Mennoniten zahlen Steuern wie jedermann

Filadelfia: Im Internet schien das Interesse groß an den Mennoniten. Da es anscheinend immer noch Menschen gibt, die den Wohlstand vieler Mennoniten mit einer Steuerbefreiung in Verbindung bringen, wird mehrmals ein Artikel gelesen, der erklärt, dass dem nicht so ist.

Wie ein Artikel der Abc Color aus dem Jahr 2004 zeigt, beruht der Wohlstand einer Vielzahl von Mennoniten nicht auf eine Befreiung von Steuern. Diese gab es zwar einmal, es ist jedoch schon mehrere Jahrzehnte nicht mehr der Fall.

Andreas Enns erklärte damals und das gilt auch noch für heute: “Es gibt keine einzige Befreiung der mennonitischen Kooperativen oder jeglicher anderer Einrichtung. Es gibt kein Gesetz worauf so etwas beruht oder eine spezielle Steuerbefreiung, Grund weswegen Gerüchten somit jegliches Fundament fehlt. Die Administration wird so transparent wie möglich durchgeführt, was Kontrollen des Dachverbandes Incoop, interne Kontrollen und Rechnungsprüfung bei den Jahressitzungen beinhaltet“.

Enns bezog sich jedoch auf das Gesetz N° 514 vom 26. Juli 1921 was als Rahmengesetz für die Mennoniten in Paraguay gilt. Darin beinhaltet ist eine Steuerbefreiung für den Zeitraum von 10 Jahren für alle notwendigen Bedarfsartikel die notwendig sind um die Kolonie zu errichten. Spätestens 10 Jahren nach der letzten Gründung einer Kolonie, also Mitte der 50er Jahre, fand diese Befreiung ein Ende und Mennoniten wurden auf staatlicher Ebene genauso zur Kasse gebeten wie alle anderen.

“Jegliches Gerücht von Privilegien, was uns manchmal zu Ohren kommt kann leicht entkräftet werden, da es kein Gesetz gibt, welches dies ermöglichen könne. Wir sind darauf bedacht eher mehr zu zahlen als zu wenig um der Gesellschaft zu helfen und Sektoren die Hilfe benötigen unsere Hand zu reichen“, unterstrich Enns von der Central Menonita.

Das Gesetz N° 514 / 21

Esta ley establece que los inmigrantes menonitas tengan libertad de religión, no prestar juramento ante la justicia, sino hacer simples afirmaciones, ser exentos del servicio militar, tener sus propias escuelas, administrar sus bienes de sucesiones y especialmente los bienes pertenecientes a viudas y huérfanos, administrar un seguro mutuo contra incendios, prohibición de la venta de bebidas alcohólicas dentro del perímetro de cinco kilómetros de las colonias y liberación de impuestos, para diez años, desde la llegada del primer colono de todo lo que sea necesario para el desenvolvimiento de las colonias.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

10 Kommentare zu “Mennoniten zahlen Steuern wie jedermann

  1. Das gegenteil ist der fall…Obwohl alle steuern gezahlt werden sollte auch die dienstleistung des states geleistet weren ins besondere der infrastruktur (was die entwiklung auch im interesse des states sprich mehr steuerneinnahmen durch entwiklung interesieren sollte wenn sie ein bischen langfristig schauen koennte) .Weil wir aber nicht in Picadas fahren wollen und gesundheit auch dan brauchen obwohl der stat nicht die bohne interesiert um nur einige zu nennen haben die kolonien paralel ein gesundheitswesen…wegemaschienen…stromverteilung und vieles mehr was der stat were schuldig zu leisten aber neee..er versteht nur eine kuh (steuerzahler) zu melken…zu fuetern braucht er sie nicht und dan noch von nicht steuern zahlen zu reden hat mit wahrheit nichts.

