Minister bestreitet, dass religiöse Organisation den Bildungsprozess verändert

Asunción: Der stellvertretende Bildungsminister Robert Cano bestritt, dass eine koreanische christliche Organisation den Bildungsprozess in Paraguay beeinflussen werde. Ihr Vorsitzender, Ock Soo Park, traf sich mit dem Präsidenten der Republik, um sein Interesse an einem “Beitrag zur Bildung“ in Paraguay zu erörtern.

„Ich bin nicht dieser Meinung und lehne diese Aussage ab“, antwortete Cano auf die Frage von Journalisten, dass diese christliche Organisation in Südkorea, die sich International Youth Fellowship (IYF) nennt, irgendwie den Kalender oder das Bildungssystem in Paraguay beeinflussen oder verändern könnte.

Der Vize-Bildungsminister räumte jedoch ein, dass es Direktoren von öffentlichen Bildungszentren geben könnte, die von dem Vorschlag eines christlich orientierten Unterrichts im Klassenzimmer nicht begeistert sein würden.

Cano sagte, er stimme zu, dass die gemeinsamen Werte des Christentums vermittelt werden sollten, “solange sie die Bildung nicht beeinflussen“.

„Solange sie die Bildung nicht mit Themen belastet, die eher trennen als vereinen. Unabhängig von den Überzeugungen eines Menschen gibt es Fragen des Konsenses: Toleranz, Respekt, Ehrlichkeit“, sagte Cano.

Der stellvertretende Minister betonte auch, dass man einer andersdenkenden Familie kein Glaubensbekenntnis oder eine Religion aufzwingen könne. „Es ist keine religiöse Erziehung. Wir diskutieren ein Thema, das sogar gut sein könnte. Wir werden dies vertiefen“, fügte er hinzu.

Darüber hinaus sprach der Vizeminister über die Bedeutung von Werten in der Bildung, ein Bereich, das Paraguay verbessern müsse, um Qualität in der Ausbildung von Schülern zu erreichen. „Wir müssen einen Konsens suchen, um die Bildungspolitik voranzubringen. Eine Sache, die unbestreitbar ist, ist der Wert der Schule für die Gestaltung der Zukunft Paraguays“, sagte er.

Die Mitglieder der Organisation International Youth Fellowship (IYF) wurden von Präsident Mario Abdo Benitez empfangen. Pastor Ock Soo Park, der Gründer von IYF, sagte der Presse – durch seinen Übersetzer – dass sein Besuch sich auf einen Beitrag zur Bildung konzentriere.

Im Februar 2015 organisierte die Organisation eine Englisch-Weiterbildung, aber es war eigentlich eine Veranstaltung, um neue junge Mitglieder zu gewinnen.

Auf ihrer Facebook-Seite zeigten sie Aktivitäten, die sie am vergangenen Wochenende in der Arena des Nationalen Sport-Sekretariats (SND) durchgeführt haben, wie z.B. Musicals und ein Zeltlager, alle mit Unterstützung des Nationalkongresses und des Bildungsministeriums MEC.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Minister bestreitet, dass religiöse Organisation den Bildungsprozess verändert

  1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

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    Nun, in Suedkorea kriselt es gewaltig mit den Religionen – dem Kirchgaengerschwund wird man da kaum Herr. Am meisten leiden die Buddhisten am Glaeubigerschwund.
    Zumindest meint es Al Jazeera, insofern man den Musels das glauben kann.
    Christian churches in sharp decline in South Korea https://www.youtube.com/watch?v=DdZjr69pdPI
    Man versucht also zu „modernisieren“, was bedeutet man ist jetzt bis Paraguay gelangt um Proselyten zu fangen. Ne Good News Mission Universitaet duerfte bald aufgeklotzt sein – da spart man die Steuern und kassiert informell Abgaben in Form von Studiengebuehren vom privaten Sektor.
    Dieser Pfaffe taucht also als Investor auf um eine NGO in Form einer Universitaet zu gruenden – gemeinnuetziger Zweck natuerlich und nicht gewinnorientiert. Da lacht sogar der Papst sich ins Faeustchen!
    Allerdings muss man bedenken dass ein dressierter K9 Hund beim Nick teurer ist als 1 Universitaetsstudent in Nordamerika im Jahr an Studiengebuehren bezahlen muss inklusive Logis und Kost (10000$ versus 11000$). Sie sehen also dass der Koeter teurer kommt als das menschliche Lebewesen als Student – deshalb sollte man sehr vorsichtig sein ueber die Universitaeten herzuziehen denn der Privatsektor wie eben Hundetrainierschulen sind bei weitem groessere Zocker als oftmals die renommierten Universitaeten. Fuer 372 am Koeter erteilten Unterrichtsstunden (6 Monate, 31 Tage im Monat fuer 2 Stunden taeglich) kassiert Nick 10 Tausend USD wobei die Unis in Nordamerika etwa 11000$ kassieren inklusive Kost&Logis fuer etwa 2232 Unterrichtsstunden im Jahr (6 Stunden am Tag, 31 Tage den Monat waehrend 12 Monate). Das bedeutet Nicks K9 Hund kostet rund 1200% mehr als ein Universitaetsstudent. Sowas nenn ich mal Preise abgekoppelt von den Kosten.
    Der reinste Betrug und Abzocke – da muss man die Klaeffer doch regelrecht an Pablo Escobar und all die anderen „Cucho“ Cabanhas verkaufen damit dieser sicher sein kann dass der perro seine Drogenverstecke auch sicher nicht erschnueffelt.
    Diese Unis sind in der Tat die reinsten Heiligen im Vergleich zu Nicks Goldesel die er den Doedels anbietet.

