MOPC untersucht schlechte Bau-ausführungen

Der Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation, Ramón Jiménez Gaona (rechts im Bild), besuchte im Laufe der Woche das Departement Itapúa, begleitet vom Gouverneur Luis Roberto Gneiting (Bildmitte), um den Status von mehreren unfertigen und schlampig ausgeführten Bauprojekten in Augenschein zu nehmen. Es hatte im Vorfeld zahlreiche Beschwerden gegeben, dass einige Werke, die zurzeit in Arbeit sind, nur verzögert oder schlecht ausgeführt würden.

Gaona sagte, es seien einige Projekte in einem schlechten Zustand, “wir haben Kopfsteinpflasterstraßen, bei denen es unzureichende Fortschritte gibt“. Er versicherte, dass die geschlossenen Verträge mit den Unternehmen aufgelöst würden, außerdem gäbe es noch mehrerer solcher Fälle wie in Itapúa. Nach Aussage des Ministers seien die Abkommen von der Vorgängerregierung unterzeichnet worden. „Das zwingt uns zum Umdenken, nicht nur wie wir die Unternehmen qualifizieren sondern auch die Anforderungen an die Art von Arbeiten. Die Methodik muss modernisiert werden, sodass Pflasterarbeiten schneller voran kommen“, sagte Gaona.

Der erste Ort den die Delegation besuchte war die Kolonie Tirol, im Distrikt Carlos Antonio López, 180 Kilometer von Encarnación entfernt. Dann ging es weiter in den Nordosten von Itapúa, wo mehrere Städte, unter anderem San Rafael, inspiziert wurden, hier ist die Nachfrage nach Allwetterstraßen sehr hoch. Der wirtschaftliche Schwerpunkt in diesem Bereich ist die Landwirtschaft, Vieh- und Schweinezucht, diese werden an Kühlhäuser nach Asunción geliefert, aber es gibt immer wieder Probleme beim Verkauf der Produkte an regnerischen Tagen.

Quelle: Ultima Hora