    1. Super-Migranten die weder richtig Spanisch, noch Deutsch beherrschen, sollten nicht solch absurde Forderungen wie eine blühende Infrastruktur stellen. Wer nur Kauderwelsch kann, sollte auch mit einer Sandpiste zufrieden sein.
      Heißt es nicht die Mennos wären so genügsam und reich an Glauben? So sehr, wie das Christentum eine friedliche Glaubensrichtung ist 😉

  2. Nun behauptet Ihr plötzlich, die Mennos bezahlen genauso viel Steuern wie die übrige Bevölkerung. Und weiter oben behauptet ein Kacksamen, sie bezahlen weniger als Privatgschäfte. Und ich habe bisher gelesen, und zwar in der Vereinbarung, die bei Ankunft der ersten Mennoniten in Paraguay zwischen den Mennoniten und der paraguayischen Regierung geschlossen wurde, Mennoniten seien ab der Vereinbarung im Jahre 1927 (das Jahr, als die ersten Mennoniten in Paraguay abkamen) für 100 Jahre von der Bezahlung von Steuern befreit. Jetzt plötzlich erzählen hier verlogene Mennoniten, diese Vereinbarung (mit einer Laufzeit von 10 Jahren) wurde bereits imJahre 1921 geschlossen, also zu einem Zeitpunkt, in welchem noch nie ein Mennonit Paraguay betreten hatte ( Gesetz N° 514 vom 26. Juli 1921 ) Und die vereinbarten 10 Jahre seien dann erst in den fünfziger Jahren zu Ende gegangen. Das würde mich mal interessieren, mit wem diese Vereinbarung von 1921 geschlossen wurde, denn mit Mennoniten ganz sicher nicht, es gab ja noch keinen einzigen im Land. Die Version mit den 100 Jahren erscheint mir wesentlich glaubhafter als die jetzt auftauchende und dazu noch mit falschen Daten und aus dem Jahre 1921 stammenden) Vereinbarungen. Denn noch in den 80er Jahren unterhielt ich mich mit leitenden Personen der Menno-Kolonien im Chaco und teilweise auch in Ostparaguay,, und bei dieser Gelegenheit wurde mir erklärt, die Tätigkeit der Mennoniten im Rahmen der Cooperativen sei aufgrund des Vertrages mit der Regierung aus dem Jahre 1927 von Steuern befreit, darunter fallen aber nicht z.B. Tätigkeiten in Asuncion, wie z.B. der Supermarkt COOP an der Avda. España, für die Tätigkeiten dieses Supermarktes müssten sehr wohl Steuern bezahlt werden, und auch für die Tätigkeiten vieler anderer Firmen in Asuncion, die unter der Fahne der Mennoniten-Cooperativen tätig sind. Das würde nämlich bedeuten, daß die Frist der Steuerbefreiuung nicht vor dem Jahre 2027 ablaufen kann. Und die Einwände des Mennos Joss gehen vollkommen an der Sache vorbei. Denn in der misslichen finanziellen Lage, in welcher sich die Regierung und das ganze Land auch noch in den Jahren 1927 und folgende befand, wäre es wirklcih vermessen gewesen, erstens keine Steuern zu bezahlen und zusätzlich noch schnell eine Straße wie die Ruta Trans-Chaco zu bauen, schnell für den Chaco ein E-Werk zu errichten, während die Bevölkerung des Landes noch gar keinen elektrischen Strom hatte, natürlich auch das erste Telefonnetz Paraguays, exklusiv für den Chaco, Trinkwasserversorgung, exklusiv für den Chaco und was sich die feinen und scheinheiligen Herren noch noch an schönen und bequemen Dingen ausdenken und wünschen. Und wenn man schon einen „Staat im Staat“ errichten und nicht sich dem Gastland unterwerfen will (man verlangte sogar eigenes Schulsystem, eigene Polizei, die nicht der paraguayischen Polizei unterstand) und an das Gastland keine Steuern bezahlen, dann muss man sich eben auch begnügen, mit dem, was man sich selbst aufbaut, und auch auf bestimmte Dinge verzichten, die das Land selbst noch nicht einmal hat, aber man will dann plötzlich gratis versorgt. Sollten die Paraguayer etwa in Fildelfia Schlange stehen, um die Auslagen der Mennoniten für ihre eigene Bequemlichkeit ihnen zu finanzieren? . Ich verstehe vollkommen, daß für die ersten Menno-Kolonien das Leben und Überleben, besonders im Chaco, nicht sehr einfach war, im Gegenteil, es war von grössten Schwierigkeiten gespickt, und es gab auch im Chaco (genausowendig wie auch in Asuncion) an jeder Ecke einen Arzt oder ein Krankenhaus. Ich weiss z.B aus Erzählungen einer deutschen Familie Ende der 20er Jahre, wo sich in der Col Independencia ein deutscher Einwanderer schwer verunglückte und man mußte ihn nach Asuncion bringen mit dem Ochsenkarren und hoffen, daß er nicht unterwegs stirbt. Aber den Gaststaat als solchen nicht anerkennen wollen und sich diesem im keiner Weise unterwerfen wollen, keine Steuern bezahlen zu wollen, und dann noch Ansprüche stellen und Dinge erwarten, die noch nicht einmal das einheimische Volk hatte, Das geht nun doch ein bisschen zu weit.

