Müllfahrer wird angeschossen, weil er den Abfall nicht mitnahm

Horqueta: Ein Bewohner aus Horqueta soll den Fahrer eines Müllfahrzeugs angeschossen haben, nachdem er sich darüber beschwert hatte, dass er seinen Abfall bei einer früheren Gelegenheit nicht mitgenommen habe.

Polizisten aus dem 3. Revier in Horqueta berichteten, dass das Ereignis etwa um 14.30 am Dienstag in der Nähe der Technischen Universität vorgefallen sei, wo auch der angebliche Täter wohne und nach der Tat geflohen sei.

Der stellvertretende Leiter der Polizeistation, Fermin Lopez, berichtete weiter, dass der Müllfahrer gemeinsam mit anderen städtischen Angestellten beim Leeren der Abfallbehälter gewesen sei, als sie den Mann getroffen hätten, der behauptet habe, sein Müll sei letzte Woche nicht mitgenommen worden.

Nach der Diskussion kam es zu einem Streit zwischen ihnen und der jetzt Flüchtige zog einen Revolver und schoss sofort auf den Müllfahrer. Anwohner kamen zu Hilfe und brachten ihn in eine Privatklinik.

Der als Juan Carlos Ávila Arce (35) verletzte Fahrer erhielt einen Schuss in die Brust mit einem Ein- und Ausschussloch, erreichte jedoch glücklicherweise nicht sein Herz.

Der mutmaßliche Täter soll Adolfo Degracio Feris, auch bekannt als “Chonchon“, sein und ist auf der Flucht. Der stellvertretende Kommissar Lopez berichtete, sie hätten die Staatsanwältin Liz Argüello informiert, die die entsprechenden Ermittlungen durchführe, um den Fall aufzuklären.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Müllfahrer wird angeschossen, weil er den Abfall nicht mitnahm

  1. Werden langsam amerikanische Verhältnisse hier normal?
    Dort bekommt man auch wegen seiner Turnschuhe ins Gesicht geschossen!

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Ein Kommentarist bei ABC Color schreibt dieses: “No digo x éste hombre a quién no le conozco pero ciertamente hay algunos q merecen….me refiero a los recolecteres. Si no le das propina, amontema.“. Zitat ende.
    Einige der Muellabfuhrarbeiter nehmen den Muell nicht mit wenn du sie nicht bestichst. Das scheint hier der Fall gewesen zu sein.
    Die Muellabfuhr hat des Schuetzen Muell halt liegenlassen weil er ihnen fuers Aufheben nicht Schmiergeld geben wollte und dieser bekommt einen Kurzschluss und zieht die Waffe. Damit waere der Schuetze das Opfer und der Muellabfuhrarbeiter hat seine gerechte Strafe bekommen.
    Sowas soll haeufig vorkommen nach dem Kommentar.
    Es muss ein 22LR Kaliber Revolver gewesen sein, oder 38 Spl da der Angeschossene nicht tot ist. Die Eintrittswunde im Originalartikel ist genau oberhalb des Herzens. Wenn man aufs Herz ziehlt dann ist es was persoenliches und wohl eine missglueckte Bestechungsgeldnachfrage.
    Ob jetzt der Schuetze seine Muellabfuhr nicht bezahlt hat ist ne ganz andere Geschichte, allerdings nehm ich mal an die Stadt nimmt per Gesetz den Muell trotzdem mit damit nicht alles zumuellt.

  3. Die Müllabfuhr, die man nicht offiziell beim Beatmeten vom Beatmetenhäuschen bezahlt – sei es der offizielle Betrag oder der aufgelaufene Betrag plus Bussen zum Sonderpreis am Korrupti-Tag 1 bis 360 – muss man trotzdem am besten sofort den Unbestechlichen in die Hand drücken. Macht dann zwischen zwei bis fünf Mill für das inoffizielle Mitnehmen der Säcke. Lohnt sich aber nur für diejenigen, die sich keine Streichhölzer leisten können. Grati wird in diesem Land kein Schwein einen Finger für dich rühren, weder dein Schwein, Frau noch bester Amigo.

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