Asunción: Indigener in Paraguay zu sein, schein nichts zu sein, was man sich wünschen will. Nachdem sie sich auf einen weiten Weg machten und in Asunción ankommen, versteht die für sie zuständige Ministerin ihre Sprache nicht.
Auf dem Platz vor dem Kongress, der Plaza Uruguaya, sowie vor dem Institut für indigene Angelegenheiten (Indi) befinden sich Gruppen von Indigenen, die aus dem Inland anreisten und um Landkauf bitten. Es geht um insgesamt 1.310 ha, die einst Stammesland waren. Ohne ihre Präsenz in der Hauptstadt würde sich keiner ihrer Probleme annehmen. Doch wenn sie schon anreisen haben sie, zumindest unter der Regierung von Mario Abdo ein schweres Los gezogen, denn die zuständige Ministerin oder Staatssekretärin Ana María Allen Dávalos versteht kein Guarani, so die Indigenen.
Sie selbst wiederum stellt ihr Amt nach wenigen Wochen schon wieder zur Verfügung und erklärte zwar „Guaraní zu verstehen aber es nicht gut genug zu sprechen“. Damit ist weder eine Planung noch eine Lösung oder gar ein simpler Dialog möglich, beschweren sich die indigenen Anführer vor Ort.
Wochenblatt / Abc Color











Hermann1
Wenn die Sprachbarriere das einzige Problem ist, ließe sich das doch mit einem Dolmetscher lösen.
Oder?
franz
Wenn man will ja – doch wer will das schon.
Ausserdem – wenn jeder Stamm sein ursprüngliches Land zurück haben möchte, dann wäre Paraguay komplett im Besitz der Indigenen – wie vor 600 Jahren. Leben würde ich dann hier nicht mehr 🙂
Hermann1
Dann würdest Du aber für 5 Glaskugeln 2 ha bekommen!
Augenarzt Dr. Giesela Schiele
Das was die Paragayer sprechen ist auch kein Guarani. Sie nennen es zwar Guarani, Yopara versteht aber kein einzig Guarani-Sprechender rund um den Amazonas. Der Gewichtung im Unterricht von täglich 7 bis 11 Uhr nach zu urteilen, spricht man aber an der Wallstreet Yopara.