Nachtclubbetreiber vor dem Aus: Ab 01:00 Uhr ist Schluss

San Bernardino: Ein Bürgermeister scheint sich für Ruhe und eine lärmfreie Stadt einzusetzen. Jedoch gefällt dies den Nachtclubbetreibern oder anderen gastronomischen Betrieben gar nicht, wenn sie schon ab 01:00 Uhr schließen müssen.

Vertreter der Hotellerie, Gastronomie und des Nachtlebens von San Bernardino versammelten sich gestern in der Nähe des Rathauses, um gegen eine Verordnung zu protestieren, die ihre nächtlichen Aktivitäten einschränkt.

Die Stadtverwaltung San Bernardino hat die Verordnung Nr. 24/2022 erlassen, die die geltenden Vorschriften zur Raumnutzung ändert und erweitert. Im Zuge dessen wird das Gebiet des Amphitheaters José Asunción Flores als Wohngebiet deklariert.

Einer der Demonstranten erklärte gegenüber Journalisten, dass diese Vorschrift die Hotel- und Gastronomiebranche sowie das Nachtleben der Stadt im Allgemeinen schwer treffen würde.

Laut der Zeitung Ultima Hora versicherte der Rechtsberater der Kommune San Bernardino, Diego Fernández, dass die Genehmigung von Nachtclubs im Bereich des Amphitheaters mit der neuen Verordnung vermieden werde, da der Beschluss Veranstaltungen nur bis 01:00 Uhr zulasse. Man setze so mehr den Schwerpunkt auf die Anwohner, die vor übermäßiger Lärmbelästigung geschützt seien.

Wochenblatt / NPY / Beitragsbild Archiv

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6 Kommentare zu “Nachtclubbetreiber vor dem Aus: Ab 01:00 Uhr ist Schluss

  1. Das ist gut so, das es eine Sperrstunde gibt. Damit werden die Umsätze auf den frühen Abend vorverlegt und auf weniger Stunden konzentriert, so daß der Gewinn sogar steigt. Das begreifen aber die wenigsten Gastronomen, das der Konsum am höchsten ist wenn das Zeitfenster der Gaeste frueher endet. Das beste Beispiel ist das Oktoberfest mit seiner frühen Sperrstunde.

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    1. Zitat: “Damit werden die Umsätze auf den frühen Abend vorverlegt und auf weniger Stunden konzentriert,”
      Nein.
      Das mag auf Rentner zutreffen, deren Akkus ohnehin schon flasche-leer sind. Aber Du verkennst total, dass es Nachtschwärmer gibt, für die der Abend um 23 Uhr erst so richtig anfängt. So ein Schuppen heißt nicht um sonst “NACHTclub”
      Und ganz besonders wenn es so heiß ist, sitzt man lieber in der Nacht draußen und feiert, weil es am Abend einfach noch zu heiß ist.
      Das Problem ist, dass in SanBer, genauso wie in den meisten anderen Städten hier, sich nie eine Stadtverwaltung Gedanken über die Stadtplanung und -entwicklung gemacht hat, indem man den Raum in verschiene Gebiete für Industrie,Gewerbe, Vergrügung und Wohnen eingeteilt hat. Die Städte hier sind einfach gewuchert und dann sind eben vermehrt laute Gewerbe inmitten von Wohnbebauung.
      Das geht solange gut, wie die Leute an Krach gewöhnt sind, weil ohnehin überall der Hahn kräht, die Hunde bellen, die Mopeds ohne Schalldämpfer fahren, die dicke Mama schreit und der Nachbar sein allwöchentliches Asado mit Gartendisco veranstaltet, das in der typischen nächtlichen Streiterei und Prügelei endet, sobald sie genug getankt haben, mit anschließendem Gejammer und Geheul der Weiber.
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      Sobald aber meist europäische Rentner die Idee von Lebensqualität mit Ruhe und Frieden verbreiten, fangen die Konflikte an.

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  2. Einmal Touristenperle und dann wieder Ruheoase. Wollte man beides, müsste es organisiert werden. Also einteilen für Gastronomiemeile und Wohnviertel. Platz ist ja wohl genug rund um eine Kloa ähh den See. Klappt nicht? Ja warum nicht? Weil organisieren in der 3. Welt sowieso ein Fremdwort ist, verstärkt noch durch Zeit ist Geld. Der nächste Bürgerchef ist dann Clubbesitzer und oh wunder es darf wieder gefeiert werden und die Bars und Discos wachsen wieder unkontrolliert aus dem Boden bis es wieder zu laut ist.

