Mennoniten wollen Aquädukt administrieren

Loma Plata: Der Ex Präsident der Aquädukt Kommission, Dr. Fernando Wiens, erklärte, dass die Kooperativen des zentralen Chacos die Leitung der Trinkwasserversorgung durch das Aquädukt übernehmen wollen. Wiens meinte weiter, wenn die drei Kooperativen zusammen 51% der Aktionen einer S.A. haben, die per Gesetz gegründet wird und sie dieses Rohrleitungssystem 30 Jahre per Konzession leiten könnten wäre alle geholfen. Sie würden ihre Abschlagszahlungen machen und auch sozial benachteiligte Menschen integrieren, fügte Wiens hinzu.

Die Regulierungsbehörde die hierbei die Aufsicht führt ist die Errsan laut Gesetz N° 1614/00. Wiens findet es zudem schade dass bei dem Aquädukt Projekt de Bereich von Mariscal Estigarribia außen vor bleibt. Dies konnte nur passieren weil keine öffentlichen Befragungen bzw. Audienzen gemacht wurden. Für die Entwicklung des Chacos ist die Anbindung aller großer Ortschaften unerlässlich.

Wiens erinnerte daran, dass erst 2015 der Bau der Trinkwasserversorgung abgeschlossen sein wird und dass neben den 202 km zwischen Loma Plata und Puerto Casado auch noch 208 km Verteilernetz zwischen Loma Plata, Neuland und Campo Aceval entstehen.

Um das Aquädukt zu beenden sind in den Haushaltsplänen für 2014 64 Milliarden und 2015 29 Milliarden Guaranies vorgesehen.

Die ersten Rohre für den Bau trafen in der vergangenen Woche in Loma Plata ein . Insgesamt fünf Lastkraftwagen bracht etwas mehr als 3 km Rohre verschiedener Durchmesser. Die Kunststoff und Fieberglas Rohre kommen aus Cordoba, Argentinien. Weitere Lieferungen werden jedoch aus aus Brasilien erwartet. Bei voller Pumpleistung können in zwei bis drei Jahren maximal 25 Millionen Liter pro Tag vom Paraguay Fluss in den Chaco geleitet werden.

(Wochenblatt / Abc)

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9 Kommentare zu “Mennoniten wollen Aquädukt administrieren

  1. …..ganz egal wer die Kiste administriert, so oder so bleibt es ein Verbrechen an der Umwelt und wer die Niedrigwasserprobleme des Rio Paraguay der letzten Sommerjahren kennt, kann keinesfalls diese abstruse Idiotie unterstützen.

  2. Verschwendung statt Sparen. Wer will, kommt sehr gut klar mit dem Regenwasser im Chaco. Das haben zuviele Leute über lange Zeit bewiesen. Natürlich heißt das, dass man nicht unendlich expandieren kann. Das passt den wenigsten. Deshalb MUSS das Aquädukt her, egal, was danach passiert.

  3. Durch die extreme Abholzung im Chaco graben sich die Landbesitzer buchstäblich das Wasser selber ab mit oder ohne Kanal. Ein Boden mit Baumbestand nimmt 6 mal mehr Wasser auf als kahlgerodetes Land. Nicht weil die Bäume soviel Wasser verbrauchen, sondern weil die Erde durch die Bäume gekühlt wird und das Regenwasser wärmer als der Boden ist und somit problemlos eindringen kann.

    Ein kahler Boden ist heißer als der Regen und es passiert das selbe wie auf einer warmen Herdplatte mit einem Wassertropfen. Er verdunstet.

    Man scheint selbiges nicht zu begreifen, was ein Jammer für kommende Generationen ist.

  4. Das ganze Aquädukt Projekt ist doch nichts anderes als eine verfluchte Geldmacherei für einige wenige geldgierige, korrupte Klugscheißer. Und auf Grund vieler Erfahrungen der Vergangenheit, wissen wir alle, wird bei dem Bau des Aquäduktes Unmengen von Natur zerstört, Unmengen von Geld verpufft und zuletzt, wenn die Röhre endlich den Zentralen Chaco erreichen weerden, wird’s höchstwahrscheinlich nur noch etwas tropfen, vielleicht auch nur noch stauben. Wir dürfen nicht vergessen, das Land, in dem diese Leitung gebaut werden soll, heißt immer noch Paraguay! Zudem hat „La Chaqueña“ vollkommen recht, wer will, kann sich mit eigenem Wasser versorgen, das haben die Mennoniten ja schon über 80 Jahre lang bewiesen, auch wenn es nicht immer leicht ist.

  5. Da wird eine Rohrleitung in den halben Chaco gelegt und der Chaco Ächst und stöhnt wegen der Wunde die er bekommen hat in der Natur.
    Der Chaco war schon immer trocken und ist so.Jetzt auf einmal interessiert sich die Welt dafür.Wen einige tausend Lieter weniger in den Ozean fliessen,was macht das schon.
    Die Wissenschaft versucht die Natur(Geschöpf) als Gott zu erklären und vergisst dabei den SCHÖPFER.Der hatt sowiso gesagt:Das Alte wird vergehen,Siehe ich mache alles NEU.

  6. @ad62, 25 Millonen Liter pro Tag……und die Masche, den Schöpfer für alles Verkommene, welches der Mensch auf Erden anstellt, als Kronzeugen und als Entschuldigung menschlicher Vergehens zu okupieren, zieht schon alle Male nicht. Diese Argumentation ist zutiefst unchristlich und widerspricht jeglicher Rationalität, zumal in der Interpretation christlicher Ethik, die Vergewaltigung der Mitschöpfung keineswegs von Gott gewollt ist…..

    1. Denn auch die Kreatur(Schöpfung) wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes Römer 8,20
      Ich hab nicht gesagt,das die Natur nicht geschützt werden sollte doch hör ich immer nur von Naturschutz und nicht vom Schöpfer.
      PS den Chaco gehts jetzt besser als vor hunder Jahren

  7. Wen man von Klein auf von Wissenschaftler Informiert bekommt,das die Natur untergeht weltweit (Erderwärmung)glaubt man das .es giebt auch andere unabhängig von Vördergelder des States.
    http://www.klimaskeptiker.info/beitraege/glatzle_mennoblatt.php
    Wen die dan davon ausgehn das die Erde sich erwärmt kommen die auch zu dem Ergebnis.Was ist aber,wen Gott alles so vorherbestimmt hat und wir geben millarden aus um zu beweisen,was Gott schon vor Grundlegung der Welt fesgelegt hat übrigens auch wie wir mit der Natur umgehen werden.

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