    1. Kuno Ganz von Otzberg

      Antworten

      Das MCC, Mennonite Central Komitee aus USA entsandte eine Gesandtschaft um den Chaco als moeglichen Ansiedelungsort fuer kanadische Mennoniten zu untersuchen. Man suchte nach der ukrainischen schwarzen Erde die man so vermisste. In Kanada forcierte die Regierung die Integration und das englische Schulwesen den Mennoniten auf worauf es diesen zu bunt wurde und sie auswandern wollten. Bei den Mennontien wandern immer die aermsten aus denn die Reichen arrondieren sich immer zur lokalen Situation. Deswegen waren die Fernheimer in Russland die Reichen weil diese laenger an ihrem Besitz, wie der Sauefer an den Flasche, festhielten – die heutigen Mennos waren laengst schon aus Russland weg weil sie die Armen waren. Versteht sich dass der Reiche (Fernheimer) daher mehr Pruegel in Russland einsteckte als der Menno – er wollte eben nicht vom Geld loslassen.
      So, die Gesandtschaft hinterliess 1921 ein Holzkreuz an einem Baum welches jetzt wohl im Museum von Loma Plata haengt obwohl es im Territorium der Fernheimer auf einem Baum gefunden wurde.
      Man befand den Chaco als genuegend abgeschieden um ein isoliertes Christenleben leben zu koennen. Man verlangte ein Privilegiengesetz von der paraguayischen Regierung welches man 1921 erhielt um nicht in die „kanadische Situation“ wieder zu gelangen.
      1927 kamen dann die ersten Mennoniten aus Kanada mit hilfe des MCC.
      Viele starben an Malaria und Typhus in Puerto Casado weil man damals von Akklimatisation nichts wusste und Medikamente gabs keine.
      Man siedelte an.
      1935 kamen die Russen, d.i. die Fernheimer dank Marschall Hindenburg (Kriegsfluechtlinge). 1948 sowas kamen die Neulaender ueber China aus Russland an (Kriegsfluechtlinge).
      Die Neulaender waren hauptsaechlich Frauen da die Maenner im Krieg gefallen waren oder verschleppt. Dank der Mennos (Loma Plata) ueberlebten die Fernheimer und Neulaender im Chaco und sind heute was sie sind (dieser Satz duerfte diesen beiden recht gefallen – andere wiederum werden wohl rot vor wut).
      Dann verloren viele in den 1970ger den Mut und wanderten zurueck nach Kanada aus, wohl auch weil es nicht so weit her war mit dem vermeintlichen Christentum dem die Abgeschiedenheit einen „boost“ geben sollte.
      Tja, weiter gings bis zur Demokratiewende 1989-1990.
      Und weiter gings bis heute.
      Die paraguayische Regierung gab diesen das Privileggesetz um einen Praezendenzfall zu generieren dass sie Leute im Chaco ansiedelten um dieses gegen Bolivien und im internationalen Geflecht als Vorwand zu gebrauchen dass der Chaco paraguayisch sei. Bolivien wiederum garantierte im Fall eines Sieges ihnen die gleichen Privilegien welches auch durch einen bolivianischen Offizier schriftlich niedergelegt wurde als es so aussah dass Bolivien gewinnen wuerde. Waehrend des Chacokrieger fing ein reger Handel an zwischen Militaer und Mennoniten mit Wassermelonen, usw, die die Soldaten aber teuer bezahlen mussten.
      Noch fragen, so wenden sie sich an mir – fuer jetzt ist mir die Lust am Schreiben vergangen. Adieu!

