Nichts ist so wie es scheint

Asunción: Das vermeintliche Chatprotokoll, in welchem die Senatorin Desirée Masi den Mord an Cartes in Auftrag gegeben haben soll, scheint nicht so echt zu sein, wie es von der Gegenseite behauptet wird. Anscheinend ein Ablenkungsmanöver.

Dank etwas Initiative und um bei Unmengen von Vorwürfen der Unterschriftenfälschung für einen Wiederwahl abzulenken, soll dieser Screenshot editiert worden sein, sodass der Anschein erweckt wird, es handele sich um eine Aussage der Senatorin.

Diese gab zu zynisch und lustig eingestellt zu sein aber selbst sie würde solch eine Phrase nie chatten. Demnach steht Wort gegen Wort.

Im gleichen Atemzug erklärte heute jedoch der Parteichef der ANR, Pedro Hercules Alliana, dass man mit den Fälschungsvorwürfen abgeschlossen hätte und im kommenden Februar der Gesetzesentwurf im Senat eingereicht werden soll. Dabei würden bis zu 30 Senatoren dieses Vorhaben unterstützen. Zuletzt schafften es die Cartes Anhänger nicht einmal 23 Stimmen zusammenzubekommen. Allerdings ist das typisch für Gesetzgeber, dass sie in Momenten der Aufmerksamkeit sich dem Willen des Volkes beugen und sobald diese sich abschwächen, sich dem Höchstbietenden hingeben.
Der Februar wird zeigen, welche Kandidaten ins Rennen geschickt werden.

Wochenblatt / Abc Color

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