Mindestlohnerhöhung derzeit nicht tragbar

Asunción: Der nationale Rat für Mindestlohn (Conasam) lehnte am heutigen Montag eine Lohnerhöhung von geforderten 15% kategorisch ab. Die größten Gewerkschaften versuchen die Forderung nach Preissteigerungen in diversen Sektoren voranzutreiben. Derzeit, so die Kommission, wären die Konditionen nicht gegeben, da sie Inflation gering sei was nach einer Erhöhung nicht so bleiben würde.

Die Gewerkschafter reklamieren einen Lohnanstieg mit der Begründung, dass seit dem Jahr 2007 eine Inflation von 40% stattgefunden hat während der Mindestlohn nur um 22% anstieg. Mit diesen 15% wären die Arbeiter nahe an dem was ihnen tatsächlich zustehen würde.

Das Treffen der Kommission fand im Vizeministerium für Arbeit und soziale Sicherheit statt. Im vergangenen November forderten sie schon 18% mehr Lohn was ebenfalls von der Regierung abgelehnt wurde. Nachdem im Januar 2012 der Dieselpreis erneut stieg, bekommt ihre Forderung mehr Gewicht, meinen sie.

Laut dem hiesigen Arbeitsrecht muss der Mindestlohn analysiert werden, wenn eine mindestens 10% Differenz zwischen den Lebenskosten und dem Gehalt klafft.

Auf das Resultat des Treffens reagierten schon hunderte Gewerkschaftsmitglieder, die heute Nachmittag auf der Ruta 2 eine Demonstration starteten. Bis zum kommenden Freitag werden sich weitere Manifestationen durchgeführt.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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