  2. An Montagen, Mittwochen und Freitagstagen, müssen die Schüler in Uniform antraben. Pünktlich um 7 Uhr, in Fila (Schlange stehen) nach Schulklasse. Fängt die Directora ihren Monolog an, dass alle dem Jesus dankbar sein müssen, dass es etwas zu essen gebe und alle gesund seien. Dann murmeln alle sehr unfreudig das Vater unser. Ok, hinzu kommt der Monolog, die Kinder sollen ihren Abfall von Kaugummi bis Wienerschnitzel (das Verpackungsmaterial ist gemeint) der Kantine in die Mülltonne werfen und noch ne Nationalhymne murmeln. Alle mitgekommenen Hunde der Schüler versuchen mitzumachen auf dem Pausenhof.
    Nun gut, ne halbe Stunde um. Weiter geht’s bis Schule-aus um 11 Uhr. Auch für die Vierbeiner.
    So gesehen: 1) die Religion bleibt vor dem Schulzimmer 2) die Religion ist noch eines der kleineren Übel 3) Wie und was man besser machen könnte in phänomenalen 4 Stunden Unterrichtszeit – und das jeden Schultag – ja, das schreibe ich dann in einem andren beliebten, viel gelesenen und stets freundlich honorierten investigativen Leser-Kommentar von mir. So long mates.

  3. Jetzt mal ernsthaft: Ist es nicht tausendmal besser, die Kinder in eine koreanisch-christliche Schule zu bringen, in welcher den Kindern endlich WERTE wie Anstand, Pünktlichkeit, Fleiß, Verantwortungsbewußtsein, soziale Kompetenz sowie ein ordentliches Rechts/Unrechtsbewußtsein vermittelt werden, anstatt sie geistlos und wertfrei dem Schicksal zu überlassen? Ist es nicht tausendmal besser ihnen ein christliches Fundament zu schenken, das die Kinder zu ordentlichen Menschen werden läßt, die wie ein Fels in der Brandung den gottlosen Machenschaften der Mitmenschen trotzen können anstatt sich auf Abwegen zu geraten?

  4. Unter Christlich kan man viel verstehen.Sogar zu Maria beten.Ich frage mich wieso Bildung in der ganzen welt jedes zweite wort ist und niemand kümmert sich um den Heiligen geist welcher erkenntnis der wahrheit giebt,(erfüllung der prophetie.).
    Das wenigstens müssten die lehrer haben und weitergeben,alles andere ist mit dem zu verbinden denn dieses irdische leben ist unwichtig dagegen.
    Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. Johannes 6.63

    1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmiß

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      Scheint ja als ob der Mehlmagnat Hildebrandt sein Landproblem gelo€$t hat. Jetzt gehts wieder weiter mit der Spruecheklopferei.
      Bildung und Glaube gehen Hand in Hand – beide reichen sich die Haende. Wie die linke Hand nicht ohne der rechten Hand voll funktionsfaehig ist (schiess, lade und treff mal mit nem Revolver einhaendig), so ist Bildung eine Folge des Glaubens. Deswegen ist es ja hoechst verdaechtig wenn Neanderthaler sich eins angeben wie ungelehrt sie sind weil sie meinen so christlich zu sein.
      Klar der Heilige Geist bildet, und zwar eben eine Neue Kreatur. Ein verstaendiges Herz zu haben deute ich mal u.a. als den Gipfel jeglicher Bildung denn damit ist Einsicht vor allem gemeint. Wer was einsieht und verstaendig ist der lernt auch was – wer waslernt wird automatisch gebildet.
      Europa und Nordamerika ist so weit gekommen gerade WEGEN dem Christentum. Sogar der Islam, als er in seinen Anfaengen nahe am judeo-christentum war, bildete er eine Hochkultur – mit dem Entfernen vom Christentum und zunehmender Feindseligkeit zum Judentum verfiel der Islam in die Steinzeit.

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