Neue Batterie von Tesla – Die Lösung für den Chaco?

Die Firma Tesla, bekannt für High-End-Elektroautos und Vorreiter in Sachen Batterietechnik, hat vergangene Woche eine neue Lithium-Ionen-Batterie vorgestellt, die das Potential hat, bisher nicht an das Stromnetz angeschlossene Orte energetische zu revolutionieren. Dies könnte auch für wohlhabende Bewohner des paraguayischen Chacos eine Steigerung der Lebensqualität mit sich bringen.

Elon Musk, der Firmenchef von Tesla, präsentierte am vergangenen Wochenende in Los Angeles die Batterie mit dem Namen „Powerwall„. Sie kann Strom, zum Beispiel aus Solarzellen, über Nacht, beziehungsweise bei Stromausfall, speichern. Das Gerät ist für die Befestigung an einer Garagenwand konzipiert, es erinnert ganz entfernt an ein Surfbrett und soll in verschiedenen Farben lieferbar sein. Es soll genügend Energie speichern können, um einen normalen Haushalt unabhängig vom Stromnetz zu machen.

Im August 2013 gab die Firma bekannt, 5 Milliarden USD für eine neue Batteriefabrik ausgeben zu wollen und bereitet sich so auf eine globale Distribution vor. Ende des Jahres will man die Powerwall in den USA für 3.000 Dollar ein Modell mit sieben kWh anbieten, ein 10 kWh-Modell soll ebenfalls für 3.500 USD verfügbar sein. Irgendwann im Jahr 2016 soll der Energiespeicher auch in Deutschland auf den Markt kommen. Langfristig sieht man das größte Absatzpotential in Entwicklungsländern wie Paraguay, für die der Einsatz vieler kleiner Batterien günstiger sein könnte als der Ausbau der Hochspannungsnetze.

Die Batterie kann drinnen wie draußen befestigt werden. Die maximale Betriebstemperatur wird aber mit 43 Grad Celsius angegeben, dies macht im Chaco eine Installation im Schatten unabdingbar. Im Normalbetrieb kann das Gerät 2 kW liefern und 3,3 kW Spitzen abdecken. In den USA gibt der Hersteller 10 Jahre Garantie. Selbstverständlich können auch mehrere Batterien zusammen installiert werden. Auf der Produktseite des Herstellers kann die Powerall bereits vorbestellt werden.

Quelle: teslamotors.com

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3 Kommentare zu “Neue Batterie von Tesla – Die Lösung für den Chaco?

  1. na 43 Grad wird im Chaco auch im Schatten schnell mal ueberschritten, selbst in Asuncion etc. werden knappe 50 Grad erreicht zwischen September und April.

    1. Stimmt… ist zu heiss hier…..viel zu heiss… ebenso in Teilen Afrikas, den USA, Arabien….. Australien ebenso…alles viel zu heiss.
      Aber warte mal… am Nord und Südpol ist es eventuell zu kalt. Ebenso in Canada, Alaska, grossen Teilen Russlands und Chinas…. hmmm
      Naja da bleibt immer noch ein bisschen was an Landmasse über wo die Batterie funktionieren könnte. Problem dabei wird dann sein, dass die übrig gebliebenen Länder entweder
      A. So eine Technik nicht benötigen… weil es dort so selten Stromausfälle gibt dass sich die Anschaffung nicht lohnt…

      Oder aber
      B. Länder in denen kaum jemand die Finanziellen Mittel für eine solche Anschaffung hat…

      Also TESLA… warum entwickelt man dann so etwas eigentlich???

      Mal ehrlich… anstatt mal an zu erkennen dass eine solche Entwicklung toll,… längst überfällig ist….
      Nö…. gleich wieder ein Einwand…. hier könnte es denn doch mal zu heiss dafür sein….

      Ich versteh die Welt nicht mehr…

      1. Hallo Herbert, warum denn so grantelig? Es ist doch nur gesagt worden, dass diese Technik für große Teile des Chaco oder für Asu im Sommer nicht nutzbar sind, weil es dort zu heiß ist.
        Und das kann man so pauschal natürlich nicht sagen, weil es auch im Chaco einige Monate gibt, wo diese Technik einsetzbar wäre. Die Frage ist dann nur, ob sich das rentiert.
        Die Überschrift endete ja auch mit einem Fragezeichen – stand als für eine Möglichkeit…

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