  3. Naja, eigentlich hat @OnkelNick oben schon alles geschrieben. Muss ich doch meinen Senf auch noch dazu geben:
    Ist auch vollkommen richtig. In zivilisierten Ländern kannst nicht einfach eine Diskothek, bestehend aus 11 cm dicken Backsteinmauer mit ein wenig Verputz ins Wohnquartier stellen. Ich meine, kann man natürlich schon. Aber vielleicht wollen die Nachbarn bzw. Häuslebesitzer der Nachbarschaft etwas früher ins Bett, weil sie morgen arbeiten sollten. Naja, zur Arbeit könnens natürlich auch mit dem Shwuddeli-Hui-120dB beginnend ab 0:00 Uhr bis Open-end, sind dann halt nicht ganz ausgeschlafen. Aber geht durchaus. Vielleicht haben sie in zivilisierten Ländern das Recht in ihren eigenen vier Wänden nicht den Kackelärm-120dB und -Gestank der Nachbarn ertragen zu müssen.
    Ich meinte, hierzulande müssten die “Diskotheken” ja einfach 10 Mi PYG mehr verlangen. Dann könnten sie sich eine Lärmisolierung leisten. Aber das wäre dann mit 20 Mi PYG Eintritt – ca. 3 €nen – für die meisten dann wieder doch unerschwinglich. Und würden wie die meisten hierzulande wie bisher die “Diskothek” gleich bei sich zuhause neben dem Müllabfackelhaufen/Kinderspielplatz hinter der Hütte abshwuddeli-hui-120dB-en.
    Ist doch gut von der Stadtverwaltung SanBer, keine Genehmigungen für “Diskotheken” im Wohnquartier mehr zu erteilen. Müssens halt die “Diskotheken” umsiedeln. Das Problem bleibt natürlich, dass sie sich damit keine Freunde schaffen, die privaten “Shwuddeli-Hui-120dB Diskotheken”genau da bleiben werden, wo sie sind (im Wohnquartier, wo den sonst) und nach den nächsten Wahlen dat wieder ganz anders aussehen kann.

  4. Reichsbaron Abramowitsch van Witzleben-Elensky

    @Nick
    Ja das Horizontale Gewerbe ist nun mal des Nachts unterwegs.
    Nick, erklär du uns doch mal au de Taille wie das Geschäftsmodell des Nachtclubbesitzers mit angeschlossener PV aussieht. Da sind wir alle gespannt drauf.
    Apropo Telefon einsteckeln. Der Akku meines Moto E6 blähte sich unverhoffs auf während der Lagerung, mir gelang es noch ihn zu “entgasen” aber nach 5 Monaten Gebrauch merkte ich das Telefon lag nicht mehr rund auf und da wußte ich was los war. Jetzt hat sich auch die andere Seite des Akkus aufgebläht und die andere Seite auch wieder so daß es mir langsam zu gefährlich wurde. Der Akku hielt dann in den letzten Wochen auch immer kürzer und so mußte ich auch jeden Tag aufladen. Das wurde mir zu bunt und vor allem gefährlich so daß ich auf eines meiner 2 neu in Box liegenden Moto E4 Telefone vor einigen Tagen übersattelte. Jetzt hält die Batterie wieder 4 bis 5 Tage.
    Das scheint bei modernen Telefonen immer häufiger vorzukommen daß Telefone einfach mal so aufblähen und man merkt die Batterie ist dabei zum Luftballon zu werden. Das Ding muß sofort raus aus dem Phonie und in meinem Fall funktioniert ja das Telefon an für sich hervorragend – nur die Batterie nicht.
    Motorola USA lehnt jegliche Garantie ab und sie schnitten mir den Chat ab als ich sagte “neues Telefon her oder mehrere neue Batterien aus Kulanz oder es setzt was”. In letzter Zeit bekommt man immer weniger Garantie und die Firmen drücken sich wo es nur geht und schützen alles mögliche vor um ja nur nicht Garantieansprüche geltend machen zu müssen.

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  5. Ich kenne keinen Ort der Welt wo man beides kombinieren kann Das ist Sache der Kommune, gibt aber überall Streit.
    Wenn ich meine Ruhe will dann kaufe ich mir keine Bude auf Ibiza in einer Partymeile wo sich sich ab 23:00 im Auto mit 120db besaufen damit sie um 01:00 in Stimmung sind, denn früher ist da drinnen nichts los.
    Das weiß ich vorher:
    Umgekehrt genehmige ich als Stadtverwaltung keinen Club ich einem gutsituierten Wohnviertel.
    Beiden Parteien gehört dafür mit leichten Schlägen der Hinterkopf gewaschen.
    Das kommt aber auch bei euch sicher davon, dass jeder nur seinen eigenen Profit sieht.
    Egoismus Welcome, weltweit.
    Ich finde wer zuerst da war hat sozusagen Hausrecht und wem das verwehrt wird ist es halt eine scheiß Verwaltung, gegen die man sicher gerade bei euch nicht viel machen kann. Schuld sind immer die anderen.

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