Nachhaltiger Anbau von Soja gefordert

Filadelfia: Die Sojaproduktion ist weiterhin im Aufwind. Vor allem im Chaco soll ein Schwerpunkt für den Anbau erfolgen.

Öffentliche sowie private Institutionen und Erzeugerverbände trafen sich an einem regnerischen Tag im zentralen Chaco, um über nachhaltige Landwirtschaft und Viehzucht zu sprechen. Der Schwerpunkt lag vor allem bei der aufkommenden Sojaproduktion in dieser Region des Landes.

Das Treffen ist Teil eines Dialogs im Rahmen der Nationalen Plattform für Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), in deren Mittelpunkt die wichtigsten Rohstoffe des Landes stehen: Fleisch und Sojabohnen.

Alfonso Fernández von der UNDP sagte, das Ziel dieser Plattform sei es, Wege zu finden, um nachhaltiger mit Fleisch und Sojabohnen zu arbeiten, die Umwelt, soziale und wirtschaftliche Aspekte zu respektieren und eine Schiene zu erstellen, die von Vorteil für alle Betroffenem in dem Sektor sei.

Héctor Cristaldo von dem Verband der Produzenten in Paraguay (UGP) sagte, es sei an der Zeit, die Vorurteile gegen Soja aufzugeben und gemeinsam für eine nachhaltige Produktion zu arbeiten. Er betonte, dass der Chaco mehr als 60% des Staatsgebiets und nur 3% der Bevölkerung ausmache, deshalb müsse noch viel getan werden.

Das Treffen fand ohne indigene Beteiligung statt. Einige der Stammesführer wehren sich vehement gegen die Produktion von Soja im Chaco. Fernandez sagte in Bezug auf das Thema nur, dass man ihre Rechte und Territorien respektieren müsse, um ihre eigene Entwicklung zu bewahren.

Der Gouverneur von Boquerón, Darío Medina, betonte, dass alles, was die Entwicklung des Chaco vorantreibe, bereit sei, die Kluft zwischen Ungleichheiten zu überwinden.

Wochenblatt / ABC Color

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27 Kommentare zu “Nachhaltiger Anbau von Soja gefordert

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    @Caligula
    Sogar in liberale mennonitische Schulen wuerdest du nach einer Weile fliegen. Wegen Mangels an ethik, moral und Orientierungslosigkeit.
    Es sind schon einige deutsche aus Deutschland geflogen wegen Erwaehnung des Big Bang. Homo als normal erklaeren und andere Expressionen vor Schuelern. Normalerweise werden solche dann beim Goethe Institut oder der mennonitischen Concordia Schule angestellt (zwangsversetzung).
    Das Lehrersein ist eine Berufung. Das kann man nicht mal geradeso ausknipsen nach belieben wie einen Lichtschalter. Definitiv hast du den falschen Beruf gewaehlt und wohl tausende von Schuelern liberale Schnapsideen eingetrichtert. Solche gehoeren Pensionslos fristlos entlassen nach dem ersten Lehrerjahr.
    Es gibt unter den Mennoniten genuegend Lehrer die nicht angestellt werden weil sie sich nicht „taufen lassen wollen“. Geschweige denn solche Meinungen oeffentlich zu vertreten waere nach einigen Monaten dein „Aus“ gewesen.

    1. Johanilein: lernen Sie erst einmal die deutsche Sprache richtig. Was Sie so von sich geben, beleidigt mein Auge. Sage ich doch: abgebrochenes Hilfsschulniveau. Oder hat „der Herr“ seinen Geist über Sie ausgeschüttet? Ihnen zuliebe werde ich sogar noch Mennonit. Ich besuche Sie dann mit der Sense.

  2. Was die assoziative Wortbedeutung „nachhaltig“ angeht, so passen die Worte Soja und nachhaltig – mit den entsprechenden Taten – nicht zusammen. Das ändert sich auch im Chaco nicht. Aber reden kann man ja viel von Nachhaltigkeit – auch um den heissen Brei herum.
    Der massenverfütterte Füllstoff Soja ist weder Menschen- noch Tiernahrung. Zu allem Übel gibt es obendrauf nahezu keine genetisch veränderte Saat mehr.
    Zur Sojalüge hier z.B.
    http://paleolifestyle.de/gesundheit/soja-ungesund/
    Nun ja, da machen im Chaco doch wenigstens die Investionen in „kranke Häuser“ wieder Sinn.
    Wie war doch gleich sinngemäß das indianische Sprichwort?
    „Wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch vergiftet ist, werdet ihr sehen, dass man Geld nicht essen kann.“,.
    Wobei die Indianer sicher noch keine sojagefütterten Fische kannten..

