pedro, Carlomagno II Alvarenga, bestätigte, die Abholzung auf einem Grundstück in der mexikanischen Mennonitenkolonie Río Verde auf der Verbindungsstraße des Ortes mit Capitán Bado, Provinz Amambay. Das 300 ha große Grundstück wurde von Mennoniten gerodet, ohne eine Erlaubnis dafür zu haben. Gefunden wurden auf der Fläche rund 200 Baumstämme der Sorten Yvyrapytã, Urunde’y para, Kirandy, Peróva, Lapacho rosado und Guatambu, Kuruguãi, die zum Abtransport bereit waren.

Umweltdelikte gibt es in San Pedro reichlich. Den größten Schaden bei der Abholzung richten laut dem Staatsanwalt die Mennoniten und die Brasilianer an, um danach Soja und Mais anzupflanzen. Die gültige und bis 2018 ausdehnte Norm, keinen einzigen Baum fällen zu dürfen, ist nichts weiter als ein Gesetz was keiner einhält.

Um dann und wann legal abholzen zu dürfen werden Anträge auf selektive Rodung eingereicht, um Holzkohle zu produzieren. Das Resultat ist jedoch das gleiche wie ohne Genehmigung – Nutzfläche für die Landwirtschaft oder Rinderzucht.

Außerdem gibt es nur einen designierten Staatsanwalt der zudem noch andere Bereiche mit abdecken muss und somit mit den Interventionen gar nicht nachkommt.

(Wochenblatt / Abc)

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27 Kommentare zu “Mennoniten für Abholzung von 300 ha Wald verantwortlich

  1. Nun gut, bei den Brasilianern ist es noch verständlich, da sie Raubritter sind. Das sieht man am besten im Amazonasgebiet, wo Tag und Nacht abgeholzt wird.

    Aber die Mennoniten, die Gottgläubigen, wo ständig mehr Kirchen gebaut werden, damit sie auch alle Platz haben, sie sind es die mit der Bibel in der Hand die Wälder abholzen. Ob in Ostparaguay oder Chaco haben sie es vorexerziert, wie man es macht.

    Man müsste glauben, mit der Zeit sind auch sie, was die Abholzung betrifft, gescheiter geworden, aber anscheinend ist es nicht so. Bedauerlich, dass sie mit Gottes Schöpfung wie die Barbaren umgehen.

    1. Brasilianer sind Raubritter, da sind wir einer Meinung.
      Aber Du übersiehst eins, auch die „Gottesgläubigen“ sind nicht viel besser. Zur Durchsetzung ihres Glaubens gehen die nicht nur über Leichen sondern auch über Gesetze.
      Denn auch für das Papier der vielen Bibel und den Bau der Gotteshäuser braucht man Holz.

  2. Zur wieder Aufforstung Verurteilen!Die ach so Gottes fürchtigen Mennoniten legen sich die Bibel nach der sie leben so aus wie sie es gerade brauchen.Dieser blöde dumme Spruch Machet euch die Erde untertan heißt doch nicht das sie die Umwelt zerstören können. So hat es ihr Gott bestimmt nicht gemeint.Also hart durchgreifen und wieder Aufforsten sowie eine Geldstrafe von mindestens 1 Millionen ,dieses Geld muss den Unweltschutz zu gute kommen ,denk dabei an den umgekippten SEE.

  3. Nun hier sind einige Kommentare bissig und voller Hass nicht nachvollziehbar. Paraguay hat in den letzten 40ig Jahren über 70% Waldbestand eingebüßt und da zieht man hier wüst über die Mennoniten her. Die 300 ha Waldverlust sind doch lächerlich gering.
    Seid froh dass die Mennoniten schaffen und arbeiten in Paraguay so mancher von euch wäre dann nicht hier. Durch eine vernünftige Gesetzgebung der Regierenden, die für jeden abgeholzte Baum Ersatzpflanungen fordern wäre, das Problem der Abholzung erledigt. Kritisiert lieber das Schmierentheater.
    Der Regierungsmachthaber in Asuncion….. Und die Religion
    der Mennoniten verdient Respekt, auch wenn ich selber in mir alle Welt- und Naturregionen in mir verinnerlicht habe.
    Alle Religionen marschieren auf getrennten Wegen zum anvisierten Lichtpunkt wie er auch immer heißen mag….ebenso die Atheisten nur ist es ihnen nicht bewusst. So nun erwarte ich hier einen Schmutzregen über meinen Kommentar oder irre ich mich da?

