Mit 30 Kilogramm geschmuggelten Haaren verhaftet

Sao Paulo, Brasilien: Ein Paraguayer wurde von der Bundespolizei in Brasilien verhaftet. Er hatte 30 Kilogramm geschmuggelte Haare bei sich.

Der Paraguayer war in einem Fahrzeug der Marke Hyundai unterwegs, als die Bundespolizei ihn verhaftete. Der Beschuldigte sagte aus, er sei sich der Illegalität der Operation nicht bewusst gewesen. Die Festnahme erfolgte in der Nähe der Stadt Matrinopolis, im Bundesstaat Sao Paulo.

Der paraguayische Fahrer zeigte Anzeichen von Nervosität, als er an einer Polizeikontrolle angehalten wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung fand man die eingangs beschrieben Menge an Haaren.

Nach Aussagen von Händlern in der Branche, die sich zur Herstellung von Perücken spezialisiert haben, wird ein Kilo des Produkts in Brasilien mit rund 3.000 Reais gehandelt, was umgerechnet etwa den Wert von über 150.000.000 Guaranies für die insgesamt 30 Kilogramm Haare entspricht.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Mit 30 Kilogramm geschmuggelten Haaren verhaftet

  1. Meist sind traurige Schicksale der Grund wieso Paraguayas Ihre wunderschönen Haare verkaufen

  2. Warum ist das eine Straftat? Fällt das unter Organhandel oder wie muss ich das verstehen? Wenn eine Frau ihre Haare verkaufen will so sollte das ihre Sache sein. Dann müssten ja Frisöre die Haare schneiden ob lange Haare oder Kurze ob die Spitzen oder ganz Glatze bestraft werden,weil die auch Haare kaufen wenn sie Lang und kräftig sind .Also wie gesagt ich verstehe es nicht und Bitte Kommentatoren die es wissen um Aufklärung.

    1. Mit 30 Kilogramm geschmuggelten Haaren verhaftet.
      Asgard980, Antwort auf Ihre Frage:
      Ganz einfach, der Paraguayer hat die Haare vergessen zu verzollen.

  3. Was regt man sich auf wegen der Haare, das sind gerade mal um 745€plus/minus ein paar Kröten.
    Natürlich ist es ein mini Zollvergehen: Die Kleinen hängt man auf und die Großen lässt man laufen!
    Die sollten sich lieber mit den Schiebern der Glimstengel und bunten Gräser beschäftigen.

  4. @Wolfgang

    wenn ich für eine Million Guaranies grob 154.- Euro rechne, was ungefähr einem Kurs von 6500.-Gs pro Euro entspricht, komme ich bei 150 Millionen Guaranies auf knapp 23 000.- Euro.
    Das nenne ich nun nicht gerade ein Mini-Zollvergehen.
    Wobei ich natürlich nicht weiß, wieviel Zollgebühren dafür anfallen.

  5. Nun ist der Grund eventuell Offensichtlich Zoll Vergehen. Doch auch das ist mir nicht Einleuchtend ,weil sich der Mann innerhalb Brasilien aufhielt und nicht an einer Grenze kontrolliert wurde. Wenn ich meine Waren ins Ausland bringen will muss ich eine Zollerklärung machen wobei festgestellt wird was ich für diese Ware an Zoll zu entrichten habe.Aber doch wohl erst wenn ich die Ware ins Ausland bringen will. Wie gesagt der Mann war innerhalb Brasilien und ob er die Ware da verkaufen wollte oder im Ausland müsste ja wohl dann erst bewiesen werden und ist nicht mit seiner Nationalität zu begründen.