  3. Prof. Dr. Dr. lic. jur. Auan

    Antworten

    Von 7 Millionen Einwohnern sind 2,4 als Arbeitnehmer registriert, ein Viertel der Einwohner sind noch Minderjährig, können also noch nicht arbeiten. Der Rest schlägt sich durch, indem es keine Rechnungen ausstellt, außer Großbetriebe mit „Registrierkassen“.
    Habe Jahre gebraucht um zu verstehen, warum die Menschen hier um 2.000 plus 2.000 zu kalkulieren eine Calc-app brauchen. Bin zum Schluss gekommen, dass sie es ohne Calc-app nicht nur nicht richtig kalkulieren könnten, sondern dann auch keine „Registrierkasse“ benötigen, um Quittungen auszustellen. Die Schwarzarbeit hierzulande ist überwältigend.
    Der Gesetzgeber gibt einem auch die Freiheit, wenn man viele „Kleinkunden“ hat, diese Ende Monats zusammenzufassen. Das gibt auch die Freiheit, die Hälfte davon zu vergessen. Mit einem Umsatz unter 100.00. Millionen ist man noch in der Steuerbefreiung. Die Frage, wie man monatlich für 5 Millionen Ware einkaufen kann, aber damit nur 2 Millionen Einnahmen generiert, und davon auch noch die Familie ernährt, stellt sich keiner hierzulande, auch nicht die Finanzbehörde. Meine Meinung dazu: zu blöd, zu faul, oder beides.
    Die Mennoniten mit ihren Großbetrieben sind sicher die Letzten, die keine Steuern bezahlen.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Nein @Joss; biblisch gesehen hat NUR der Staat (nicht die Zivilgesellschaft, Kooperative, etc) das Recht Steuern zu fordern. Egal ob mn diese jetzt Steuern, Gebuehren oder Abgaben nennt oder sonstwie: das sind alles technischerweise Steuern denn eine Steuer ist eine „zwangseingeforderte Geldsumme die wenn sie vom Buerger verweigert wird, legale Konsequenzen, bei den Roemern der Tod oder Einstellung von Dienstleistungen mit sich zieht“. Die Mennoniten haben eine „Schwarze Liste“ kursieren mit den Namen derer denen die sozialen wie gesundheidlichen Dienstleistungen (Krankenversicherung) verweigert wird (welches eigentlich illegal ist; pero bueno!).
    Das Roemische Reich brauchte z.B. zu Jesu Zeit in etwa 900 Millionen Sesterzen an Steuern. Ein Historiker schreibt: „Man geht in der frühen Kaiserzeit von Jahreseinkünften von rund 900 Millionen Sesterzen aus. Davon verschlang das Heer mit seinen 25 Legionen und noch mehr Hilfstruppen ungefähr zwei Drittel. Der zweite große Etatposten sind die Ausgaben für Stiftungen und Geschenke, mit denen sich der Kaiser als „Wohltäter“ oder „Retter“ präsentiert und damit legitimiert.“.
    Also biblisch gesehen darf man keine Gegenleistung erwarten vom Staat fuers brav Steuern zahlen – denn davon steht nichts in den Evangelien.
    Matthaeus 22 V 16 ff.
    „16 Und sie sandten ihre Jünger samt den Herodianern[1]

