Niedriger Peso, mehr Schmuggelware

Asunción: Das Ministerium für Industrie und Handel informiert, dass es durch den erneuten Wertverlust des argentinischen Pesos, zu einem massiven Zustrom von geschmuggelter Ware gekommen ist. Als Gegenmaßnahme will man die „Operation Hendy“ verstärken.

Der stellvertretende Minister von Industrie und Handel, Pablo Cuevas erklärt, dass die Abwertung der Währung des Nachbarlandes in einem direkten Bezug zum Schmuggel in unserem Land steht. Man wird die Anstrengungen verfünffachen müssen, um den Schmuggel zu bremsen, sagt Pablo Cuevas.

Er gibt zu, das trotz Kontrollen an jeder Ecke der Stadt Schmuggelwaren verkauft werden.

(Wochenblatt/Abc)

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9 Kommentare zu “Niedriger Peso, mehr Schmuggelware

  1. „Er gibt zu, das trotz Kontrollen an jeder Ecke der Stadt Schmuggelwaren verkauft werden.“ Und die Polizei steht daneben und schaut zu. Toll!

  2. Der Minister soll doch froh sein,das Schmuggelware ins Land kommt, damit braucht man dann den Salario minimo nicht erhoehen.
    Wie soll denn eine Familie mit ihrem geringen Einkommen weiterleben, wenn alle Preise erhoeht werden muessen.

  3. Viele hier im Land haben nicht mal 1 Millionen zum leben und das mit den Mindeslohn ist auch so ein Thema. Klar wenn die Preise hier steigen und steigen muss mehr Lohn her, aber da viele Lebensmittel hier in PY hergestellt werden und hier trotz Niedriglohn mehr als teuer verkauft werden ist die Spirale nach oben offen. Das da der Schmuggel floriert ist kein Wunder und allemale besser als Hunger zu leiden weil das Geld für PY Waren Vorne und Hinten nicht reicht und viele Menschen hier Fleischknochen kaufen die selbst Hunde angewidert anschaut, um etwas vom Fleisch Geschmack zu bekommen.Wenn die Waren hier den Erzeugnisskosten entsprechen würden ist der Schmuggel nicht nötig.Aber so ist der Schmuggel ebend eine Form um sich wenigstens ein Bischen leisten zu können.
    Als Polizist würde ich auch weg sehen wenn Kleine Bürger sich mal etwas gönnen .Die großen Banditen hier sind die Überbezahlten Mitarbeiter in Ministerien und Wasserkraftwerken,da ist die 5 fache Anstengung mehr als nur wünschend wert.Hier sollen nur Supermarktketten geschütz werden die sowieso in den Händen von Politikern und Anderen Großmäulern sind.

    1. jawohl, genau so ist es. Hoffentlich sinkt der Peso weiter und der Schmuggel steigt. Auch ein kleiner Ausflug ins Nachbarland wird dann noch lohnender. Die Lebensmittelpreise, die Preise für Elektronik usw. sind hier alle viel zu hoch. Wenn z.B. 200g Butter umgerechnet 1,21 Euro und in D 500 g ebenfalls so viel kosten, dann ist der hiesige Preis völlig überzogen. Auch auf die Fleischpreise und die der landwirtschaftlichen Produkte könnte die Regierung durch Ausfuhrzölle einwirken und so zu einer Preissenkung im Inland beitragen. Gleichzeitig würden die Staatseinnahmen steigen und es müssten weniger Schulden gemacht und dem Haushalt die horrenden Zinslasten aufgebürdet werden.Dafür müsste man aber Politik fürs Volk machen aber welche Regierung im parlamentarischen System tut das noch?

    1. Natuerlich darf man kaufen , soviel man will . Aber halt immer schoen seinen Zoll an der Grenze zahlen ,
      und schwupp haette man es hier billiger haben koennen .

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