Neuigkeiten – in wenigen Tagen!

Brasilia: Auf die offizielle Bitte den Flüchtlingsstatus von Juan Arrom und Anuncio Marti abzuerkennen hin, bat die brasilianische Regierung um ein paar Tage Zeit sich dazu zu äußern.

Juan Arrom, Víctor Colmán und Anuncio Martí, die seit 2002 als Flüchtlinge in Brasilien leben, soll, wenn es nach der paraguayischen Regierung geht, der Flüchtlingsstatus aberkannt werden. Arrom und Martí, die derzeit eine Klage gegen den paraguayischen Staat laufen haben um eine Entschädigung in Höhe von 63 Millionen US-Dollar, nutzten ihr medizinisches Gutachten wegen vermeintlicher Folter durch Polizisten auch schon um als Diktatur Opfer vom Staat Geld einzufordern. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Folter so wie erklärt, nicht stattgefunden haben kann.

Das medizinische Gutachten unterzeichnet von Dr. Portillo, Ehemann der Senatorin Esperanza Martinez (Frente Guasu), wurde zu verschiedenen Gelegenheiten beim Staat eingereicht, einmal um sich als Diktaturopfer zu registrieren und Entschädigung zu kassieren und ein zweites Mal nach der Anklage wegen Beteiligung an der Entführung von María Edith Bordón de Debernardi. Damals ließen sie nicht sich von der Staatsanwaltschaft untersuchen zu lassen, Grund weswegen die Folter offiziell nicht bewiesen werden konnte.

Von Seiten des internationalen Gerichtshofes für Menschenrechte in Costa Rica wurde dem keine Beachtung geschenkt. Man blendete die Anklage wegen Entführung genauso aus wie auch das fehlende Gutachten der Staatsanwaltschaft wegen der mutmaßlichen Folterung durch Uniformierte.

Sollte ihnen der Flüchtlingsstatus aberkannt werden und sie nach Paraguay überstellt werden, droht ihnen Untersuchungshaft anstatt 63 Millionen US-Dollar. Obwohl sich Paraguay an die Richtersprüche des Gerichtshofes halten muss, verweigert die Regierung vehement die Zahlung an beide Männer.

Wochenblatt

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