Mennoniten vergrößern das Einzugsgebiet ihrer Kolonie

Tacuati: Aufgrund des Bevölkerungswachstums beschlossen die Mennoniten aus der Kolonie Manitoba in Tacuatí, Departement San Pedro, ihr Einzugsgebiet zu erweitern. Mit dem Kauf von angrenzendem Landflächen werden neue Standorte erschlossen. Es soll sich um 18.000 Hektar handeln.

Die Arbeiten begannen mit der Verlegung neuer Strom- und Trinkwasserleitungen in den neuen Regionen, in denen sich die jungen Familien niederlassen werden. Die Kolonie hat rund 300 Familien mit fast 2.000 Einwohnern.

Die Kolonisten widmen sich vor allem der Milchwirtschaft. Des Weiteren mit dem weit verbreiteten Anbau von Sojabohnen, Mais, Sonnenblumen und Weizen. Die Mennoniten ließen sich in den 1980er Jahren in der Gegend nieder, aber ihre Bevölkerung wuchs schnell.

Cornelio Penner gab an, dass es aufgrund der damit verbundenen Kosten nicht einfach sei, die Kolonie zu erweitern. „In letzter Zeit ist die Bevölkerung stark gewachsen und wir möchten, dass unsere Kinder in der Nachbarschaft leben, in der Gegend arbeiten und nicht auf der Suche nach Land wegziehen. Deshalb war die Entscheidung, unsere Kolonie zu erweitern, für uns eine Priorität und wir haben dabei alle Gesetze eingehalten”, sagte er.

Nach mehreren Angriffen einer bewaffneten Gruppe ist die Normalität in Manitoba zurückgekehrt. Bevor sie heute daran denken, das Land zu verlassen, stehen sie vor der mühsamen Aufgabe, mehr Häuser zu errichten und die neuen Liegenschaften in produktive Ackerflächen umzuwandeln.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Mennoniten vergrößern das Einzugsgebiet ihrer Kolonie

  1. Auf Dauer wird das wohl noch zu einem Problem für die Mennoniten! Man kann nicht als eine Art “Fremdkörper” immer mehr Land erwerben und seine Macht (Produktionskraft) ausweiten, ohne daß dies auf Mißgunst und eines Tages auf Feindschaft der Mehrheitsgesellschaft führen wird. Selbstbeschränkung, auch in der Kinderproduktion, wäre da wohl angebracht. Wer nichts aus der Geschichte lernt, den wir eines Tages die Geschichte wieder einholen.

  2. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    @Eulenspiegel et al.
    Das Problem bei diesen traditionellen Mennoniten ist nicht so sehr die Kinderzahl (jeder duerfte zwischen 4 und 18 Kinder haben) sondern das Problem ist eher ihren Mangel an Kooperativsgeist – oder wenn sie so wollen ein Mangel an christlicher Naechstenliebe. Man sieh den Naechsten eher als Konkurrenten und Feind an als Gemeindebruder. Deswegen will jeder “was Eigenes” haben anstatt in einem hutterischen oder amisch Bruderhof zusammenzuleben. Das ist das eigentliche Problem.
    Die Intensivwirtschaft wird dadurch unmoeglich und die Extensivwirtschaft muss her als einzige Alternative. Bei den DACh’lern nennt man sowas “Auswandern”. Man kommt nicht miteinander aus, Betrug und Ausnutz sind an der Tagesordnung, und so funktioniert das zwischenmenschliche Zusammenleben nicht mehr. Auf derselben Grundlage basiert sich ja eigentlich die Immigration von Lateinparaguayern in die Mennonitenkolonien des zentralen Chaco. Migranten muessen her da es unter den Weissen nicht mehr funktioniert. Ist es einmal so weit, wird automatisch die Geburtenrate sinken da es ja auch keinen Sinn mehr macht Kinder in die Welt zu setzen in so einer Gesellschaft. Die haelfte der Kinder wird dann noch Missbraucht und so ist der Salat des Untergangs dann eingeruehrt.
    Auch Mischehen sind immer ein Zeichen dieses Phaenomens und des Niedergangs.
    Dann kommen die Jehovas Zeugen (die ja auf der Lauer lagen und gewartet haben, bis es soweit war) und fangen sich solche nunmehr “leerstehenden Gebaeude” (wandelnde Leichen) welches nur von aussen weissgetuenchte Graeber sind aber von innen verrottete Gebeine.
    Dann passiert eben dieses mit immer mehr Menschen.
    “Die Rückkehr des unreinen Geistes
    → Lk 11,24-26
    43 Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe und findet sie nicht. 44 Dann spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich gegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es leer, gesäubert und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er; und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird zuletzt mit diesem Menschen schlimmer als zuerst. So wird es auch sein mit diesem bösen Geschlecht!”
    In DACh geraten dadurch die Rentenkassen in Schieflage und man tut und raetselt woran das doch liegen mag.
    Im Grunde genommen haengt alles vom Christentum ab und zwar dem wahren Jesus und dem wahren Gott (JHWH) und nicht “Jehova” gewisser Sekten.

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