Lkw-Fahrer sitzen seit über zwei Wochen im Schlamm fest: Straßenzustand in Alto Paraguay katastrophal

Toro Pampa: Eine Gruppe von Fernfahrern sitzt seit mehr als zwei Wochen auf einem Weg in Alto Paraguay fest. Der schlechte Zustand der Strecke, verschärft durch widrige Wetterbedingungen in der Region, macht ein Vorankommen unmöglich.

Berichten vor Ort zufolge stecken mindestens 45 Lastwagen, die Vieh und Getreide transportieren, im tiefen Schlamm fest. Während einige Leichtfahrzeuge in den letzten Tagen entkommen konnten, bleiben die schweren Transporter manövrierunfähig, was die Sorge unter den Fahrern wächst lässt.

Die Lkw-Fahrer betonen, dass sie ihre Fahrzeuge nicht verlassen können, da sie die Ladung sichern müssen. Sie sind daher gezwungen, am Ort auszuharren und auf eine Besserung der Wegverhältnisse zu warten.

„Das Wetter ist bedrohlich, es ist Regen vorhergesagt, deshalb kommen wir hier nicht weg. Wir müssen an diesem Ort bleiben“, erklärte William Garrido, einer der betroffenen Fahrer, der die prekäre Lage schilderte.

Die anhaltenden Regenfälle in der Region erschweren die Bergungsarbeiten massiv, da der Boden zunehmend aufweicht und der Zustand der Piste sich weiter verschlechtert. Die Transportarbeiter warten derweil händeringend auf Unterstützung oder eine Instandsetzung der Infrastruktur, um ihre Fahrt fortsetzen zu können.

Die Situation verdeutlicht einmal mehr die massiven Logistikprobleme im Chaco, insbesondere während der Regenzeit. Dies betrifft nicht nur die Fahrer selbst, sondern die gesamte Produktionskette der Vieh- und Landwirtschaft. Da die Waren nicht rechtzeitig vermarktet werden können, entstehen den Produzenten in der Zone bereits erhebliche finanzielle Verluste.

Wochenblatt / Noticiero Paraguay

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3 Kommentare zu “Lkw-Fahrer sitzen seit über zwei Wochen im Schlamm fest: Straßenzustand in Alto Paraguay katastrophal

  1. Land Of Confusion

    Da das Problem seit Jahrzehnten besteht, verstehe ich nicht, wie man weiterhin diese Riesenlastwagen auf die Lehmstraßen schickt. Hier hab ich sogar Verständnis, dass in diesen Entfernungen im Chaco nicht alles asphaltiert werden kann. Entweder fährt man in trockeneren Jahreszeiten oder die Regierung versucht das Problem mit einer Bahnstrecke o.ä. zu lösen.

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  2. Mister Gaga

    Ja. Ist mir auch schon passiert. Bin ich mit dem Radl durch die Sahara geradelt und siehe da. Einfach kein Radweg. Bin ich im Sand stecken geblieben. Habe ich mal reklamiert warum dieda dahin keien Radlweg hinbasteln. Habens mir gsagt ich solle doch einen Radlweg selbst durch die Sahara basteln. Oder auf Elektro-Trottinet-Hover umsatteln.
    Übrigens: Letzthin ist es mir ähnlich wie diesen LKW-Fahrern ergangen: Bin ich ins Wasser gesprungen und war dann sehr darübe erstaunt, dass ic jetzt nass.
    Fazit: Wer mit dem Radl durch den Caco radelt kann — muss abe nicht, damit rechnen nass zu werden.

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  3. Hoffentlich sind nicht zu Viele Rinder Brutal umgekommen,Verduerstet,verhungert.Alle Laender sehen es wie Die Tiere Umkommen was Fleisch von Paraguay kaufen weil Viele Wege da waren nur fuer Gutes Wetter da,nun hats fuer Zwei Wochen geregnet nun ist Alles am Ende.

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