Nicht ganz bei Sinnen

Asunción: Ein Brasilianer riss gestern drei Strommasten der ANDE um und wollte einfach weiter fahren. Anwohner konnten ihn in einer halsbrecherischen Aktion stoppen. Der Vorfall könnte weitreichende Folgen haben.

Gestern Abend ereignete sich der Unfall im Bereich des Superviadukts an der Kreuzung Aviadores del Chaco und Mayor Aponte. Ein großer LKW mit brasilianischem Kennzeichen fuhr zuerst einen Mast des staatlichen Stromversorgers ANDE um. Nachbarn wollten ihn dann stoppen, aber der Fahrer fuhr einfach weiter. Im Zuge dessen riss er durch mitschleifende Kabel weitere zwei Strommasten um.

Ein Anwohner stieg auf den Trittbügel vom Lastwagen um den Fahrer zu am Weiterfahren zu hindern. Das erledigten aber schließlich die umgestürzten Betonpfosten.

Der Lenker von dem LKW wurde festgenommen, er ist 61 Jahre alt. „Ich wollte ihn stoppen. Er sagte, er habe einen Führerschein und weiß was er nach einem Unfall tun muss, aber erst später“, erklärte Gerardo Casco, ein Beteiligter vor Ort.

Heute soll das Superviadukt offiziell eingeweiht werden. Es bleibt zu hoffen, dass die ANDE die Beleuchtung wieder herstellen kann.

Quelle: Hoy

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