Mennoniten lassen sich nicht von jedem erpressen

Colonia Manitoba: Ein Mann, der vorgab der EPP anzugehören, verlangte von den mennonitischen Besitzern einer Estancia eine hohe Schutzgeldzahlung. Die Polizei konnte ihn gestern früh schnappen.

Die Besitzer der Estancia Estancia Ka’aguy Rory im Departement San Pedro wurden von einem Mann um 30.000 US-Dollar erpresst. Da die Mennoniten die Opferrolle leid sind, entschieden sie die Polizei einzuschalten, die wiederum die Staatsanwaltschaft auf den Plan rief.

Bei einer überwachten Geldübergabe an der Ruta III kam ein Minderjähriger mit einem Motorrad zu dem Treffpunkt. Als die Polizei ihm folgte kam sie zu km 328, dem Haus von Elvio González Silva, der wegen einer Erpressung Hausarrest hatte und anscheinend seinen Sohn schickte. Als er die Polizei bemerkte wollte er fliehen und rannte 100 m zu einem nahe gelegenen Wald. Da wurde er überwältigt.

Er wurde verhaftet, ein Mobiltelefon in seinem Besitz wurde beschlagnahmt. Staatsanwalt Alberto Torres hob hervor, dass es schon mehrere Fälle gab in denen einfache Bürger sich als EPP Mitglieder ausgeben, um die Mennoniten zu erpressen. Diese Masche war leider schon öfters erfolgreich, weswegen einige meinen sie kopieren zu müssen.

Wochenblatt / Dirección General de Investigación Criminal

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1 Kommentar zu “Mennoniten lassen sich nicht von jedem erpressen

  1. Ja, das solch erfolgreiche Geschäftsideen hierzulande viele Nachahmer finden glaube ich sofort. Aus der reinen Überlegung, dass es so nicht viel Aufwand braucht um in möglichst kurzer Zeit an möglichst viel Plata zu kommen. Sind eben intelligent und denken stets rational, effizient und gewinnmaximiert.

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