Nachbarschaftshilfe der anderen Art

Mariano Roque Alonso: Mehrere Nachbarn konnten gestern Abend einen Kriminellen stellen, der eine Waschmaschine stahl. Er gab an, keine Angst vor dem Gefängnis zu haben, denn er kenne es schon sehr gut und schwor Rache.

„Weit kam er nicht. Wir konnten den Täter mit der Waschmaschine schnell einholen. Er stand wahrscheinlich unter Drogen“, berichtete eine Nachbarin gegenüber Beamten der Polizei aus dem 10. Revier in Mariano Roque Alonso.

Der Verdächtige heißt Ángel Ramirez Ruiz (22) und hat schon mehrere Vorstrafen wegen schwerem Raub und weiterer Verbrechen. Er gab an, keine Angst vor dem Gefängnis zu haben und drohte den Nachbarn Rache an, wenn er wieder auf freiem Fuß sei. Der Bruder von Ruiz sitzt auch schon im Gefängnis ein. Die beiden hatten des Öfteren Diebstähle gemeinsam verübt.

Quelle: Hoy

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8 Kommentare zu “Nachbarschaftshilfe der anderen Art

  1. So erklettert man eine kriminelle Karriere. Einbrüche, Diebstähle, Gefängnis mit Weiterbildung, danach Schwerverbrechen. Das alles ist vorprogrammiert und absehbar. Welche Alternative aber haben diese Jugendlichen und Kriminellen in Paraguay, einem Land ohne Wertevermittlung und Moralerziehung, Visionen und Zukunftsperspektiven, einem Land des Konsumangebotes auf Ratenkauf und einem Überangebot an Drogen?

  2. Wahrscheinlich ein Junge, der in einen der Elendsvierteln aufgewachsen ist, ohne Vater, viele Geschwister, Mutter ohne jegliche Erziehung. Wahrscheinlich schon frueh die Schule beendet und sich seit fruehester Kindheit mit Kriminalitaet durchgeschlagen. Um dieses unwuerdige Leben zu ertragen, wird zu harten Drogen gegriffen.

    Armer Kerl!

  3. Auf die Frage, so wie Sie sich hier stellt, hat keiner eine Antwort parat. Das der 22 Jährige wieder auf freien Fuß kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche, aber wie kann man sich vor Rache schützen, es ist ja kein Einzelfall.

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