Migrationsangestellte bekommen Sprachunterricht

Ciudad del Este: Was in anderen Ländern mal wieder Gang und Gebe ist steckt hier noch in den Kinderschuhen. Die Angestellten der Migrationsbehörde an den Aus- und Eingängen des Landes wird nun auferlegt, mehr als nur Spanisch und Guaraní zu sprechen. Mehr als 90% dieser können keine weitere Sprache sprechen.

Die Direktorin der Behörde, Irma Llano, führt ab der kommenden Woche Intensivsprachkurse in Portugiesisch und Englisch ein. Damit werden endlich auch Touristen mit Englischkenntnissen die Chance haben mit den Personen zu kommunizieren.

Fast allen Mitarbeitern der Institution wird der Intensivsprachkurs für beide Sprachen auferlegt, es sei denn der Funktionär kann mit den Idiomen ausreichend umgehen. Die Sprachkurse werden vom Nationalen Dienst für die Formung von Professionellen (SNPP) übernommen.

„Um Tatsächlich eine gute Arbeit zu machen und auf größere Besucherzahlen vorbereitet zu sein müssen wir uns auch mit Englisch und Portugiesisch auseinandersetzen“, betonte Llano.

Die sensiblen Punkte, wo das Besucheraufkommen besonders hoch ist, sind Ciudad del Este, Encarnación, Puerto Falcón, der Flughafen Silvio Pettirossi und Guaraní.

(Wochenblatt / La Nación)

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7 Kommentare zu “Migrationsangestellte bekommen Sprachunterricht

  1. Es mag sein, dass es in anderen Ländern gang ung gebe ist, bei Behörden am Eingang mit Englisch weiterzukommen, nur macht sich dann ausgerechnet die Deutsche Botschaft in Asuncion lächerlich, denn dort kommt man erst gar nicht rein, wenn man es auf Deutsch,oder Enlisch versucht,schon merkwürdig,dass am Eingang der deutschen Botschaft niemand Deutsch spricht,noch versteht.

  2. ja, die Deutsche Botschaft !

    Da wird schon im Eingangsbereich dafür gesorgt, daß man bemerkt, man ist unerwünscht.
    Die beiden Wachleute dort sind allerdings sehr nett und freundlich, sprechen aber nicht ein Wort deutsch.
    Mich persönlich stört das nicht, aber man muß doch bedenken, es kommen auch Touristen hin, die Hilfe brauchen, und die der Sprache nicht mächtig sind.
    Ein Sprachkurs für das paraguayische Personal wäre kein Fehler, sie sollten zumindest die Grußformeln und die Fragen und Anworten auf deutsch lernen.

  3. Der Botschafter ist kein Kindermädchen sondern ein Vertreter seines Landes, der die politischen sowie wirtschaftlichen Interessen vertreten muss. Man kann nicht erwarten, dass er sich mit den Problemchen der Auswanderer befasst. Dazu gibt es noch andere Angestellte. Diese sind aber auch froh, wenn sie mit den ständigen Bettelgesuchen deutscher Staatsbürger so wenig wie möglich zu tun haben. Was ja auch verständlich ist. Zuerst grosse Sprüche und dann will man sich am Rockzipfel des Botschafters ausweinen. Das spielt es eben nicht.

    Braucht man sonst etwas von der Botschaft, bekommt man es auch.

    Jeder der nach Paraguay auswandert sollte wissen, dass es hier nur Einzelkämpfer gibt und keinerlei Hilfe von Anderen zu erwarten ist. Sei es der paraguayische Staat, die Botschaft oder was sonst auch immer.

    Man braucht nur die Warnhinweise der Internetseite der Botschaft durchzulesen, dann weiss man was Sache ist.

    Jeder hier ist im wahrsten Sinne des Wortes, seines Glückes Schmied.

    Sie schwimmen vorher in einem Becken mit Bademeister etc. und wechseln dann ins Haifischbecken. Logisch, da muss man mehr aufpassen!

  4. In D sitzen bestimmt Türkisch sprechende oder Albanisch sprechende in den Behörden.
    Da braucht man kein Englisch – denn Englisch lernt fast jeder Deutsche der mindestens die Mittlere Reife als Abschluß hat .
    Py sollte seine Bildungspolitik für Grundschüler mal endlich vorantreiben , dann wären solche Aktionen mit Erwachsenen ( die sowieso wenig Erfolg versprechen ) nicht nötig !

  5. Die Bildungspolitik Paraguays ist ein einziges Frakasso, wie kürzlich der verantwortliche, erst seit kurzem im Amt stehende, Staatssekretär meinte. Bei internationalen Bewerben belegen parag. Schüler in der Regel immer, weit abgeschlagen, die letzten Plätze. In Südamerika ist es das weitaus schlechteste Schulsystem. Sogar unsere bolivianischen Freunde stehen besser da. Zeit um daran etwas zu ändern!

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