    zu ihm, die sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an. 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?
    18 Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar. 20 Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift? 21 Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 22 Als sie das hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen ab von ihm und gingen davon. „.
    Keine Rede davon dass der „Kaiser“, d.i. die Regierung, dem Steuerzahler was geben muss fuer seine Steuern.
    Zahlst du allerdings freiwillig Abgaben ans Krankenhaus so muessen die dir eine Gegenleistung dafuer geben denn diese sind nicht der Staat.
    Es war allerdings zu Stroessners Zeiten so dass die Mennoniten durch die Kooperative als Vermittlering und Repraesentant aller Mennoniten dem Staat gegenueber, eine Pauschalsumme als „Steuern“ zahlten die allerdings nochmals durch das Kooperativsgesetz drastisch reduziert wurde. Rein technisch gesehen zahlte der einzelne Mennonit NICHT Steuern sondern das tat die Kooperative unter dem Schutzmantel des Kooperativsgesetzes fuer die Mennoniten. Klar war diese Steuersumme dank des Effektes der Menge deutlich geringer als jede einzelne Person im Lande zahlen musste. Bedenkt man dass Landarbeiter die einen Mindestlohn zahlen KEINE Steuern zahlen ausser indirekt IVA auf das was sie kaufen so zahlt ein Grossteil der Bevoelkerung keien Steuern weil eben „zu arm“. Heute hat man weitgehend das Steuersystem individualisiert so dass jeder Mennonit Steuern zahlt abhaengig vom Buchfuehrer die als Schmierfinke weitgehend die Winkeladvokaten ersetzt haben. Der neueste „gesunde“ Volkssport der Mennoniten ist mit seinem Buchfuehrer Tricks auszuhecken wie man Steuern „sparen“, sprich hinterziehen, kann. Damit vertreiben sich die Viehzuechter die meiste Zeit wenn sie nicht als halbanalphabeten Komiteesitze abdruecken in der Kooperative.
    Ansonsten hat die Kooperative einen weit geringeren Steuersatz als andere Wirtschaftsformen wo die Kooperativen z.B. gesetzlich verpflichtet sind 10% ihres Bruttoeinkommens in Bildung zu investieren. Daher gerade der Fokus auf „gesunder“ Sport wie Kulturpalast bauen wo man „gesunde“ Musik als Bildung verkauft, die Sportvereine teuer ausbauen wo man dann die Passion vieler Betriebsleiter als „sportliche Bildung“ verkleckert – so dass fuer die Wege wiederum nichts uebrig bleibt und das allgemeine Volk wird sofort wuetend wenn mal eine Person eine andere Meinung vertritt als die doerfischen Spiessbuerger. Also sehr weit ist es mit der demokratischen Bildung noch nicht gekommen. Auch Reisen und Spesen der Betriebsleiter gelten als Bildungsreisen die vom Bildungsetat bestritten werden – Ferien auf Menno’sch. Nur immer wieder erstaunlich dass nicht mehr als 1% der Kooperativsbuerger in den Genuss der „Bildung“ kommen zusaetzlich zur Grundausbildung abgesehen von den vielen Schulabbrechern.
    Mit den Steuern hat es aber richtig nach der demokratischen Wende bei den Mennoniten begonnen – was dir alles sagen duerfte. Es wurde nie richtig gesagt (publik gemacht) ob und wieviel Steuern die Kooperativen bei Stroessner zahlten. Wuerde micht nicht wundern wenn die Mennoniten so quasi steuerfrei waren bis 1990. Mit den Steuern gings so richtig los ab dem Andreas „titulitis“ Neufelds Zeit (Nicanor).
    Wie man’s heute lebhaft mit dem Buchfuehrer treibt so triebens die Mennoniten sicherlich lebhaft mit Stroessner betreffs der Steuererlaesse. All die neuen grossen Palaeste in den Ballungszentren des Chaco werden gebaut weil man diese von der Steuer absetzen kann – man gibt sich lieber selber das Steuergeld als dem Kaiser; was solls, da kommt Stoeckl gerne an und berechnet den Umfang des neuen Daches so dass dann Steuern beim Munizip anfallen.
    Der Mennonit zahlt zuerst Steuern an die Kooperative auf die Bruttoeinnahmen, dann noch auf jede Ueberweisung von Konto zu Konto, und dann noch feste Abgaben fuer Krankenversicherung, Bildung (obwohl diese von der Kooperative genommen werden sollte und nicht vom Buerger) und sonstwas und dann zu guter letzt zahlt er bei IMAGRO oder sonstwo Steuern vom Netto an den Staat (diesen Teil will der Mennonit nicht).

