Mennoniten haben Grund sich aufzuregen

Río Verde: In einer urbanen Zone zwischen den Mennonitenkolonien Río Verde und Nuevo México soll ein Mautposten des Ministeriums für öffentliche Bauten eingerichtet werden. Die Bewohner wollen das nicht bzw. Alternativen.

Auf Höhe des km 345 der Ruta 3 im Departemnet San Pedro soll bald ein Mautposten eingerichtet werden. Die Anwohner der Kolonien Río Verde und Nuevo México bitten Ausweichstraßen für ihren täglichen Verkehr in die Schule, Kirche oder Läden. Eine Strecke hatten sie, doch diese wurde vom Ministerium für öffentliche Bauten mit einem gezogenen Graben unbefahrbar gemacht. Schon seit drei Jahren wehren sich die Anwohner gegen die Einrichtung einer Mautstelle in dem besagten Bereich und offerierten dem Ministerium einen alternativen Weg mit Toren auszustatten, sodass nur Anwohner den Weg nutzen. Diese Initiative wird auch von der Stadtverwaltung von Nueva Germania unterstützt.

Ein Silo, welches nahe der Mautstelle steht, hat einen Eingang davor und einen danach. Das MOPC will einen Eingang sperren. Die Kosten für die Maut würden sich dann auf 12 bis 30 Millionen monatlich belaufen, was einfach nicht akzeptabel ist. Die Arbeiter und Produzenten halten nicht viel von der Initiative des Ministeriums, denn auch sie haben tagtäglich zu kämpfen während die Regierung nur Steine in den Weg legt, da nur die Mennoniten der Zone die Wege reparieren.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Mennoniten haben Grund sich aufzuregen

    1. Stefan Krasulsky

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      Das ist der einfachste Weg für den Staat, sich selbst ins Knie zu schießen. Wo wirtschaftlich nichts läuft, werden auch keine Steuern gezahlt, Maut natürlich auch nicht.

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Der Staat hat das Recht Wegezoll zu verlangen.
    Aber nicht die privaten Unternehmen auch wenn sie die Wege unterhalten. Im Mittelalter lebte so mancher Raubritter vom Wegezoll so dass man praktisch jede paar Kilometer an einen anderen Raubritter (sprich „Privatunternehmer“ oder Kooperative) Zoll zahlte. Glaubst der Strauchritter machte mit dem Zoll die Wege glatt?
    Solche „comisiones de caminos vecinales oder del chaco“ werden so langsam zum Problem da jeder Subunternehmer die Tendenz hat seine eigene Mautstation aufzubauen, das Transitrecht in kuerzester Zeit komplett futsch ist und die Armen sich nicht mal fortbewegen koennen. Das groesste Uebel ist aber dass sich die Waren verteuern, zumal ich dann nicht mehr zum einkaufen fahren werde wegen dem Wegezoll der Strauchritter sondern ich lass mir die Lebensmittel mit amazon.com per Helikopter liefern. Die Mautstationen wuerden die groessten Verluste fuer den Einzelhandel darstellen. Z.B. in Filadelfia fahr ich fast nie mehr rum weil die Verkehrspolizei zu streng ist und eben die Strafzettel viel zu hoch sind; welches immense Einbussen fuer den Einzelhandel darstellt. Auch in Neuhalbstadt und Loma Plata beweg ich mich fast nicht aus dem Haus, fahr daher selten einkaufen wegen den hohen Strafzetteln und uebereifrigen Polizisten. Und so wird man zum minimal Konsumenten und der Einzelhandel hat das nachsehen. Was man sollte ist innerhalb jeden Abschnittes zwischen den Mautstationen eine Kooperative aufzustellen mit einem Supermarkt und allem drum und dran damit die Bevoelkerung nicht durch die Mautstationen muss. Um die Mautstationen herum wuerden daher bald Despensas entstehen.
    In diese Wegelagerer Stationen gehoert eine Rohrbombe geworfen zu werden.
    Auch die Kooperative Chortitzer wollte diese privaten Mautstationen errichten. Sie wollten das dann so machen dass alle zahlten aber die Mennoniten bekaemen dann am Ende des Monats die Summe zurueck gutgeschrieben auf ihr Konto (natuerlich mit der saftigen Bemerkung „wenn das Konto in ordnung ist“, was soviel bedeutet wie wenn du schulden hast dann bekommst du nichts und nur der Reiche bekommt das zurueckerstattet).
    Also das Ganze erinnert an Strauchrittertum und herabgekommene Raubritter die sich als Wegelagerer versuchen.

    1. Dann wäre es vielleicht eine gute Idee Ihre Papiere und Ihr Fahrzeug mal auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn Sie sich dann noch an die paar existierenden Verkehrsregeln halten, dann gibt es auch kein Knöllchen. Alternativ können Sie den Polizisten natürlich auch aus der Bibel vorlesen. Damit feiern Sie hier ja auch ganz grosse Erfolge. Und ganz nebenbei… Ihr Vorschlag, eine Rohrbombe zu werfen, war mal wieder sehr „christlich“.

  2. Arnoldo Wiens, setzt sich für dir Belange des Chacos ein!
    „https://wochenblatt.cc/auf-arnoldo-wiens-warten-grosse-aufgaben/
    Wiens, der sich selbstredend für die Belange der Mennoniten und dem Chaco einsetzt“

  3. Hier gibt es nur eine Medizin!
    Man doch Landwirtschaftliches Gerät auf den Hof.Alle leise zusammen getrommelt.
    Den Graben zu gemacht und alles ist beim Alten.
    Macht die MOPC eine Sperr über Nacht abbauen. Die MOPC hat nach versuchen die Schnautze voll!
    Hier braucht jemand Geld,die Autofahrer;die Mennoniten haben Geld und sie sollen Bluten!
    Arnoldo Wiens, setzt sich für dir Belange des Chacos ein,schon lange nicht gelacht, wenn es nicht so ernst wäre!
    Ja Arnoldo Wiens setzt sich ein; mit den Mund, den Worte folgen aber keine Taten!

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