Naturreservat zur Kohleherstellung genutzt

Vaqueria: Ein großes Polizeiaufgebot drang in das Naturreservat Campos Morombi ein. In mehr als 120 Hütten hatten sich Campesinos niedergelassen, Wald gerodet und Kohle produziert.

Die Delegation wurde von der Staatsanwältin Marta Martínez, Leiterin der Abteilung für Umweltverbrechen aus dem Departement Caaguazú, angeführt. Bei dem Polizeieinsatz ging man Hinweisen nach, die sich auf illegale Waldrodungen in den Orten von Potrero Carumbé und León Herido des Naturschutzgebiets der Privatfirma Campos Morombí bezogen.

Die Einsatzkräfte fanden eine große Menge Schnittholz vor, 19 Öfen zur Herstellung von Holzkohle und 122 prekäre Behausungen, teilweise nur mit einem Zeltdach und ohne elektrischen Anschluss. Alle Öfen wurden von Traktoristen zerstört, die vom Eigentümer des Naturschutzgebietes beauftragt worden waren.

Im weiteren Verlauf der Operation setzten die Polizisten ihre Durchsuchung auf dem Privatgrundstück fort, bis sie etwa 100 Personen trafen, darunter Männer, Frauen und Kinder, die vermutlich Schusswaffen, Macheten und Schaufeln trugen. Bei ihnen waren der Landrat Milciades Paniagua aus Caaguazú, Fabio Rojas, Stadtrat aus Vaqueria, Vicente Cano, Stadtrat aus Repatriación und der Staatsanwalt des Departements Caaguazú, Celso Dávalos. Sie wollten eine Eskalation zwischen dem Polizeiaufgebot und den Campesinos vermeiden.

Martinez erklärte der Personengruppe den Grund für die Intervention und schloss die Operation nach Polizeiberichten ohne Zwischenfälle ab. An diesem Ort wurden auch Maniok- und Maisplantagen sowie gegrabene Brunnen entdeckt. Es kam zu keinerlei Verhaftungen von irgendwelchen Personen.

Beamte des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) und des Nationalen Forstinstitutes (Infona) begleiteten das Verfahren.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Naturreservat zur Kohleherstellung genutzt

  1. Schön, dass sich die Justiz bemühte. Es kam zu keinerlei Verhaftungen von irgendwelchen Personen. Ouh diosus mios, diesos werdens das bestimmtos niemehros tun, Ouh diosus mios, autsch.

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