Misshandlungen führen zu Blutrache

J. Augusto Saldivar: Müde von der angeblichen extremen Gewalt, der sie ausgesetzt waren, erstach ein Teenager gestern in der Morgendämmerung seinen Stiefvater.

Das Opfer in dem Fall heißt José Antonio Da Silva Filho, ein 36-jähriger brasilianischer Staatsbürger, der mit mindestens 5 Messerstichen in die Brust getötet wurde.

Laut den Ermittlungen habe der Brasilianer seine Partnerin 10 Jahre lang täglich misshandelt. Der 17-jährige Sohn dieser Frau war ein stiller Zeuge davon. In den letzten Monaten nahmen die Misshandlungen und Gewalt des Mannes gegen seine Partnerin an Schärfe zu. Deshalb ging sie in ein Frauenhaus und suchte dort Schutz. Hier wurde der Mutter des Minderjährigen geholfen.

Dies erzeugte anscheinend die Wut des Teenagers, nachdem er alleine mit dem Peiniger leben musste und er beschloss, seinen Stiefvater zu töten.

Gestern, im Morgengrauen, nahm er ein Küchenmesser und griff den Mann an, der noch im Bett schlief. Nach der Messerattacke rannte das Opfer noch aus dem Haus und starb im Hof des Anwesens. Der 17-Jährige rief nach der Tat die Polizei an und legte sofort ein Geständnis ab. Er wurde festgenommen und der Staatsanwaltschaft überstellt.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Misshandlungen führen zu Blutrache

  1. find ich gut was der junge getan hat … wenn sowas öfters in den medien kursiert dann sollten sich solche peiniger nicht mehr sicher fühlen. heutzutage gibt es eh nur noch selbstjustiz, weil hier die justiz ist fürn schrott und meistens – wegen geldes oder einfluss – auf der falschen seite.

  2. Ein Porno Opa, ein mordendes Elternpaar und hier Blutrache. Liegt der Focus derzeit auf Familiengewalt oder ist es immer so und jetzt hat man einmal alles veröffentlicht was so hereinkommt?
    Wie auch immer hat Paraguay ja schon alle (teuren) Gesetze und Einrichtungen aus der 1. Welt übernommen und siehe da, es wird genauso wie dort, jetzt fleißig aufgenommen und registriert, aber verhindert in dem Sinn nichts. Außerdem lese ich hier Stiefvater. Wie lernten sie sich kennen? Brauchte die Frau Geld, wusste sie vielleicht schon, dass der gewalttätig ist, war es der wirkliche Vater auch? Hat der wirkliche Vater sie verlassen oder hat sie diesen wegen dem verlassen? Die Mutter ging also jetzt ins Frauenhaus dafür drehte der Sohn durch, weil es ein Söhnehaus nicht gibt.
    Mit Gesetzen und Einrichtungen ist hier nichts zu machen oder zumindest so wenig, dass es als nichts bezeichnet werden kann. Man bräuchte hier x Angestellte mit x finanziellen Mittel und dazugehörigem Verwaltungsapparat und das müsste noch perfekt funktionieren. Man bräuchte also auch noch einen Überwachungsstaat natürlich auch für die Haushalte weil vermutlich eher nur nicht dringliche Fälle angezeigt werden als die wirklichen, die dann trotz allem als Dunkelziffer bleibt.

  3. Zardoz,Du hast vollkommen Recht, ok, häusliche Gewalt ist nicht zu vernachlässigen, es gibt diese in allen Kreisen. Aber nicht nur Männer führen Gewalt aus.Ich lebe mit einer Pylerin nebst 3 Kindern von Ihr zusammen, Sage ich ein falsches Wort in meinem Haus, bin ich ein Tyran, noch schlechter geht es dem neuen Lebensgefährten der Mutter meiner Lebensgefährtin. Der wird komplett ignoriert und bezieht auch mal Prügel von den “ Kindern „, die ja nicht seine sind.

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