Mit Lasso auf der Jagd nach freilaufenden Rindern

Paraguarí: Mit Pauken und Trompeten begann heute Morgen die Aktion des Rinder Einfangens durch die Straßen- und Nationalpolizei. Da unter den Uniformierten keiner gut reiten und mit dem Lasso umgehen konnte, wurden zwei Reiter mit besagtem Lasso engagiert und ein geeignetes Transportmittel angemietet.

Auf km 65 der Ruta 1 zwischen Paraguarí und Carapeguá begann die medienwirksame Show, da in dieser Zone ständig freilaufende Rinder unterwegs sind. Grund dafür sind meist Eigentümer die über kein Grundstück verfügen und die Tiere die Seitenstreifen abgrasen lassen.

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Der Eigentümer der Rinder hat nun 72 Stunden Zeit seine Rinder auszulösen, wenn er bereit ist eine Strafe von 180.000 Guaranies pro Kopf in Kauf zu nehmen. Falls dieser Zeitraum tatenlos verstreicht wird das Tier zum Schlachter geschafft.

Erst am 6. Dezember des Vorjahres starb zwischen Piribebuy und Paraguarí ein 26 jähriger Mann weil auf der unbeleuchteten Straße ein dunkles Rind plötzlich auftauchte.

(Wochenblatt / Abc / Fotos: Abc)

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8 Kommentare zu “Mit Lasso auf der Jagd nach freilaufenden Rindern

  1. Es gibt eben wenig Fähige, die so ein Problem lösen können. Immerhin habt Ihr in Eurem Land Leute gefunden, die ihr Handwerk verstehen.

    Bei uns kann ein Polizeiminister nicht einmal mehr eine alte Gastwirtin schützen, geschweige denn ein Kuh einfangen.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/07/zivilcouragierte-toleranz-heute/

  2. Bei uns kann das ein jeder. Besonders wir Deutsche sind sehr geübt dabei. Da wir oft unseren Fleischbedarf ab Estancia direkt decken, müssen wir die freilebenden Ziegen, Schafe und an besonderen Anlaessen (Weihnachten etc.) auch Rinder selber einfangen. Dadurch sparen wir viel am Haushaltsbudget. Der EURO wird immer weniger wert und irgendwie muss es kompensiert werden. Der Vorteil dabei auch, wir können alles verwerten. Selbst noch von den Rinderfuessen machen wir feine Gelatine, die wir so gerne als Nachspeise essen und die bei Besuchen auf den Tisch kommt. Mittlerweile ist das alles bereits so weit fortgeschritten, dass bei Zusammenkünften Rezepte, was man aus Hoden und Euter alles machen kann, untereinander gehandelt werden. Schließlich sind wir keine Schweizer die, wie jüngst zu lesen war, ihre Hunde verspeisen. Nicht hier aber in der Schweiz, um Protesten vorzubeugen.

    1. Du scheintst mit Gebräuchen der Schweizer nicht viel Ahnung zu haben,sodass man ein ganzes Land wegen paar wenigen verurteilt !! Es gibt in Südamerika viele mehr die Hunde fressen,erkundige dich doch erstmal selbst!!!

    2. Hallo Asunsioner, brauchst dir bald mal keine Sorgen mehr machen wegen euch Deutschen. Euch gibt es bald sowiso nicht mehr.

      http://www.politaia.org/politik/deutschland/roth-will-deutsche-staatsburgerschaft-abschaffen/

      Gratulation zu euren gewählten Politikern kann man da nur sagen. Aber bekanntlich verdient ja jedes Land die Regierung die sie hat, oder?

  3. @lorry

    mit sicherheit können wir von den schyzern noch was lernen, ich weis bis heute noch nicht, wie ihr die löcher in den käse bohrt *lach*

    mein beitrag sollte die stimmung hier bischen auflockern !

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