    1. 300 HA – oh wie SCHECKLICH!

      Aber warte einmal! Hat nicht eine ordentliche Chaco Estancia so um die 10 000 HA?
      Wieviel ist da im Vergleich noch mal 300? Ganze 3%?

      Uh wow, das ist so lächerlich wenig, da gehe ich mal von einer persönlichen Intriege aus, daß das aufgegriffen wurde.

      Was den Waldbestand in Ostparaguay betrifft, mag das auf URWALD zutreffen, aber einen Mangel an Bäumen kann ich beim besten Willen nicht feststellen.

    2. Das freut mich,lieber sukowsky,das Sie uns Mennoniten in Schutz nehmen.Das tema in Ostpy ist glaub ich ganz anders wie bei uns im Chaco.Da sind 300 ha doch verhältnimässig viel und hier müssen wir 50% auf eigene kosten unberührt lassen,ist schon zur genüge kommentiert.Was die Religion(das wort gefällt mir nicht weil Traditionele Riten NIEMAND helfen werden)betrifft giebt es nur ein Weg:Eine beziehung mit Jesus.Glaben Sie bitte nicht,das ALLE gerettet werden.Das giebt eine GROSSE Enteuschung ohne zurück.Ich bin sehr traurig über all die Menschen,
      die blind ins VERDERBEN rennen.
      Da sind all die 1000ende ha bedeutungslos.
      Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14.6

      1. Mit Jesus bin ich einverstanden. Sein Wirken und Gleichnisse ist eine Sternstunde der Menschheit gewesen und ist es heute noch doch die Kreatur Mensch ist dieser Weg wie Glatteis. Sie wollen es bequem haben. Denke mal, wer das Gute vorlebt, in welcher Religion auch immer wandelt oder in seiner eigenen Weltanschauung … handelt im Sinne dieses unübertrefflichen Mannes. Jesus war kein Gründer einer eigenen Religion und hat auch andersdenkende respektiert und hat zur Umkehr des guten gebeten.

        1. Das Gute vorleben reicht nicht.Jesus muss Ihr Retter(Mesias)werden und dan immer wieder bei Ihm vergebung erlangen.
          Wer sich selbst erhöht,wird erniedrigt werden.wer sich selbst erniedrigt,der wird Erhöht werden in der Ewigkeit.
          TOLERANT war Jesus in dem Sinne,das er DIE,die nicht wollten,weil selber so gewollt,in die Hölle fahren liess.
          Toleranz ist ein Ruhekissen,das sich die Menschen ausgedacht haben.Verstehen Sie mich nicht falsch lieber sukowsky,am richtigen Ort ein gutes Wort.
          Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind ALLZUMAL Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, Römer 3.23
          Gott schenke allen,die noch nicht SEIN sind,die erkentnis,das sie einen ERLÖSER brauchen.

          1. Hier geht es doch nicht um die Erlösung oder um Jesus oder sonstwen. Hier geht es um kriminelle Machenschaften, um einen Gesetzesbruch. Auch wenn 300 Ha lapidar erscheinen – hier 300 dort 3000 und woanders noch ein bisschen mehr….
            Die Kinder und Enkel der jetzigen Erwachsenengeneration werden es den ganzen Profitsüchtigen einmal danken.
            „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“ – Die Menschen benehmen sich aber, als dürften sie für ihren eigenen Profit alles zerstören, was ihnen im Augenblick nicht nützlich ist.
            Und um sich zu rechtfertigen kommen die einen mit dem Hunger in der Welt (dem Hunger nach Öl) und andere behaupten, alles sei Gottgewollt und man kann ohnehin nichts ändern….