  5. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Hier das Gesetz 514.
    Fuer 10 Jahre gibt es Steuerbefreiung fuer die Mennoniten ab 1927. Also ab 1937 muessten sie Steuern gezahlt haben. Ich kann mir gut vorstellen den „Contrato apu’a“ den man mit Stroessner hatte so dass man nur ein Minimum an Steuern als Pauschalsumme abquetschte – man war ja schliesslich unter Freunden. Fuer 100 Jahre Steuerbefreiung duerfte schon unter Korruption fallen.
    Das WAISENAMT kann NUR Erbschaften und Gueter von MINDERJAEHRIGEN mennonitischen WAISEN verwalten „nach ihrer Art“ – sie tun aber alles pauschal. Daher gerade der Waisenamtprozess.
    „Kein Bier auf Hawaii“ weiterhin im Umkreis von 5 Kilometern… „und weiter geht’s mit dem Versaufen des Haeusschens von Oma“; https://www.youtube.com/watch?v=5WMKCRqLiVo.
    LEY Nº 514/21
    POR LA CUAL SE ACUERDAN DERECHOS Y PRIVILEGIOS A LOS MIEMBROS DE LA COMUNIDAD MENNONITA QUE LLEGUEN AL PAÍS
    El Senado y Cámara de Diputados de la Nación Paraguaya, reunidos en Congreso, sancionan con fuerza de
    LEY:
    Artículo 1º.- Los miembros de la comunidad llamada Mennonita, que lleguen al país, como componentes de una empresa de colonización, y sus descendientes, gozarán de los siguientes derechos y privilegios:
    1) Practicar su religión y su culto con entera libertad, sin ninguna restricción, y como consecuencia, hacer afirmaciones por simple si o no, ante la justicia, en vez del juramento, y estar exentos del servicio militar obligatorio en tiempo de paz y en tiempo de guerra en armas combatientes o no combatientes:
    2) Fundar, administrar y mantener escuelas y establecimientos de instrucción, y enseñar y aprender su religión y su lengua que es el alemán, sin ninguna restricción;
    3) Administrar los bienes de sucesiones y especialmente los bienes pertenecientes a viudas y huérfanos, por medio del sistema especial de fideicomiso llamado „Waisenamt“ y de acuerdo con las reglas propias de la comunidad, sin ninguna clase de restricción;
    4) Administrar el seguro mutuo contra incendios que se establezca en las colonias.
    Art. 2º.- Se prohíbe la venta de bebidas alcohólicas e intoxicantes dentro del perímetro de una zona que se extienda a cinco kilómetros de distancia de las propiedades pertenecientes a las colonias mennonitas, a menos que las autoridades competentes de dichas colonias soliciten del Gobierno la admisión de la venta y éste la otorgue.
    Art. 3º.- Se concede igualmente a las colonias mennonitas, por el término de diez años a contar desde la llegada del primer colono, las siguientes franquicias:
    1) Libre introducción de muebles, maquinarias, utensilios, drogas, semillas animales, implementos, y en general de todo lo que sea necesario para la instalación y desenvolvimiento de las colonias;
    2) Exención de toda clase de impuestos nacionales y municipales.
    Art. 4º.- Ninguna Ley de inmigración, o de otra naturaleza, existente o que se dicte, podrá impedir la entrada de inmigrantes mennonitas al país por razones de edad, inhabilidad física o mental.
    Art. 5º.- La franquicia a que se refiere el inciso 3) del art. 1º deberá entenderse que no afecta los derechos de las personas capaces de administrar sus propios bienes. Tratándose de incapaces, los jueces, una vez justificado el hecho de pertenecer ellos a las comunidades mennonitas, designarán a las instituciones fideicomisarias respectivas como tutores o curadores de los incapaces. Dicha tutela o curatela se regirá por las reglas de aquellas instituciones fideicomisarias.
    Art. 6º.- La empresa de colonización encargada de la colonización mennonita o las autoridades reconocidas por los colonos, deberán comunicar al Poder Ejecutivo:
    1) Las tierras destinadas a ser colonizadas por los mennonitas expresando la ubicación, extensión y linderos de las mismas;
    2) Las personas o corporaciones que representan a las colonias;
    3) Los nombres, autoridades y reglamentos de las instituciones fideicomisarias (Waisenamt) para ser estos últimos aprobados por el Congreso.
    Art. 7º.- Los privilegios y franquicias acordados por esta Ley serán extensivos a los individuos de la misma comunidad mennonita que llegaren al país aisladamente, siempre que comprueben su calidad de mennonita por las autoridades competentes de dicha comunidad y de componente de la empresa de colonización a que se refiere el artículo 6º.
    Art. 8º.- Comuníquese al Poder Ejecutivo. Dada en la sala de sesiones del Honorable Congreso Legislativo, a los veinte y dos días del mes de Julio de mil novecientos veinte y uno.
    Félix Paiva El P. del Senado
    Enrique Bordenave El P. de la C. de D.D.
    Juan de B. Arévalo Secretario
    Manuel Giménez Secretario
    Asunción, Julio 26 de 1921
    Téngase por Ley, cúmplase, publíquese y dese al Registro Oficial.
    Fdo.: GONDRA José P. Guggiari Ramón Lara Castro Eligio Ayala Rogelio Ibarra Adolfo Chirife

