Nachbar im Streit erschossen

Ciudad del Este: Ein Streit war der Auslöser, dass ein Mann des Mordes an seinem Nachbarn für schuldig befunden und wegen der 2012 in Alto Paraná begangenen Straftat zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde.

Julio César Villalba (Beitragsbild) muss nun 20 Jahre hinter Gitter, nachdem er 2012 im Stadtteil Salto Monday von Presidente Franco, Alto Paraná, des Mordes an seinem Nachbarn für schuldig befunden worden war.

Ramón Cano Almirón heißt das Opfer in dem Fall. Er wurde durch drei Schüsse getötet. Grund für den Nachbarschaftsstreit war eine Reparatur des Opfers an seiner Stromleitung. Aufgrund dessen hatte keiner der Nachbarn elektrische Energie zur Verfügung.

Zu dieser Zeit schaute Villalba fern und die Stromunterbrechung machte ihn wütend. Er ging hinaus, um zu sehen, was los war, und stellte fest, dass Almirón der Schuldige war. Er beschimpfte ihn und forderte, dass er den Strom sofort wieder einschalte.

Das Opfer ignorierte ihn jedoch und arbeitete weiter. Der Täter war wütend, nahm eine Waffe und schoss drei Mal auf Cano, der am Tatort starb.

Villalba war sechs Jahre lang auf der Flucht. Er wurde 2018 festgenommen und gemäß dem Bericht der Vereinigung der Magistrate von Alto Paraná (Asomap) dem Gerichtsverfahren unterzogen. Jetzt muss er 20 Jahre Haft verbüßen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Nachbar im Streit erschossen

  1. was soll dieser Beitrag „uns“ nun sagen? das es tödlichen Nachbarschaftsstreit gibt? das dieser Mann nach vielen Jahren Flucht, nun verurteilt wurde? oder das Paraguay ein „Rechtsstaat“ ist. hier in diesem Land werden die meisten „Streitigkeiten“ intern geklärt. Tötung inbegriffen. Das „Recht“ wird in Familien besprochen und durch „Verwandte“ vollstreckt. Punkt Nachtrag, für jeden „Reingeschmeckten“ (schwäbisch) ist es „gesünder“ sich da nicht einzumischen, in der Nachbarschaft! Erfahrung inbegriffen!

    1. Ihrem Nachtrag stimme ich voll und ganz zu. Zustände wie unter dem Diktat der Mafia. Aber wenn das so gewollt ist, erübrigt
      sich auch jede Kritik „von de Zuagroasten“ (bayrisch).

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