Mit ihren 100 Jahren arbeitet sie immer noch auf dem Feld

San Miguel: Ihre Kinder sagen nichts zu ihrer Mutter Felicia Vallejos, denn wenn sie ihr etwas verbieten, wird sie traurig. Sie lebt in San Miguel, Misiones und liebt es auf dem Feld selbst Hand anzulegen.

Doña Felicia Vallejos ist eine echte paraguayische Frau, die trotz ihres hohen Alters von 100 Jahren noch immer auf ihrem Feld arbeitet, wo sie unter anderem Mais, Maniok, Süßkartoffeln, Wassermelonen, Melonen, Bohnen und Zwiebeln anbaut.

“Für mich ist das ein Spaß, wenn ich nicht gehe, werde ich vor Traurigkeit sterben”, sagte sie. Sie erwähnte, dass sie nicht einmal eine Brille trägt, da sie sehr gut sehen kann. Sie lebt im Ortsteil Ita Juru in San Miguel, Misiones.

Ihre Tochter Victoria (80) erzählte, dass sie ihr nichts sagen, weil sie das so will, und wenn man sie aufhalten will, wird sie traurig sein.

“Ich stehe um 5 Uhr morgens auf, trinke Mate, stelle mein Essen auf das Feuer und gehe aufs Feld, wo ich bete, bevor ich mit der Arbeit beginne”, sagt die Großmutter von Valentina (60).

Sie erzählte unter anderem, dass sie einmal fast von der Kuh eines anderen “aufgespießt” wurde. “Ich ging wie immer auf das Feld, stellte meine Hacke vor mich und wollte beten. Dann hörte ich ein Geräusch, und als ich mich umdrehte, sah ich die Kuh mit ihrer Färse direkt auf mich zukommen, aber dank meiner Hunde, die ihr ins Gesicht sprangen, wurde ich gerettet, sonst hätten sie meine Leiche gefunden”, lachte Felicia.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Mit ihren 100 Jahren arbeitet sie immer noch auf dem Feld

  1. Für mich ein weiterer Beweis, dass ein Landleben mit viel Bewegung die für den Menschen beste Art ist gesund zu sein. All die ganzen Leute, die unter Stress und Zeitdruck in Büros arbeiten und funktionieren müssen und sich literweise Kaffee und Medikamente reindrücken und dann den wunderbaren Feierabendverkehr genießen dürfen – das sind wirklich sehr kranke Menschen.

  2. Wirklich zu beneiden ist dies alte Frau, zu beneiden, das sie so glücklich und so zufrieden ist. Das kann man von der heutigen Jugend nicht mehr sagen, so etwas stirbt aus und war auch schon früher eher selten.

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