Nahverkehrszug mit einer Investition in Höhe von 500 Millionen USD geplant

Asunción: Was lange währt, wird endlich gut, heißt ein Sprichwort, das nun auf den geplanten Nahverkehrszug zwischen Asunción und Ypacaraí zutrifft, denn das Vorhaben soll endlich Wirklichkeit werden.

Insgesamt sind sieben Bahnhöfe und 26 Haltestellen bei dem Nahverkehrszug geplant. Die Investition beläuft sich auf rund 500 Millionen US-Dollar.

Lauro Ramirez, Präsident der staatlichen Eisenbahngesellschaft Fepasa, erwähnte gegenüber dem Radiosender 1000 AM, dass noch bis zum Ende dieser Woche das Abschlussprojekt des Nahverkehrszuges vorgestellt werde, der den Transport von Personen zwischen Asunción und Ypacaraí mit sieben Bahnhöfen und 26 Haltestellen ermöglichen soll.

Ramirez hob hervor, dass die Investitionen zur Durchführung des Plans 500 Millionen US-Dollar betragen und 20.000 Arbeitsplätze (direkt und indirekt) während des Baus geschaffen werden. Nach Abschluss des Projekts bietet der Zug Beschäftigung für rund 500 Personen. Er wies darauf hin, dass das Vorhaben von der koreanischen Kooperation für ländliche Entwicklung sowie infrastrukturelle Vorhaben außerhalb von Korea (KIND) umgesetzt wird.

Ramirez erwähnte weiter, dass der Beginn der Arbeiten für nächstes Jahr erwartet werde, obwohl er klarstellte, dass es noch kein genaues Datum gebe. „Das Projekt wird das Land 500 Millionen US-Dollar kosten und die Rendite soll sich laut Machbarkeitsstudie auf 3,5 Milliarden USD belaufen”, betonte er.

Schließlich argumentierte er, dass der Zug auch für das Auge sehr attraktiv sei und die Lebensqualität der Menschen verändern werde.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Nahverkehrszug mit einer Investition in Höhe von 500 Millionen USD geplant

  1. https://youtu.be/pk_o7EeLNIQ

    Das lesen wir nun wirklich schon seit Jahren. Ist das wieder mal ne neue Machbarkeitsstudie, mit welcher sich die Amigos vom hiesig Eisenbahnministerium ohne Eisenbahn beschäftigt haben oder eine aufgewärmte. Gähn. Machbarkeitsstudien habens ja jetzt schon ein paar gemacht. Fehlt nur noch die dazugehörige Eisenbahn, Amigos!

  2. Zitat: “Schließlich argumentierte er, dass der Zug auch für das Auge sehr attraktiv sei”
    Bitte was?
    Zitat: “die Rendite soll sich laut Machbarkeitsstudie auf 3,5 Milliarden USD belaufen”
    Wenn jeder Einwohner Ypacarais, vom Baby bis zum Greis, jeden Tag, auch am Wochenende nach Asu fährt und wieder zurück, müsste das Einzelticket über 13.000 Guarani kosten, damit sich nur die Investitionskosten von 500 Mio $ in 15 Jahren wieder einspielen. Laufende Betriebs-, Wartungs-, Reparatur-, Ersatz- und Personalkosten noch nicht mit eingerechnet.
    Wenn nicht jeder, vom Baby bis zum Greis, jeden Tag hin und zurück fährt, wird es natürlich noch teurer.
    Also ich weiß ja nicht was die bei ihrer Rentabilitätsstudie gerechnet haben, aber einen Taschenrechner haben die sicher nicht bemüht.
    Übrigens stand in einem älteren Artikel vom Mai, dass ein Ticket nur 3600 Guarani kosten soll…….
    Joooo, das wird knapp! Dann müßte jeder Einwohner von Ypacarai 4 mal täglich hin und zurück fahren, nur für die reinen Investitionskosten.
    Und dann wollen die auch noch 3,5 Mrd$ Gewinn einfahren???
    Hahaha.

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  3. Eine Eisenbahnverbindung lohnt sich dann, wenn die Menschen auch zu einer Arbeit gehen und die Eisenbahn auch Transport beinhaltet.
    Viele Menschen hier haben ihr Geschäft zuhause, indem sie Bier, Bier, Bier, Waren aller Art verkaufen (Bodega, Despensa, Kleider…) oder Coiffeur, Schweißer, Automecanico… sind. Wenn der Zug aber mehr Kostet als zwei Tankfüllungen mit dem Chabishobel, wo man erst noch 2 Erwachsenen und 3 Kleinkinder drauf bringt, dann vergiss den Zug. Dann ist da noch die Konkurrenz der Busfahrer-Lobby.
    Wären sie so schlau und würden da auch Transport-Tschutschubahn verkehren lassen. Haut auch nicht hin. Lieber mit der 30-jährigen Stinkerochel die Ware transportieren -mit einem Tagesaufenhalt zur Rebaradur an der Hauptkreuzung – als mehr bezahlen für Zug. Wie uns @Onkel_Nick und @dreier vorgerechnet haben, scheinen diese besser Rechnen zu können als unsere Misters vom Eisenbahnmysterium. Diese Machbarkeitsstudie(n) ist(sind) wohl nur positiv ausgefallen, damit sie noch einige Jahre auf ihrem Thron mit europäischen Gehältern sitzen können.
    In zwei Jahren sind Präsidentschaftswahlen, dann werden diese Amigos ersetzt vom neuen. Diese können dann wieder eine jährliche Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

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