Mercosur hebt Sanktion gegen Paraguay auf

Montevideo: Bei dem Gipfeltreffen der Mercosur Staatschef in Uruguay wurde heute die verhängte Sanktion gegen Paraguay wegen der demokratischen Ruptur des 22. Juni 2012 aufgehoben.

Eine demokratische Wahl, ein daraus resultierender Staatspräsident und der allgemeine Wille der Bevölkerung waren ihrer Meinung nach ausschlaggebend für die Entscheidung. Mit dem unterzeichneten Dokument kann Paraguay ab dem 15. August wieder an allen Veranstaltungen teilnehmen.

Venezuela wurde die temporäre Präsidentschaft übertragen. Nicolas Maduro, Präsident des Karibikstaates bekräftigte erneut seinen Wille Paraguay in den Mercosur zurückzuholen. Er sagte zudem, dass es dringend wäre, dass Paraguay wieder eingegliedert werde und dies eine seiner ersten Aufgaben als Präsident sein wird.

Paraguays gewählter Präsident Horacio Cartes erklärte vorab, nicht in den Staatenblock zurückzukehren, wenn Venezuela ohne Paraguays Segen die temporäre Präsidentschaft übertragen bekommt. Auf dem Gipfel in Uruguay wurde vorab erklärt, dass Paraguay gerne im Dezember die rotierende Präsidentschaft von Venezuela übergeben werden kann.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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14 Kommentare zu “Mercosur hebt Sanktion gegen Paraguay auf

    1. Ja Hans das ist es ich bin begeistert da muss ich erst nach Paraguay ziehen um zu erleben das es auch Politiker gibt die nicht nur scheisse Labern sondern auch zu dem stehen was sie sagen

      1. Mann Mann, da gibt es eine einzige Aktion der Regierung und schon hat man alles andere vergessen. Hurra hurra.
        Aber so ist die Menschheit eben, zumindest ein Teil. Es gibt genauso Millionen Menschen, die J.F.Kennedy anhimmeln – den Massenmörder von Vietnam.

  1. die frau aus dem süden,und der neue herr aus dem norden,
    haben sicher die fackel zu dieser entscheidung vorangetragen!
    werden wir weitersehen wie sich dies entwickeln wird,-ob herr cartes ohne bedingungen,sich rufen lässt?

    schönen abend
    gruß penicillin

  2. Hoffentlich bleibt Cartes hart. Übrigens an alle linken Freunde: Wann fordert Ihr den Ausschluss Venzuelas wegen Verstoßes gegen die Verfassung. Ähnlich wie in Paraguay kann man nach der Verfassung nur in ein Amt gewählt werden, wenn man keines innehat. Deshalb konnte Frederico Franco auch nicht für das Amt des Präsidenten kanditieren. Maduro war aber Vicepräsident, als er sich zu Präsidenten wählen ließ. Wird im Mercusor mit zwei verschiedenen Löffeln Recht gemessen. Nach dem Motto: „Wie man’s braucht.“Bei der Abwahl Lugos lief allerdings alles verfassungskonform.

    1. vielleicht sollten wir noch einmal etwas genauer hinsehen. Die paraguayische Verfassung verbietet, so ich sie richtig verstanden habe, dem Vizepräsidenten zum Präsidenten zu kandidieren. Das finde ich unsinnig aber sie werden hier ihre Gründe dafür haben. Daher hätte Herr Franco aus dem Amt des Vizepräsidenten ausscheiden und zum Präsidenten kandidieren können. Nun hat er aber, weil er genau weiß, dass er keine Mehrheit in der Bevölkerung für sich finden wird, diesen Weg vermieden und sich ins Präsidentenamt geputscht. Als Präsident ist jedoch eine Wiederwahl nicht möglich. Daher konnte er bei der letzten Wahl auch nicht kandidieren. In Venezuela sieht die Verfassung eben anders aus. Da darf ein Präsident auch wiedergewählt und der Vizepräsident als Präsident kandidieren, auch wenn er im Amte ist. Das ist in den USA übrigens genau so. Jedes Land hat seine spezifischen Regeln und die gelten für jeden, auch die Opposition.

        1. Vielen Dank für den Link. Den Inhalt habe ich mit Interesse gelesen. Vielleicht sollten Sie die Meinung der Expertengruppe einmal mit dem vergleichen, was hier anläßlich des Putsches auf Lugo an gegenteiligen Meinungen vertreten wurden. Die einen sprachen von Verfassungsbruch und die anderen von Verfassungskonformität. So ist es nun einmal unter Experten. Die einen vertreten diesen und die anderen einen gegenteiligen Standpunkt. Das ist übrigens in jedem Strafverfahren normal. Die Staatsanwaltschaft sieht den Täter überführt und der Verteidiger hält ihn für unschuldig. Ich hatte in einem Kommentar zu „Maduro drückt Bereitschaft aus Paraguay zurück in den Mercosur zu holen“ die Stellungnahmen der internatinalen Wahlbeobachter eingestellt. Daher werde ich hier daurauf verzichten und verlasse mich lieber auf deren Urteil als auf das eines evtl. „Gefälligkeitsgutachtens“.

    1. Dielinken – um mit deinen Worten zu schreiben – denken und reden anderen nicht nur nach dem Munde.
      Ausserdem – bei dem Artikel ging es nicht um den Ausschluss von Venezuela oder nicht sondern um Paraguay.
      Wenn man bei jedem Artikel auf ein anderes Thema übergehen soll deiner Meinung nach, werde ich zum Wetterbericht auch posten:
      Blödes Wetter in Sicht. Vermutlich hat Venezuela wieder seine Ölfinger drin. – Oh, bald schönes Wetter, Obama sei Dank.

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