  6. So viel wissen vom fehrnen osten…Das kan der neid nicht dazugehoeren…ach das wird ja wieder schwer verständlich sein.Wenn die Jugen mit abkürzungen MS schreibt ist das Cuuuuhl…wen hier die rechtschreibung nicht stimmt ist das gotteslästerung?

  7. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    @Joss
    Sieh es mal so: Warum kannst du als Mennonit nicht vernuenftig Schreiben wenn dein geistiger Vater, Menno Simons eine komplett fehlerfreie Orthographie aufwies sowohl im hollandischen wiewohl im lateinschen und griechisch konnte der meines Wissens auch.
    Wenn du nicht vernuenftig Lesen und Schreiben kannst so kannst du auch nicht die Bibel lesen geschweige denn interpretieren – so die Ueberlegung. Gerade die Ungebildetheit ist ja die Schwachstelle schlechthin des allgemeinen mennonitischen Doerflers – wo man dann ueber die Jahrhunderte vermeinte verstanden zu haben dass das „Zur Kirche gehen“, ja und Amen zu sagen zureichte. Mir wurde schon mehrmals gesagt dass man es ihnen so „Angewohnt“ haette – natuerlich wurden sie fuchsteufelswuetend als ich ihnen dann sagte dass man einem Tier (Viehch, Cebu, Rinderherde, etc) was angewoehnt weil eben kein Verstand da ist, aber einem Menschen nicht. Eine ungebildete Person ersetzt mit ihrer eigenen Meinung das was sie nicht versteht aus Bibel, Technik, Gesetz, usw. so dass ein „Antichristus“ (αντιχριστος) entsteht, denn αντι (anti-) bedeutet im Griechischen „Gegen-“ wiewohl als auch „Ersatz-“ (reemplazante). Daher veraendert sich das Christusbild der Mennoniten heutzutage drastisch zu einer Figur die nicht biblisch ist.
    Verstehst: „kannste nicht lesen, kannste nicht die Bibel lesen noch verstehen“. Ja es stimmt dass der Heilige Geist einem „Unterbelichteten“ sehr wohl „in alle Wahrheit fuehren kann“, aber in der Realitaet beobachtet man das nicht bei den Mennoniten denn was intellektuell anstrengendes ueberlegen diese sich nie sondern arbeiten lieber. Daher genau ist die Arbeit vor allem beim Mennoniten ein „Ersatz fuer Christus“, also ein Antichrist. Viele Mennoniten sehen es als nicht notwendig was zu studieren wenn die Viehpreise so hoch sind. Wozu auch was lernen wenn man anders doch wirtschaftlich weiter kommt und mit allem durchkommt? Wenn erst die demokratische Mehrheit aus Ungelehrten besteht so sieht man sich a la Gustave Le Bon im Recht und es bleibt nichts anderes uebrig als akademische und Regierungsposten wie Verwaltungsposten eben NUR mit ungelehrtem Volk zu besetzen. Das ist gerade das was vor allem in der Kolonie Menno ab dem Viehzuechterboom dank der hohen Viehpreise zu beobachten war und ist. Man wird ja reicher als Ungebildeter als noch lange die Schulbank zu druecken. Dieses ist pronunzierter in laendlichen Gegenden als in den Ballungszentren des Chaco. Korruption findest du bei den Mennoniten fast ausschliesslich bei den Ungelehrten oder deren Kinder die in erster Generation was praktisches Studiert haben. Dieses noch gekoppelt mit dramatisch sinkendem Christentum und so ist der Naehrboden fuer jegliche Korruption und Schindluder bestens vorbereitet.
