Neue Schlaglöcher auf der Strecke Paraguarí-Villarrica

Die asphaltierte Straße zwischen Paraguarí und Villarrica, erst vor einem Jahr ausgebessert, hat schon wieder schwere Schäden. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten (MOPC) muss erneut Reparaturen auf 82 Kilometern vornehmen, die offenbar schlecht gebaut wurden.

Im August 2004 begann die Asphaltierung der Route, zwei Firmen waren verantwortlich, die Unternehmen Vial und M & T. Gelder kamen von der japanischen Bank für internationale Kooperation (JBIC) in Höhe von 40 Millionen US Dollar, einschließlich einer Erweiterung um 4 Millionen US $.

Die endgültige Abnahme erfolgte im Dezember 2011 mit einer Verzögerung von vier Jahren. Die Strecke verbindet Paraguarí mit Villarrica und verkürzt die Distanzen nach Itapúa und Caazapá. Derzeit ist die Route wegen tiefer und großer Schlaglöcher und vielen Unebenheiten gefährlich, zahlreiche Unfälle mit menschlichen und materiellen Verlusten haben sich schon ereignet.

Der schlechte Zustand befindet sich im Bereich Ybytymi, es fehlt dort aber an ausreichender Beschilderung über die Gefahrenquellen. Ein Subunternehmer sollte den Untergrund der Straße mit Steinen auffüllen und verdichten. Es wurde beobachtet, dass viel Schlamm und Wasser verwendet worden sei und die Baufirma den Untergrund nicht vorbereitet hätte, bevor die Asphaltschicht aufgetragen wurde.

Das MOPC verbringt viel Zeit mit konstanten Reparaturen, kaum ist eine Stelle fertig gestellt, kommt es in anderen Bereichen zu Schäden. Mehrere Abschnitte müssen nun komplett saniert werden, vor allem Bereiche, in denen schwere Regenfälle Risse verursachten, die mangelnde Beschilderung soll in Kürze verbessert werden.

Quelle: ABC Color