Nach Covid-19 kommt die “Pandemie der Psyche“

Asunción: Der Psychiater Julio Torales wies darauf hin, dass die psychischen Erkrankungen aufgrund der Covid-19-Pandemie zunehmen. Er betonte, dass sich die Situation mit der Zeit weiter verschlechtern könne, wenn das Problem nicht ernst genommen werde.

„Wenn die Covid-19-Pandemie unter Kontrolle ist, von der wir hoffen, dass dies bald der Fall sein könnte, wird die Pandemie der psychischen Erkrankungen auftreten, wie wir bereits angekündigt haben. Psychische Störungen nahmen in diesen Monaten erheblich zu und der Trend zeigt weiter nach oben“, warnte Torales in einem Interview mit Unicanal.

Er argumentierte, dass Aggressivität, Stress und psychische Störungen aufgrund von Covid-19 in Paraguay und in der Welt “an der Tagesordnung“ seien. Diese Situation ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie die Wirtschaftskrise, die Eingrenzung aufgrund der Quarantänebestimmungen und die Ausbreitung der Krankheit.

„Es gibt erhöhte Angstzustände, Schlaflosigkeit, Wut, Verleugnung und Aggressivität. Es gibt viele Menschen mit einem ungesunden Stresslevel und im Vergleich zum letzten Jahr ist das Erscheinungsbild bei Menschen, die es zuvor nicht hatten, exponentiell gewachsen“, fügte der Psychiater hinzu.

Für den Experten müssen solche Probleme ernst genommen und behandelt werden, um unglückliche Ereignisse zu vermeiden. Seiner Meinung nach sei “das Gute“ in der Pandemie die große Anzahl von Menschen, die zu Konsultationen gekommen seien und das “Tabu“ gebrochen haben.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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6 Kommentare zu “Nach Covid-19 kommt die “Pandemie der Psyche“

  1. Es gibt viele Menschen mit einem ungesunden Stresslevel, hier im Paragauy? Ist das Streichhölzl aus der Hängematte gefallen? Jedenfalls freut sich Prof. Dr. Dr. Geissenbertchen wohl über die viel parawissenschaftliche Selbststrickerei. Werd ihm gleich ne Kiste Stricknadeln senden. Zu faul zum Arbeiten, und so eine will den anderen helfen.

  2. Das Problem können wir ganz einfach umgehen. Tagtäglich lesen wir die Luther- oder auch die Mennoniten-Bibel, beten und jauchzen. So geht es aufwärts mit der Psyche und den Herrgott wird es erfreuen.

  3. Ich sehe kein Problem bei den Einheimischen das Haus nicht verlassen zu dürfen. Könnens ja das tun was sonst den lieben langen Tag tun, zB. jeder einen Stuhl nehmen und vors Haus sitzen während dahinter der Müll abfackelt und jedem Auto, das anzufahren kommt, solange zuschauen, bis es schon lange vorbeigefahren und nur noch am Horizont als kleiner Punkt erkennbar ist. Und schon kommt das nächste Auto.

  4. Nach den Zahlen waren drei Viertel der hospitalisierten „Covid-Patienten“ nur Verdachtsfälle. Diese binden Ressourcen und treiben die Statistik in die Höhe. Mitverantwortlich für die zahlreichen „falschen“ Fälle sei, so die Studie, die mediale Präsenz des Themas „Corona“.
    Ralf Wurzbacher.

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