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    @Simplicus @Caligula
    Erstens. Ist Gott ein armer Schrotthaendler der bekehrt ist lieber als ein Professor der gottlos ist und reich.
    Zweitens. Gracia, gracia, dass du siehst dass ich ein echter Christ bin.
    Drittens. Ich und du @Simplicus koennen nicht von den Gottlosen erwarten die „Geheimnisse des HERRN“ zu begreifen.
    Viertens. Ditto @Anton. Sic esses. So isses. Du scheinst es begriffen zu haben was ich anfangs versuchte zu vermitteln. „Nachhaltigkeit“ bedeutet fuer den Deutschen (und indigenen hier auch) dass auch die folgenden Generationen in und vom Land leben koennen. Fuer den Mennoniten und Lateinparaguayer bedeutet das aber die expansive-rodungsorientierte Land- und Viehwirtschaft „auf Teufel komm raus“ wie ein Elefant im Porzellanladen und eben der Nachhaltige Fluss des Geldes (und der Preise).

    „Nachhaltig“ ist hier in etwa wie die Person „Gott“ in den Religionen. Moslems, Christen, Juden, Hindus, Mormonen, Jehovas Zeugen, usw haben einen „Gott“. Nur eben ist es nicht derselbe „Gott“.

    1. Ja, Hallelujah, und jetzt bauen wir Soja nachhaltig an, trotz der unterschwelligen Bissigkeiten von Mannilein. Als angebliches Professorlein mußte ich natürlich immer vornehm reden, jetzt im Ruhestand ist das nicht mehr erforderlich.
      Johan: trotz Iher unbegreiflichen, unnötigen Biestigkeiten gegenüber den Mennoniten halte ich Sie im Grunde für einen Christen, bis jetzt!

  4. Was sollen Diese persönlichen Beleidigungen und gegenseitigen Anfeindungen?
    Zum Artikel selbst:
    „es sei an der Zeit, die Vorurteile gegen Soja aufzugeben und gemeinsam für eine nachhaltige Produktion zu arbeiten.“
    Tatsache ist also, dass im Chaco ein Schwerpunkt für den vermehrten Anbau von Soja entstehen soll.
    Also neue Rodung für neue Anbauflächen.
    Alles andere wie dabei: „die Umwelt, soziale und wirtschaftliche Aspekte zu respektieren und eine Schiene zu erstellen, die von Vorteil für alle Betroffenem in dem Sektor sei.“ sind nichts weiter als Lippenbekenntnisse.
    Es geht lediglich darum den in diesem Gebiet lebenden Bevölkerungsanteil von 3% der Gesamtbevölkerung Paraguays
    die Taschen zu füllen; auf Kosten der Natur und der dort lebenden kapitalschwachen Bevölkerung.
    Nachhaltigkeit im Ackerbau bedeutet nach deutscher Meinung aber Biodiversität, Artenvielfalt und aktiven Bodenschutz bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit. Sojamonokulturen sind damit unvereinbar.

  5. „@ „Professor“ Caligula: Merken Sie das eigentlich nicht selbst? Während Johan Moritz von und zu beständig beleidigungsfrei kommentiert, verfallen Sie in eine derart primitive Gossensprache, garniert mit üblen persönlichen Beleidigungen. Haben Sie tatsächlich keinen Anstand im Leib? Sie sind wirklich eine Zumutung für alle, bis zum Erbrechen.

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Ja ich stimme Simplicus bei. Mir scheint auch dass Caligula fuer einen Professor einfach keinerlei Niveau hat. Wenns so mit allen Hochschulprofessors in DE, deutsch-Italien, AT und CH aussieht so ists ja kein Wunder das DE es zu nichts mehr bringt. Es fehlt halt generell an alle Moral, Vorbild und geistige Orientierung. Das ist vorrangig die Aufgabe aller Lehrer und Professors. In der Kolonie Menno wuerdest du schon lange gefeuert sein mit der Einstellung wegen „Volksverseuchung“.

    2. Ebenso, danke. Die Retourkutsche gilt. Sie greifen doch ständig Johan an, aber wenn’s ums Professorchen geht, sind Sie immer dabei. Wie die Geier! Mannilein: ich kann gar nicht soviel essen, wie ich ko en möchte. In der Tat ist Johan noch ein Heiliger im Gegensatz zu Ihnen.

      1. Und schon wieder beweisen Sie Ihre traurige Geisteshaltung. Wirklich sehr erbärmlich von Ihnen. Und so etwas will Professor gewesen sein. Eher wohl ein wegen Haßpropaganda davon gejagter Professor oder schlicht ein Hochstapler, von denen es in Paraguay ja geradezu wimmelt.

        1. Mannilein: Sie sollten nicht den ganzen Tag am PC der Website des Wochenblatts hängen. Dadurch bleiben Sie °°°° und bekommen Glotzaugen. Ab und zu ein ausgedehnter Spaziergang tut Ihnen sicher gut. Ein Hochstapler sind Sie sicher auch, denn dass Sie ein erfolgreicher Schrotthändler aus Deutschland sein wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Schrotthändler ist für Sie ein zu anspruchsvoller Beruf.

