Mennoniten Opfer von Viehdieben

Villa del Rosario: Mennoniten aus der Kolonie Volendam sind vermehrt Opfer von Viehdieben. Die Betroffenen sind äußerst besorgt über die Vorfälle in der Region.

Nach Angaben der Geschädigten handelt es sich bei den meisten gestohlenen Rindern um reinrassige Tiere, die auf dem lokalen Markt einen hohen Preis erzielen. Einer der jüngsten Fälle ereignete sich am vergangenen Wochenende, als zwei Rinder von Dennis Federau geschlachtet wurden.

Der Vorfall verursachte dem Landwirt einen wirtschaftlichen Schaden von etwa 9.000.000 Guaranies, so die Einschätzung. Bei dieser Gelegenheit bestand die Gruppe der Viehdiebe offenbar aus drei oder vier Personen, die in einen Korral in der Nähe des Hauses des Viehbesitzers eindrangen.

Der Betroffene erwähnte, dass die Täter laut den Spuren, die die Polizei gefunden habe, den Rindern mit einer Machete die Sehnen an den Beinen durchschnitten habe, wobei sie keinen Lärm machten und so ihre Entdeckung verhindert hätten.

Federau sagte, dass die Kolonisten die Behörden von San Pedro um mehr Sicherheit für die Menschen gebeten haben, die in diesem Teil des Departements arbeiten. Er fügte an, dass die Nachkommen der Mennoniten in der Region hauptsächlich in der landwirtschaftlichen Produktion und der Viehzucht für den Verkauf tätig seien.

„Meine Tiere wurden mir bereits mehrmals gestohlen, ebenso wie den anderen Nachbarn in der Kolonie, weshalb wir unsere Besorgnis zum Ausdruck bringen und die entsprechenden Institutionen um Sicherheit bitten, denn nur so werden wir weiterhin das produzieren und tun, was wir gerne machen, nämlich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeiten, um unsere Familie zu unterstützen und gleichzeitig etwas zum Land beizutragen, indem wir unsere Steuern zahlen“, sagte Federau.

Wochenblatt / ABC Color

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