Muschelplage könnte Energieversorgung beeinträchtigen

Pilar: Eine Muschelplage am Strand des Sees Sirena bei Cerrito, im Departement Ñeembucú, sorgt für Beunruhigung. Sie könnte dazu führen, dass die Energieversorgung vom binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá beeinträchtigt wird.

Das Auftreten von Süßwassermuscheln war sehr auffällig für diejenigen, die den Strand des Sirena-Sees in Cerrito besuchten. Das Phänomen soll am Samstagmorgen aufgetaucht sein.

Der See wird vom Wasser des Flusses Paraná gespeist und ist eines der wichtigsten Touristenziele für Erhlungssuchende, vor allem aus Asunción. Er liegt etwa 120 Kilometer von Pilar entfernt, der Hauptstadt des Departements Ñeembucú.

Für viele Einheimische war dieses Phänomen auf den absinkenden Pegel zurückzuführen, der der Fluss verzeichnete. Laut dem Bericht der Direktion für Meteorologie und Hydrologie lag der Paraná-Pegel in Cerrito bis zum 28. August nur bei 2 Metern.

Die Biologin an der Nationalen Universität von Pilar, María Luisa, erklärte, dass diese Muscheln tatsächlich eine aggressive Plage seien. Sie wies darauf hin, dass die Muscheln mit den Schiffen, die durch das Gebiet fahren, über den Fluss Paraná in den See gelangt und dann an den Strand geschwemmt worden seien.

Luisa erklärte weiter, dass vor Jahren solche Muscheln die Eingangskanäle der Turbinen des Wasserkraftwerks Yacyretá (EBY) verstopft und die Energieversorgung beeinträchtigt hätten.

Wochenblatt / Ultima Hora

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