Nenecho muss Costanera verkaufen, um die Gehälter seiner Angestellten zu zahlen

Asunción: Der Bürgermeister von Asunción, Óscar Rodríguez (ANR), will die städtischen Grundstücke an der Costanera gewinnbringend nutzen, um Geld für die Gehaltszahlungen aufzubringen. Die Gemeinde ist überschuldet und prüft außerdem zwei neue Anleiheemissionen.

Óscar “Nenecho” Rodríguez möchte, dass der Stadtrat von Asunción eine Verordnung verabschiedet, die die Stadt aus ihrer schlechten finanziellen Lage “retten” soll. Die Lösung: Verkauf der Costanera und Erhöhung der Schulden, um andere Schulden zu tilgen.

Nenecho beabsichtigt, die Versteigerung der kommunalen Immobilien entlang der Costanera de Asunción in ihrer Gesamtheit zu beantragen, die als Projekte für die Bürger gedacht sind. Dazu braucht er nur die Stimme der Ratsmitglieder. In einer Mitteilung von Rodríguez heißt es, dass nur die Hälfte der Erlöse für Investitionen und 15 % für die Finanzierung von Sozialplänen verwendet werden, während 35 % für laufende Ausgaben, d. h. für Gehälter, bestimmt sind.

Auch in der Verordnung von Nenecho wird in Artikel 6 eine Anleihe in Höhe von 195 Milliarden Guaranies genehmigt, die zur Begleichung bestehender Schulden verwendet werden soll, für die es keine andere Möglichkeit gibt. Ebenso wird in Artikel 9 eine weitere Anleihe in Höhe von 360 Milliarden Guaranies genehmigt. Der Gesamtbetrag von 555 Milliarden Guaranies wird von den Bürgern übernommen, die in den folgenden Jahren zur Zahlung verpflichtet sein werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Rodríguez erneut eine Ausrufung des Notstands vorsieht, in diesem Fall für ein ganzes Jahr, was es ihm ermöglichen wird, den Fall “Nenechopapers” zu wiederholen, als er im Rahmen des Pandemie-Notstands öffentliche Gelder ohne Kontrolle nutzte.

Der Übergangs-Bürgermeister Álvaro Grau (PPQ) veröffentlichte am Donnerstag die Liste der Beamten in Asunción und nutzte dabei die Abwesenheit von Óscar Rodríguez (ANR), der sich auf einer Reise befindet. Insgesamt gibt es 8.844 Beamte im Rathaus und der Stadtrat.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Nenecho muss Costanera verkaufen, um die Gehälter seiner Angestellten zu zahlen

  1. Anleihen von Asuncion? Wer ist so wahnsinnig und würde dieser Geldvernichtubgsmaschine auch noch Geld in den Rachen werfen.
    Es gibt eine ganz einfach Lösung: Von den 8.844 Planileros mindesten 6.000 sofort entlassen. Und Voilá, wäre wieder Geld in der Stadtkasse. Der Zustand von Asuncion würde sich dadurch in keinster ändern, denn schlechter kann es nicht mehr werden als es schon ist.

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    1. Wer sollte so dumm sein, Anleihen der Stadt Asuncion zu kaufen? Na wer wohl: Colorados! Die werden sich selbst “stützen” in ihrem Wahnsinn und ihrer Verblendung. Dazu Geldwäscher und Korrupties. Nur zu!

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