Missionare im Chaco verurteilen die zunehmende Abholzung der Wälder

Bahia Negra: Auf einer Exezitie gaben der Bischof aus dem Chaco und versammelten Missionare eine Erklärung ab, in der sie die wahllose Abholzung in der Region Occidental anprangerten, ohne dass die für den Schutz der Natur zuständigen Behörden einschreiten.

Das Kommuniqué weist darauf hin, dass die Landprobleme in Alto Paraguay zunehmen, wo große Ländereien in den Händen von Ausländern sind und das auch belegbar sei.

Die geistlichen Würdenträger weisen weiter darauf hin, dass im Gegensatz zu Ausländern, die leicht Zugang für den Kauf vieler Hektar Land haben, die Empfänger der Agrarreform, wie etwa Kleinbauern, alle Arten von Hindernisse in den Weg gelegt werden, um kleine Grundstücke zu erhalten und bearbeiten zu können.

Sie prangern auch das Problem an, dass diese kleinen Produzenten ihr Land, das sie in der Regel vor Jahrzehnten in Besitz nahmen, nicht betiteln könnten.

„Wir verurteilen auch die starke Entwaldung in der Region und die ständige Abwesenheit von Behörden, die für den Umweltschutz verantwortlich sind“, betonten die Anwesenden im Hinblick auf den Mangel an Umweltstaatsanwälten in dem Departement Alto Paraguay.

Missionare, die im Bereich von Bahia Negra und Puerto Pinasco tätig sind, macht einen Aufruf an alle Bürger, um sie sie zu ermutigen, sich mit einer Haltung der Wachsamkeit zu engagieren und eifrige Hüter der Umwelt zu sein, Ausschüsse des sozialen Handelns und Umweltorganisationen in ihren Gemeinden zu bilden, um die Situation in Paraguay zu verbessern.

Die religiöse Vereinigung des Chacos ist seit vergangenem Samstag in Pa’i Róga, San Lorenzo im Departement Central,versammelt.

Die Exerzitie endet heute mit einer Pilgerreise in die Pfarrgemeinde Ybycuí, wo eine Messe mit der Bitte um die zukünftige Genesung des Priesters Julio César Ortellado gefeiert wird.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Missionare im Chaco verurteilen die zunehmende Abholzung der Wälder

  1. Bin gespant wie lange es dauern wird bis die Mennoniten mit diesen Grossgrund besitzern wieder in einem Topf geworfen werden.