Asunción: Das paraguayische Industrie- und Handelsministerium (MIC) treibt den Export von Holzprodukten nach Asien voran. Industrie- und Handelsminister Marco Riquelme sowie der Vizeminister der Exportförderagentur Rediex, Eduardo Gustale, kamen mit Vertretern des japanischen Konzerns Innosho Forestry zusammen.
Ziel der Gespräche ist die Aufnahme der Schnellwuchstart Eucalyptus grandis in die Liste der nach dem Japanese Agricultural Standard (JAS) zertifizierbaren Holzarten.
JAS-Zertifizierung als Schlüssel zum asiatischen Markt
Die Zertifizierung gilt als zwingende Voraussetzung für den Einsatz des Eukalyptusholzes im japanischen Bausektor. Vertreter von Innosho Forestry führen derzeit Materialprüfungen durch und analysieren den paraguayischen Forstmarkt sowie potenzielle Lieferanten.
Vizeminister Gustale hob das Ausmaß der Marktchancen hervor:
-Hohe Nachfrage: Der japanische Markt verbraucht jährlich knapp 300.000 Tonnen Holz.
-Wertschöpfung: Die Zertifizierung würde den Export von verarbeitetem Holz mit hoher Wertschöpfung ermöglichen, statt rein von Rohstoffausfuhren abhängig zu sein.
-Industrieller Ausbau: Die Initiative stärkt den paraguayischen Forstsektor bei der nachhaltigen Industrialisierung.
In den kommenden Monaten soll der Zertifizierungsprozess abgeschlossen werden, um den Weg für erste Holzlieferungen nach Japan frei zu machen.
Wochenblatt / Economia Virtual