  6. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Zum Beispiel das Wort „Nachhaltig“ wie in >>Nachhaltiger Sojaanbau<< bedeutet fuer den Deutschen und Indigenen komplett was anderes als fuer den Mennoniten und paraguayer.
    Der Deutsche/Indianer versteht darunter Naturschutz und dass es noch moeglich ist in 100 Jahren was hier zu produzieren. Der Mennonit/paraguayer versteht darunter immer mehr Quantitaet Soja anzubauen impliziert immer mehr Rodungen und immer mehr Geld nachhaltig-kontinuierlich in die eigenen Kassen zu spuelen.
    Nachhaltigkeit fuer die einen = Naturschutz, erhaltung der Boede fuer die naechste Generation.
    Nachhaltigkeit fuer die anderen = mehr Sojaanbau mit mehr rodungen und dass fuer lange Zeit mehr Geld verdient wird.
    Sie sehen das selbe Wort 2 komplett andere Bedeutungen.

      1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

        Leichtglaeubiger Deutscher… und so tanzen sie dir auf der Nase rum.
        Dasselbe hat mal der deutsche Minister erlebt als die GTZ die Landwirtschaftsschule (Versuchsstation) bei Los Pioneros aufbaute. Die Mennoniten stellten sich arm und es dauerte eine Weile bis die Bundesregierung denen auf die Schliche kam (Betrug bei Staatsfoerderungen) und merkte dass die reiche Viehzuechter waren.
        Die Antwort war damals diese: „Fuer diese reichen Viehzuechter wuerde man keine weiteren Gelder springen lassen“. Damit zog sich die GTZ zurueck von dem Projekt und das ganze verfiel so langsam unter den Haenden der lateiner (heute ist das Gebaeude eine Universitaet glaub ich).
        Noch mehr „Beweise“ gefaellig?
        Die Naivitaet der Deutschen ist mir unverstaendlich und nicht zu fassen.

        1. Ich bin kein Deutscher sondern Südtiroler. Habe aber lange in Deutschland gelebt und kenne die christlichen Dödel in- und auswendig. Übrigens bin ich ein Möchtegern-Professorchen. Und Sie? Abgebrochener Hilfsschüler?

          1. Johan: zwischen den abgebrochenen Hilfsschülern und den Möchtegern-Professorchen gibt es natürlich gewaltige Unterschiede. Übrigens: mein Aregua-Angebot gilt, bis zur Heilung!

          2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

            Na wenn man nicht mit Infos aufwarten kann so scheint das ganze mit „aus Suedtirol abstammen“ eher ausgedacht zu sein. Na wen interessierts. Italien ist ja eh bald bankrott und hat teilweise die Korruption in alle Welt exportiert da ein grosser Prozentsatz der lokalen Korruptionsriegen italienische Namen fuehren.

          3. Jb: Profesor schreibt man mit zwei s.
            Gerne wiederhole ich: Predigten haben auf der Kommentarfunktion dieser Website nichts zu suchen. Das ist für mich eine Unverschämtheit, eine Beleidigung. Wie wäre es, wenn ich tagtäglich mit Predigten im Sinne des Islam, des Buddhismus oder des Judentums aufwarte? Für mich kein Problem. Ich verzichte darauf, um die Leserschaft nicht endgültig auf die Palme zu treiben. Monatelang habe ich zu den täglichen, teilweise mehrfachen Predigten Gegenzitate aufgeführt, ohne Ergebnis. Denn wer einmal vom Teufel des religiösen Wahns besessen ist, kommt sehr schwer davon weg. Helfen, wenn überhaupt, kann in diesen Fällen nur eine Spezialbehandlung in Aregua. Der von religiösen Wahn Besessene möge also bitte den in der Nachbarschaft angesiedelten Hühnern und Gänsen predigten und die Leserschaft davon verschonen. Als Ergebnis kommen dann keinerlei angebliche Boshaftigkeiten meinerseits mehr.

          4. Caligula. Eine Unverschämtheit ist wie sie hier über den Christlichen Glauben herfahren. Aber was sollst sie werden sich selber vor Gott verantworten bei dem grossen Gericht das noch kommt, sie koennen sagen wad sie wollen, es wird kommen. Noch haben sie die Zeit sich zu bekehren. Ihre Entscheidung.

          5. Jb: wie naiv und primitiv muss man sein, diesen Blödsinn zu glauben? Dass es Unsinn und Blödsinn ist, ist längst bewiesen und erwiesen. Aber: träumen Sie gerne weiter. Das geht mir alles am A…. vorbei! Hallelujah und Amen.

          6. Caligula. Ooook, ich warte auf die Beweise. Die würde ich gerne sehen. Ich wünsche ihnen viel Glück auf ihrer Reise

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