          2. dr vetter vom kroiszipfel

            Lieber ad 62 Ihr Wort in Gottes Ohr, nur hat das Ganze nicht viel mit der Abholzung zu tun, auch wer mal in den Himmel oder in die Hölle kommt ist Glaubenssache. Ich bin da nicht „vernarrt“! Ich laß auch jedem seinen Glauben, soll er damit glücklich werden. Nur hier möchte ich eine „Lanze“ für die „viel kritisierten Mennoniten“ brechen, wenn es sie nicht gäbe, würde Paraguay nicht existieren!!! Für alle „Nichtwisser“ empfehle ich mal die Geschichtsbücher von PY zu lesen. Wenn Mennoniten abholzen, dann nur um zu bepflanzen und kultivieren, nicht wie die Campesinos um Holz und Holzkohle zu verkaufen. Weiter sollte man mal erwähnen, wieviel die Mennoniten wieder ausgeforstet haben!!! Also bitte nicht den lieben Gott spielen und erzählen, sie werden alle verdammt und kommen nicht ins Paradies, das hat man im Kindergarten den kleinen Kindern auch erzählt. Ich kenne diese Glaubenrichtung, möchte mich jedoch dazu nicht äußern, Ihre „Kollegen“ kommen „spiralisch“ und möchten mich auch „bekehren“!!! Deswegen respektire ich „andere Glaubensrichtungen“, nur bitte respektiert uns „armen Sünder“auch!!!

  4. Was höre ich hier für einen Schwachsinn,300 Hektar sind doch nicht viel,Paraguay hat in den letzten Jahrzehnten 70& seiner Waldfläche verloren.Man ihr Kleindenker reicht das nicht?Ist da gerade jetzt nicht jeder Baum wichtig?Ihr habt zu Trinken, weil es Wasser gibt,ihr habt zu Essen weil Es Pflanzen und Tiere gibt, aber was ist mit Eurer Luft zum Atmen?Braucht ihr sie nicht?Das Meer erzeugt 70% des Sauerstoffes 30% sind Pflanzen und BÄUME auf den Land!Für unseren Körper ist die Haut mit 70% an der Luftzufuhr beteiligt 30% atmen wir über den Mund ein. Nun haltet euch mal den Mund zu ,was dann? Ihr erstickt ihr Kleindenker und da hilft euch auch kein Jesus aber wahrscheinlich ist es schöner in eurer vermeintliches Paradies zu leben aber das Erwachen für Euch wird nicht so sein wie angenommen.Hier im Jetzt ist das Paradies so wie wir es schaffen mit unserer intakten Umwelt.Oder wollt ihr eine Soja Wüste?

  5. Meine Meinung:

    1) Urwald ist aus guten Gründen schützenswert, daher hat der Erhalt Vorrang vor wirtschaftlicher (oft auch nur wirtschaftluch sehr kurzfristiger) Nutzung !

    2) Waurm macht man bei den Mennoniten gleich wieder das Religionsfass auf ? Urwald wird und wurde auch von Angehörigen anderer Konfessionen und Religionsgruppen abgeholzt, schreibt man dann auch „Katholiken für Abholzung verantwortlich“? Ist es ein schlimmeres Verbrechen, wenn ein Mennonit einen Baum fällt, als wenn das z.B. ein Katholik tut?

    Ich bin als Mennonit konsequent gegen die Abholzung der Urwälder – ganz gleich, welcher religiösen, politischen, sexuellen (etc.) Ausrichtung die Verantwortlichen angehören

  6. der religiöse Einschlag in dieser Diskussion ist von sehr wenig Sachkenntnis getrübt. Jesus hat den verzweifelten Versuch gemacht, dass was in Judäa zum Gesetz geworden war, nämlich das Gesetz Satans, zur Erkenntnis zu bringen und die Menschen zur Abkehr von diesem Weg zu bringen. Das konnte ihm dauerhaft schon deshalb nicht gelingen, weil das alte Testament (die Bibel Satans) und das neue Testament (die Lehre Christi) von allen christlichen Kirchen als gleichermaßen von Gott stammend festgelegt und in den letzten 2000 Jahren in die Köpfe der Menschen gehämmert wurde. Tatsächlich ist das Alte Testament das Gesetz der Juden, deren Gott, laut Jesus, der Vater der Lüge ist. Ihr Gesetz ist das rassistischste, das jemals von Menschen verfasst wurde. Sie haben das Gesetz zu befolgen und nur dann werden sie am Ende der Zeit (wenn ihr Messias kommt) Kaiser und Könige über die Welt. Das Gesetz einhalten heißt aber alle Menschen nichtjüdischen Glaubens entweder umzubringen oder zu versklaven. http://www.controversyofzion.info/Controversy_Book_German/Controversybook_de/Controversybook_de_Einleitung_des_Ubersetzers.htm
    „Wir Juden, die Zerstörer, werden für immer Zerstörer bleiben… Nichts, was die Nichtjuden tun, wird unsere Bedürfnisse und Forderungen je zu befriedigen vermögen.“ Maurice Samuel 1924

