Menschenmassen vor Banken und Kooperativen

Paso Yobai: Seit Montag bildeten sich Menschenmassen vor Banken und Kooperativen, einerseits zurückzuführen auf das Ende der Osterfeiertage, andererseits weil einige Geldinstitute nach zwei Wochen wieder das erste Mal öffneten.

In Villarrica, der Hauptstadt von Guairá, bildete sich am Montag schnell eine Schlange von Personen vor dem Eingang der Bank Familiar. Bis zu einer Stunde musste man warten, um seine Anliegen erledigen zu können.

Dieselbe Situation tauchte in Paso Yobai bei der Kooperative Coopeduc auf. Hinzu kamen jedoch noch technische Probleme, die am Dienstag sogar eine Öffnung verhinderten. Es musste erst auf einen Techniker aus Villarrica gewartet werden, der das örtliche Problem beheben konnten, die anderen Zweigstellen waren jedoch ohne Probleme geöffnet.

Das Eintreten in die Banken oder Genossenschaften ist mit vielerlei Hindernissen verbunden, insbesondere in Bezug auf die bestehenden Hygienevorschriften. Jedoch werden sie überall etwas anderes gehandhabt.

Bei der Coopeduc in Melgarejo sind Mund- und Nasenschutz sowie Handschuhe erforderlich. Wer diese nicht dabei hat, dem werden sie vor dem Eintreten kostenlos von einem Mitarbeiter ausgehändigt. Zudem wird Fieber gemessen und die Schuhsohlen sind zu desinfizieren.

Bei der Bank Familiar in Villarrica sieht es ähnlich aus, nur dass hier keine Handschuhe gebraucht werden, sondern die Hände mit Alkoholgel zu desinfizieren sind.

Grundsätzlich ist mittlerweile der Trend abzusehen, dass eine Mundschutzmaske getragen werden sollte, wie es schon in den Bussen der Hauptstadt von Paraguay vorgeschrieben ist. Bei einer Kontrolle des privaten Fahrzeugs durch die Polizei scheint dies, zumindest nach verschiedenen eigene Erfahrungsberichten, mehr Respekt zu verschaffen.

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3 Kommentare zu “Menschenmassen vor Banken und Kooperativen

  1. Postitiv ist natürlich die Maskenpflicht, denn zurück nach Hause angekommen kann IQ82-Alleskönner die Staubmasken auch noch zum Anfackeln des Mülls verwenden. Jedenfalls quillt mein Müllcontainer schon über, da das Abfackelbare nicht mehr in der Nacht geplündert und der Rest im Umkreis von 5 m verteilt wird.
    Ein eingeborener Wachmann hat mir das erklärt, warum man neuerdings eine Corona-Staubmaske aufhaben muss: «Es importante xq el Paragauyo es el que viola sus propio leyes» („Es ist wichtig [dass die Menschen eine Corona-Staubmaske tragen], denn der Paragauyo ist derjenige, der seine eigenen Gesetze vergewaltigt“). Und der wird es wohl wissen. Der musste ja wie die übrigen hier nie unterschreiben sich an die hiesig Gesetze zu halten. Wozu auch? Interessiert ja niemanden. Ich habe ihm geantwortet: «Sí, yo sé. Voy a ponerme mí Quak-Quak-mascara entonces» („ja, ich weiß. Ziehe mir also meine Entenstaubmaske an“).

  2. Interessant ist, dass im Dekret überhaupt nicht vorgesehen ist, dass Kunden Geld abheben. Es steht nur, dass die Bank für ihre Geschäfte geöffnet hat. Was auch immer, das für Geschäfte sind. Hoffentlich sreichen sie da nicht gerade die Nullen von den Geldscheinen.
    Schwierig ist es auch zu den Banken zu kommen. Nicht jeder hat sein Geldinstitut um die Ecke und nicht jeder hat ein paraguayisches Bankkonto. Da kann man dann sehen, dass die Maßnahmen nicht unbedingt f ü r die Bevölkerung gemacht sind.

    1. Bei der Migration hat man entweder den Titulo eines Grunstücks vorzuweisen oder 5000 US$ auf die Nationalbank einzuzahlen. Die man jedoch wieder bekommt sobald man die Permanente hat. Ist nur zum zeigen, dass man sooo viel hat.
      Nun müsste man innerhalb drei Monaten diese Permanente erhalten. Gemäß hiesig Gesetz. Leider kann das schon etwas länger dauern. Muss man halt ein paar mal alle 3 Monate zur Migraciones Stempfelchen mache und die Cero-toleranzia-Mine aufsetzen (Null Toleranz gegenüber Korruption damit es schneller geht). Nun bei den vielen Einwanderer gibt das ein ganz schönes zinsloses Darlehen von ein bis zwei Jahren. Das könnte man dann anlegen aufm Kapitalmarkt und noch etwas an Zinsen drauf bekommen. Also ich würds so machen, wenn ich mit Nichtstun mein Geld verdienen müsste.

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