Mit dem Fahrrad auf Streife

Asunción: Die Polizei geht neue Wege, zeigt sportliche Ambitionen und Umweltbewusstsein. Mit dem Fahrrad sind nun Beamte auf Streife, um den Bürger auf diese Art und Weise mehr Sicherheit zu bieten.

Die Touristensicherheitsabteilung der Nationalpolizei startete die Operation mit Fahrradpatrouillen an der Costanera von Asunción, um mehr Erfolge bei der Verbrechensbekämpfung zu erzielen und die Sicherheit des Gebiets zu gewährleisten.

„Die Polizisten sind sportlich gerüstet, um ihnen mehr Agilität im Umgang mit dem Fahrrad zu geben, es ist ein Feld, in dem man bequem und effizient auf Streife gehen kann. Abgesehen davon haben die Beamten auch ihre Dienstwaffe dabei, sie tragen alles Notwendige mit sich, um die Arbeit effizient durchführen“, erklärte Kommissar Eliseo Gaona, Leiter der vorher genannten Polizeidienststelle für die Sicherheit von Touristen.

Er sagte weiter, dass dieser Dienst bereits früher schon einmal durchgeführt worden sei, aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktioniert habe. Jedoch hat man Freitag letzter Woche diese Patrouillen auf dem Fahrrad wieder neu initiiert und wird stetig in der Zone bleiben.

Das Polizeipräsidium erwarb die Fahrräder. Die Streifenfahrten werden von sechs Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit im Bereich der Costanera durchgeführt.

„Diese neuen Fahrräder sind von großartiger Qualität, sehr robust, mit guten Reifen ausgestattet und vor allem leicht zu handhaben. Genau das, was unsere Polizisten für solche Einsätze brauchen”, sagte Gaona abschließend.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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5 Kommentare zu “Mit dem Fahrrad auf Streife

  1. ” dieser Dienst bereits früher schon einmal durchgeführt worden sei, aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktioniert habe.” + „Diese neuen Fahrräder sind von großartiger Qualität, sehr robust, mit guten Reifen ausgestattet und vor allem leicht zu handhaben.”
    Jap, alles klar. Aus verschiedenen Gründen sind Fahrräder für Eingeborene nicht schwer zu reparierbasteln, was dazu führen wird, dass der Dienst aus verschiedenen Gründen kaum ein Jahr durchgeführt werden kann und eingestellt werden muss. Laufen ist auch gesund. Noch gesünder ist jedoch, den ganzen Monat im Plastikstühlchen unter dem Mangobaum auf Zahltag wartend sein Facebock-Profil zu updaten. Na, da könnten noch Verbrecher mit Farbspraydose oder Stöckchen unterwegs sein. Das kann dann ungesund werden. Schlau ist der Paragauyaner.

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  2. Die verschiedenen gründe warum es nicht mehr funktioniert hat? Weil der verbrecher mit dem auto oder moto fährt, die fahrräder nach kurzer zeit kaputt oder gestohlen waren, der fahrer, die fahrerin doch nicht so sportlich….

  3. Ungeheuer praktisch. Wenn dann ein Motochorro jemanden ausraubt, hechelt die Polizei hinter ihm her auf dem Fahrrad, fährt über irgendwas Spitzes oder ein Schlagloch und fliegt dann auf die Fresse.
    Wenn das dann jemand mit dem Handy aufnimmt, kommt das in die Sendung “Die dümmsten Polizisten der Welt”

  4. Hinterherhecheln nicht sondern hinterherschießen ist die Devise. Die Kugel ist schneller.
    Dieses wird als Sparmaßnahme angesehen da die Polizei sowieso praktisch nicht viel tut.
    Zu vor sich gehende Verbrechen kommt man ja sowieso zu spät und hat nun eine Ausrede – der Drahtesel war zu langsam. Beim Motorrad oder Polizeiwagen war die Ausrede daß das Benzin leer war.
    Das Interview des Amman und dem General des Heeres zeigt deutlich eins: Die Armee ist nur eine Grundgehaltsanstalt. Daher hatten sie vor ein paar Jahren auf einmal solch einen regen Andrang an Rekruten und Leuten die in der Armee Karriere machen wollten. Vorher bekamen sie kaum Offiziersanwärter. Zum Glück wurde die Anzahl der Löhne der Armee durch ein Limit im öffentlichen Haushalt gedeckelt so daß sie die meisten Rekruten wieder nach Hause schicken mußten.
    Daher auch der rege Andrang zur Polizei vor allem von Frauen. Sie sehen es als Grundgehaltsinstitution an in die man darf wenn man brav die “Partei” wählt. Die guten Plätze waren wohl schon in der Justiz alle vergeben (70% Frauen).
    In dem Lichte muß man auch die Munizipsgründungswut im Land sehen – das gibt mehr bequeme Posten wo man unter den Seilschaften dann die Itaipu und Fonacide Gelder verteilen kann. In jedem Fall fürs Nichtstun bis Wenigtun.

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