    1. 17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7) 18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17) 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
      20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 23.2-33)

  7. Ich will niemanden in seinen religiösen Anschauungen auf die Füße treten oder beleidigen. Nur, wurde nicht jede Religion vom Menschen geschaffen, überliefert, umgeschrieben, abgeändert etc.?

    Vor kurzem habe ich gelesen, dass es außer bei den Evangelisten keinerlei Aufzeichnungen gibt, wo die Existenz von Jesus hervor geht. Obwohl zu damaligen Zeit sogar die Hofstellen, Tiere etc. alles schriftlich festgehalten wurde und diese Aufzeichnungen auch heute noch vorliegen. Der erste Evangelist hat 30 Jahre nach dem Tod Jesus die Geschichte Jesus niedergeschrieben. Er selber hat Jesus nicht gekannt, sondern von einem Apostel dies vermittelt bekommen. Alle anderen haben dann mehr oder weniger abgeschrieben.

    Das heißt aber nicht, dass man deshalb nicht gläubig sein kann. Auch ich bin es. Ich glaube aber auch, dass es wichtig ist die Quintessenz daraus zu ziehen. Respekt vor einer höheren Macht (Wesen oder wie wir es immer bezeichnen wollen) und die Liebe zum Nächsten. Alles andere leitet sich davon ab.

    Daher müssten gerade die Mennoniten, die sich als die „Turbochristen“ sehen, auch entsprechend mit der Natur umgehen. Man muss aber auch sagen, dass es Mennoniten gibt, die mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sind. Leider hat das Geld bei ihnen viele Prinzipien zerstört. Und mit dieser Kritik müssen sie leben und sind oft in einigen Dingen auch nicht viel besser als ihre „schwarzen Mitbürger“.

  8. Ähm.. Ich bin Mennonit, aber deswegen sehe ich mich sicher nicht als „Turbochrist“. Was soll das denn jetzt? Musste das jetzt sein?

    Alle Menschen sollten schonend mit der Natur umgehen – ganz gleich, ob religiös oder nicht!

    Sicher sollten Christen auch aus religiösem Grunde ein besonderes Interesse an der Bewahrung der Schöpfung haben sollten. Aber tun sie das denn?? Christen sollten auch keine Kriege führen und sich für die Ausgegrenzten in unserer Welt engagieren. Und tun das alle Christen? Wie viel Unrecht habe ich mir (und hast Du Dir) schon aufgeladen? Also bitte ! Mennoniten sind keine Engel. Und man kann Mennoniten nicht in eine Schublade stecken. Es gibt genauso viele Idioten und Geldsäcke unter Mennoniten wie unter Katholken, Buddhisten, Lutheranern, Atheisten etc…

  9. Sokowsky sagt am 4 ten september;seid froh das die mennoniten in paraguay arbeiten,viele von euch waeren dann nicht hier.Es hat mit dieser ilegalen waldrodung nichts zu tun ob sie arbeiten oder nicht,sie sind der regierung paraguays ungehorsam,der man soll den garten bauen, (und bewahren),alles niederpluendern ist nicht bewahren.Wer in der Rioverde colonie (auch in Bergthal)nicht die regeln folgen tut den schmeiszen die glieder bald aus der colonie oder ihre Geldkirche.Die meiszten mennos in ostparaguay ist es egal was mit der umwelt passiert,wenn Ihr gemeindeleiter es gutheiszt dann machen die was die wollen wenn der Aelteste sagt,,, tut wie ich sage so geht ihr nicht nach die Hoelle,viele glauben nicht mehr an Jesus,sondern nur an ihre verschmutzte sogenannten, Aeltesten der Geldkirche,total verkehrt.

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