Mutmaßlicher Schwangerschaftsabbruch endet im Straßengraben

Edelira: Am gestrigen Donnerstagmorgen wurde eine junge Frau aus Edelira am Straßenrand der Ruta 1418 gefunden. Nachdem ihre Identität geklärt wurde, hat die Polizei eine Hypothese, weswegen sie starb.

Der Polizeichef des Departements Itapúa, Polizeihauptkommissar Fidel Godoy Elli, erklärte, dass neben dem Opfer mit dem Namen Carmen Candia Gonzalez (20) zwei Säcke mit Frauenkleidung gefunden wurden. In dem einen war normale Wäsche und in dem anderen Unterwäsche. Es scheint sich um einen gewollten Schwangerschaftsabbruch zu handeln, der tödlich endete. Die Betreiber der illegalen Klinik haben sie anscheinend danach im Straßengraben abgeladen, um sich der Verantwortung zu entziehen.

Da der Körper aber auch Wunden aufwies, der nach dem Tod zugefügt wurden, kann es sich auch um ein anderes Motiv handeln oder um einen hektischen Transport. Ein diagnostizierter Schädelbruch könnte ebenfalls dem Opfer durch das Abladen zugefügt worden sein. Um sicher zu gehen, wurde der Körper zur Gerichtsmedizin nach Asuncion überführt, wo eine zweite Obduktion durchgeführt wird.

Wochenblatt / Itapúa Noticias

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7 Kommentare zu “Mutmaßlicher Schwangerschaftsabbruch endet im Straßengraben

  1. Eine junge Frau ist tot. Man weiss nicht, was passiert ist. Es wunder mich, dass hier keine Kommentare stehen. Hätte man einen Hund gefunden, wäre die Kommentarliste enorm. Bedenklich.

    1. Das mit dem Hund nehme ich Dir ab, liebe Bianca.
      Aber einen solchen Tod kommentieren, da sträubt sich in mir alles dagegen. Es ist einfach zu schlimm. Eben weil man weiss, was alles sehr wahrscheinlich dahinter steckt.

    2. Warum sollte man seine Betroffenheit kommentieren? Das ist eine persönliche Sache und zum Tathergang kann man auch nichts sagen um zumindest seinen Zorn gegen die Verursacher auszudrücken und ihnen die Krätze an den Hals zu wünschen und mehr…
      Mich macht sowas immer betroffen und dieser Artikel erinnert mich an ein 13 jähriges Mädchen welches letzten Monat öffentlich in Peru verbrannt wurde. Selbst da sind die Gründe nicht klar obwohl alles auf Video zu sehen ist. In Google Suche heißt der erste Artikel: „verbrannt weil schwanger von Pastor“ der nächste heißt „wegen Hexerei verbrannt“ und dann noch „Auftragskillerin öffentlich gelyncht“. Hier der Link zur Google Suche. Sollte sich das Video jemand ansehen, achtet auf Eure Nerven und haltet Kinder und Jugendliche fern.

      Mein Beileid den Angehörigen der Opfer.

  2. Ja das ist schon schlimm aber man weiß ja auch nicht richtig was pasiert ist und ist ja auch nicht das erste mal wo sowas vor kommt wenn es um die schwangerschaft ginge hat sie auch daran selber schuld warum paßt sie sich vorher nicht auf wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit.

    1. ist zwar richtig, aber in Paraguay nutzt man anscheinend nicht alle Mittel der Verhütung. Nur in einem mittelalterlichen Land oder einem Staat, der vom verlogenen religiösen Wahn heimgesucht ist wie El Salvador kommt es zu diesen Ergebnissen, weil ein Schwangerschaftsabbruch verboten ist. Abgesehen davon: die Latinos sollten nicht dafür bestraft werden, schon gar nicht von den eigenen Politikern, dass sie so heißblütig sind.

  3. Das macht sehr betroffen,das darf ein sein. Es gibt heute Mittel zu Verhütung.
    Auch welsche die man sich leisten kann ohne oder mit wenig Geld.
    Das ist ein gesellschaftliches Problem,man sollte in der Schule mal anfangen mit der Aufklärung.
    Den Verursacher kann man nur die Pest am Hals wünschen.
    Mein Beileid den Angehörigen!

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