Beschlagnahmte Güter sollen flüssig gemacht werden

Asunción: Nach einem Treffen mit Staatspräsident Mario Abdo erklärte Karina Gómez vom Sekretariat zur Administration von beschlagnahmten Gütern, dass bald erste Immobilien und Fahrzeuge unter den Hammer kommen.

„Alles was legal in Staatshand übergegangen ist, soll auf Anweisung von Mario Abdo nicht übermäßig verwaltet sondern so schnell wie möglich zu Geld gemacht werden“, erklärte Gómez (Beitragsbild). Dies wird normalerweise mit einer Versteigerung getätigt, die demnach bald bekannt gemacht werden dürfte.

Nach der Versteigerung der Grundstücke von Reinaldo Cabañas und Jarvis Chimenes Pavão, letzteres im Wert von 6 Millionen US-Dollar, soll ein Teil davon für soziale Projekte aufgewendet werden, zum Beispiel mehr Plätze in Kliniken, wo sich Drogensüchtige behandeln lassen können.

Das Sekretariat zur Administration von beschlagnahmten Gütern (Senabico) hat 25 Funktionäre und einen Jahreshaushalt von 600.000 US-Dollar. Wie auch für soziale Projekte soll ein Teil der Einnahmen aus den Versteigerungen von Immobilien, Flugzeugen und Fahrzeugen auch in deren Haushalt einfließen. Derzeit ist bei der Personaldecke kaum möglich alle Immobilien zu unterhalten, ohne dass diese im Wert gemindert werden.

Wochenblatt / Presidencia / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Beschlagnahmte Güter sollen flüssig gemacht werden

  1. Gelder für die Behandlung von Drogensüchtigen?? Das hat in Europa bis Heute nicht funktioniert und wird es auch nicht,diese Drogenabhängigen lassen sich gesund pflegen und dann geht es weiter. Da sind die Gelder besser verwendet in Hospitäler für Arme Menschen. Nicht für solch Abschaum.

  2. Frauenarzt Dr. Martin Hengst

    Antworten

    Schön, dass Versteigerungen auch schon erfunden wurden in Südamerika. Schön wäre es natürlich auch, wenn ein Großteil des Erlöses zur Auflockerung des Gehaltes von Staatsbeatmeten herangezogen werden können.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.