Nach krasser Drohung zu Recht gekommen

Asunción: Die Hausbesitzerin Clotilde Gómez, deren Schwester Patrocinia sich in ihrer Abwesenheit ihr Haus angeeignet hatte, verließ es mittlerweile. Der Konflikt wurde seltsamerweise gelöst.

Ihre Schwester Patrocinia Gómez verließ gestern Abend das besagte Haus im Stadtteil Ysaty, nachdem die Eigentümerin ihr drohte es mit einem Traktor platt zu machen, da kein Richter einen Räumungsbefehl unterzeichnen wollte. Sie nahmen alles aus dem Inneren mit und hinterließen trotzdem einen Saustall.

Dies ist für Clotilde Gómez allerdings ein Erfolg, denn sie kündigte an, das Haus verkaufen zu wollen, um einen Abschluss zu finden. Vor 20 Jahren kaufte sie das Haus mit Geld, was sie in Deutschland verdiente.

Ihre anderen Geschwister, die ihr alle zur Seite standen, gaben zu verstehen, dass der Schwager hinter der lang andauernden Resistenz steckte.

Wochenblatt / Abc TV

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9 Kommentare zu “Nach krasser Drohung zu Recht gekommen

  1. Das darf doch nicht wahr sein! Wieso kommt man in diesem Land so schwer bis überhaupt nicht zu seinem ganz klaren Recht? Sind die Gesetze hier so unpräzise definiert daß sie jegliche Interpretation offen lassen? Oder sind die hiesigen Juristen der Gesetze nicht kundig und somit total überfordert bzw. unfähig? Oder geht es darum, wer am meisten schmiert? Jedenfalls hat das alles sehr wenig mit einem zuverlässigen Rechtswesen zu tun und erinnert mehr an eine Willkür/Gefälligkeitsjustiz. Es geht doch nicht, daß am Ende jeder sein Recht in die eigene Hand nehmen muß um zu seinem Recht zu kommen. Jeder Mensch, der einigermaßen ein gesundes Rechtsempfinden und über einen logischen Verstand verfügt, muß an einer solchen Justiz verzweifeln. Wieso sorgt die Politik nicht endlich dafür, das Recht auch wirklich Recht ist und jeder, unabhängig von seiner Person, seinem Ansehen und seinen Finanzen, sich auf eine ordentlich Rechtssprechung verlassen kann?

    1. Ich dachte der Manni sei schon so lange in Paraguay, hat er dann nicht verstanden, dass es hier keinen Rechtsstaat gibt und man alles korrumpieren muss??? Da hilft nur auswandern…Amerika? Das ist doch ein prima Rechtsstaat?

      1. Ich habe das schon seit Anfang an verstanden, als ich nach PY kam. Darum geht es doch überhaupt nicht. Es geht vielmehr darum, seinen Frust und sein Unverständnis immer und immer wieder los zu werden, denn ich will und kann mich mit solchen Zuständen NIEMALS abfinden oder mich daran gewöhnen. Auch hoffe ich, daß aufgeschlossene Alt-Paraguayer bzw. Eingeborene sich für die Ansichten von hier schon lange lebenden Einwanderern interessieren und sich motiviert fühlen, für Veränderungen einzutreten. Außerdem geht es auch primär darum, daß mögliche neue Zuwanderer über dieses Medium wenigsten halbwegs einen Eindruck bekommen, was in Paraguay möglich ist. Stillschweigen, relativieren oder beschönigen der Zustände wäre geradezu Verrat an den eigenen Landsleuten, die aufgrund von schön manipulierten Berichten nach PY gelockt werden und hier unglücklich enden. Können oder wollen Sie das nicht begreifen??

        1. Zitat Manni: „Es geht vielmehr darum, seinen Frust und sein Unverständnis immer und immer wieder los zu werden, …“

          Auf deutsch heißt das, daß Sie ihr Ego in Einklang mit sich selbst bringen, indem Sie IHREN Frust und IHR Unverständnis in die Wochenblatt-Kommentarfuntion kübeln und dieses vorsätzlich und in vollem Bewusstsein, „immer und immer wieder“.
          Im Gegensatz zu @Rolf bin ich dagegen ihre Familie oder Nachbarn zu nerven, da es IHR Problem ist @Manni. Um den Frust abzubauen hilft Meditation, ein Gespräch beim Psychater, auch Holz hacken…kann man auch beim Nachbarn machen, wenn man selbst nichts mehr hat….
          aber niemals! never! nunca! die Kommentarfunktion des Wochenblattes zur Eigentherapie missbrauchen! Danke für Ihr Verständnis.

  2. Wer Paraguay nicht verstehen will, ist wirklich am falschen Ort.
    Den FRUST loswerden, aber bitte nicht hier im Wochenblatt, dass kannst Du bei Deinem Nachbarn oder Deiner Familien ablassen, dann NERVST Du nicht so viel Personen.
    Danke für Dein Verständnis.!!!

    1. klar sind da Einige genervt. Manni verprellt evtl. einwanderungswilliges Frischfleisch. Das wollen doch die Helfer, Makler und Marktsteher nicht sooooooooooooo gerne lesen. Manni, auf sie und nur weiter so !!!!!!!!!!! Sie müssen deine Kommentare ja nicht lesen. Steht doch ganz gross oben vor, der “ Manni “ .

  3. Zu dem Fall ist es wirklich seltsam, dass selbst hier nicht das Recht funktioniert.
    Vor kurzem wurde ein junges Paerchen zu 40 Jahren Haft wegen Mord veurteilt, da schien es ja zu funktioneren, aber hier?
    Es scheint, dass in Faellen, wo Menschen, die nicht koerperlich zu Schaden kommen, aber eine Partei irgendein wertvolles Gut (Haus, Grundstueck etc.) besitzt, besonders „traege“ gearbeitet wird. Naehrboden (Caldo de cutivo) fuer Betrug.
    Ebenso wie fuer Habgier. Wer viele Grundstuecke besitzt, trachtet nach mehr und mehr….mit Sicherheit um bei Problemen genug in der Hinterhand zu haben um die Justiz zu bestechen.
    Es ist…., sorry, aber auch hier steigt Wut und Frust in mir hoch. Das will ich und sollte allgemein nicht einfach ausblenden. Die meisten Paraguayer haben sich daran leider wohl gewoehnt, auch wenn diese es nicht gutheissen.

  4. Also ich Tippe auf 3:0 für das Haus in der ersten Halbzeit. Dann hätte der Traktor aufgeholt und der Spielstand wäre 7:4 Ende zweiter Halbzeit gewesen. Trotzdem hätte der Traktor mit 9:8 dank Verlängerung (8:8) und Penalti knapp gesiegt. Wer hält dagegen? Es ist eine Chipa in Pot!

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