    Die Korruption in der nationalen Polizei von der man zur Genuege im WB lesen kann, ist ja nichts weiter als eine chronische Fehlbesetzung von Posten und Aemtern gekoppelt mit Ungebildetheid und Charakter- und Integritaetsmangel, von Mangel am Christentum gar nicht zu sprechen. Da die Polizei notarielle Funktion hat (was die zu Protokoll geben gilt als notarielle Beglaubigung) so gehoert wenigstens ein 1 Jaehriges Universitaetsstudium fuer alle Polizisten. Polizeioffiziere muessen ein volles Unistudium absolviert haben um das Minumum an Verantwortung zu erreichen. Leider haben wohl die meisten der Polizisten nicht mal die Volksschule bestanden. Um nur an dem Beispiel der Polizei die Sachlage zu erlaeutern.
    Gerade das Desaster mit dem Waisenamtprozess ist auf die chronische Ungelehrtheit der gesamten Verwaltung der Kolonie Menno zurueckzufuehren denn das Waisenamt hinterzog waehrend Jahrzehnte gerade Steuern indem sie da eine Bank fuehrten, keine Steuern an den Staats abfuehrten aber voll Bankaktivitaeten dort realisierten (Geldverleih, Zinskassierung, Reiche deponierten da ihr Geld fuer weit hoehere Zinsen als bei der Kooperative, usw.). Anstatt das zuzugeben und ihre Jahre einzusitzen hatte man nicht die Groesse, sondern schmierte wohl nur die Richter mit Kooperativsgeld im Prozess und mit dem Abdo als Freund (man hatte vorher den Klaeger in die Klappsmuehle verfrachtet und finanziell ruiniert, so dass es keinen Klaeger mehr gab) wurde der Prozess vor kurzem wohl niedergelegt. Wieviele Waisen das Waisenamt da um ihr Hab und Gut gebracht hat, das kann man nur erahnen.
    Und eben der ungelehrte Poebel macht freudig mit der Korruption mit da ja Freunde und Verwandte im Prozess mit drinnen hingen. Genauso wird die Korruption daher vor allem von den Mennoniten vorangetrieben und das noch im Namen Gottes.
    Z.B. im Aufsichtsrat der Kooperative ist heute zum ersten mal ein Studierter drinnen (Gelehrter erster Generation. Macht er nicht mit mit dem Volk wird er schlichtweg nicht mehr gewaehlt); im Verwaltungsrat bis dato gab es noch nie einen Studierten sondern vorrangig nur reiche Viehzuechter; als CEO der Kooperative gab es den Abdreas „titulitis“ Neufeld als einzigen mit gefaelschtem Titel den man nach dessen Sturz sofort ohne Bedenken mit dem Oberschulzenamt belohnte als dank fuer die Steuererleichterungen. 1 oder2 IFD oder Dualsystem Lehrer sind zwischendurch alledings Oberschulze geworden.
    Was bei den Mennoniten die Bildung verhindert ist das Volk; genauso wie bei den Paraguayern.
    Auch in den Anfangsjahren war Syphilis unter Mennoniten eine wahre Seuche wo es keinen Fall gab bei den Pionieren (die 1927 einwanderten); viele Menschen auch Frauen sind unter den Mennoniten an der Syphilis gestorben eben durch Fremdgehen mit Paraguayern. Das heisst je mehr man zur ungebildeten Vergangenheit zurueckgeht je mehr findet man sexuelle Vergehen unter den Mennoniten des Chaco wie eben im Fall Bergthal heute (wo von denen keiner auch nur eine Schule von inner gesehen hat).

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.