Carlos Filizzola: „Desorientiert statt neuer Weg“

Asunción: Die Regierung von Horacio Cartes und die Parteien die Teil des „Paktes für Paraguay“ formen sind anstatt einen neuen Weg einzuschlagen mit nichts weiter beschäftigt als Ämter und Posten zu verteilen, urteilte gestern Senator Filizzola, dessen Parteigruppe Frente Guasu außen vor blieb.

„Ich würde keinen neuen Weg versprechen wenn ich wüsste, dass es gar keinen gibt. Hier wird nur politischer Hunger gestillt bevor an das Wohl der Wähler gedacht wird“, sagte Filizzola weiter.

„Cartes selber sagte, dass um die Ämter gekämpft wird und er die Rolle eines Schiedsrichters einnimmt. Hier gibt es offensichtlich einen Postenverteilung, die verhindern soll, dass sich zukünftig jemand benachteiligt fühlt“, sagt der Volksvertreter auch.

Der Frente Guasu wurde der freie Posten im Wahljustizgericht nicht gegeben und nun ist die drittstärkste Kraft im Kongress die einzige, die nicht im Pakt eingeschlossen wurde. Die tatsächlich drittstärkste Partei, die PDP, ist ebenso wie die linke Avanza Paris Teil des international gelobten Demokratie Beweises.

Die anfängliche Annäherung der ANR an die Frente Guasu hatte zum Ziel abzuschätzen wie erfüllbar deren Forderungen sind. Als die nach wie vor sehr konservative Colorado Partei mit der Venezuela Frage über ihren eigenen Schatten springen musste, suchte man sich andere Parteien und wurde fündig.

(Wochenblatt / Abc)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

1 Kommentar zu “Carlos Filizzola: „Desorientiert statt neuer Weg“

  1. „Die anfängliche Annäherung der ANR an die Frente Guasu hatte zum Ziel abzuschätzen wie erfüllbar deren Forderungen sind. Als die nach wie vor sehr konservative Colorado Partei mit der Venezuela Frage über ihren eigenen Schatten springen musste, suchte man sich andere Parteien und wurde fündig.“ Ja das könnte man so sehen aber das ist nicht die Art wie Politiker arbeiten und Politik gemacht wird. Die Gespräche mit Frente Guasu und der medienwirksame Besuch bei Lugo diente nur dem Zweck die anderen Parteien zu erschrecken und deren Befürchtung zu schüren, sie könnten bei der Vergabe der Pöstchen leer ausgehen. Sie haben das Signal verstanden und sind nun in den Pakt des Herrn Cartes eingestiegen und Frente Guasu blieb, wie von Anfang an vorgesehen, außen vor. Für Frente Guasu ist dieser Ablauf ein Segen, denn sie können nun Fundamentalopposition machen und wenn sie diesen Kurs durchhalten sind sie bei der nächsten Wahl vielleicht schon die zweitstärkste Kraft. Es ist alles möglich.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.