MOPC-Budget 2016 bei 550 Millionen US$

Der Minister für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), Ramón Jiménez Gaona (Beitragsbild), sagte, das Budget der Organisation für 2016 betrage 550 Millionen US Dollar, dies sei im Hinblick auf die Schuldenobergrenze in Höhe von 1,5% des Haushaltdefizites so festgelegt und werde eingehalten.

Er verteidigte seine Vorgehensweise vor den zwei Kammern im Haushaltausschuss des Nationalkongresses, auch wenn eigentlich 500 Millionen US-Dollar mehr in öffentliche Arbeiten geplant waren, werde dies durch die Vorgaben im Haushaltsdefizit klar begrenzt.

Gaona fügte an, im nächsten Jahr sei das Budget trotzdem nahezu unverändert im Vergleich zu den allgemein geplanten Ausgaben dieses Jahr. Er fügte an, die Arbeiten an den internationalen Brücken, eine Rekonstruktion der Trans Chaco Straße und weitere Routen für den bi-ozeanischen Korridor würden wie geplant durchgeführt. Der Rückgang beim Etat in Höhe von einem Prozent spiele zwar eine wichtige Rolle, aber glechzeitig würde der hohe Dollarkurs dies mehr als ausgleichen, damit sei sein Ministerium auf dem gleichen Niveau wie dieses Jahr, erklärte Gaona.

Abschließend sagte Gaona noch, es werden keine wesentlichen Änderung beim Haushalt des MOPC für 2016 mehr vorgenommen, als Reaktion auf die Richtlinie der Exekutive um das Haushaltdefizit zu halten, das sei durch Gesetze festgelegt worden. Des Weiteren werden sicherlich bald die Einnahmen beim MOPC in die Höhe schnellen, wenn das neue Mautsystem in Betrieb genommen wird, Gebühr für Hin- und Rückfahrt auf der gleichen Strecke.

Quelle: La Nación

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1 Kommentar zu “MOPC-Budget 2016 bei 550 Millionen US$

  1. Ich möchte meinen Kommentar nicht als Einmischung in innere Angelegenheiten verstehen, das steht mir als in Deutschland lebender nicht zu. Mir ist die niedige Verschuldung zum BIP bekannt was ich sehr begrüße. In westlichen Staaten ja desatrös, die Machenschaften des IWF usw. sind ja bekannt. Ein Haushaltsdefizit das ja moderat ausfällt ist in den Jahren auch irgentwann bei der noch zu vertretenden Grenze von 60% angekommen. Null Verschuldung ist das Maß der Dinge, denn die Rückzahlung findet oft nur an anfallenden Zinsen statt. Somit baut sich das Dilemmer auf. Natürlich ist mir bekannt das die wichtige Infrastruktur aufgebaut werden muß. Kommt es nun nach so vielen Jahren auf ein weiteres an? Es sei denn das die wirtschaftlichen Vorteile dies belegbar in höheren Steuereinnahmen sinnvoll machen und kurzfristig der Kredit zurückgeführt werden kann. Nun mußte ich hier in einem anderen Artikel lesen das in der Behörde paradiesische Zustände herrschen, Stellen bezahlt werden ohne Arbeitsleistung aus welchen freundschaftlichen verwandschaftlichen auch immer. Ich komme gerne nach Paraguay unter diesen Vorraussetzungen ins Paradies, nur entspricht es nicht meinen moralischen Vorraussetzungen, es wäre mir auch zu langweilig. Kurzum ist doch die Korruption durch Controlling notwendig mit lean government. Ich vernahm auch hier das fast alle Steuermehreinnahmen an Gehälter verbrannt wurden. War das ein Gieskannenprinzip oder wie in Deutschland eine eigenmächtige Diätenerhöhung? Zumal im Verhältnis zum durchschnittlichem Volkseinkommen fürstlich bezahlt wird. Hier muß man ansetzen und die Potenziale zur Investition nutzen. Die Behörde hat doch die Möglichkeit die Fehler anderer Staaten zu vergleichen, man muß sie doch nicht wiederholen. Man sollte die Geldgier im Auge behalten was ja bekanntlich menschlich ist und dies begrenzen. Volksarmut kann die Konjunktur zum Wohlstand nicht befeuern. Griechenland wäre ein Beispiel wo Arme die Last tragen und Wohlhabende und Reiche keine Steuern zahlen. Man kann dies auch Diebstahl nennen. Zum Abschluss noch ein Zitat des Erfinders der sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhard mit schmauchender Zigarre im Bundestag: Maßhalten Freunde maßhalten ! Leider hat die alte BRD keine weise Einsicht gehabt nun krankt sie daran.

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