Noch 67 km bis zur Grenze

Filadelfia: Das Außenministerium (MRE) berichtete, dass die Nationale Boundary Demarcadora Kommission de Limites (CNDL) am Freitag den Bericht über die Arbeit der Rodung von Waldflächen entlang der Grenzgrenze zwischen Paraguay und Bolivien vorgelegt hat.

Das Projekt begann im Juni 2019 und dauerte bis November letzten Jahres mit der Vorbereitung einer Strecke von 637,6 Kilometern auf der binationalen Route Paraguay-Bolivien.

„Es sind noch 67 Kilometer bis zum Ziel und wenn die Wetter- und Geländebedingungen dies zulassen, könnten die Arbeiten an der Trasse bis März 2021 wieder aufgenommen werden“, berichtete das MRE.

Man fügte hinzu, dass 307 Kilometer der Wiedereröffnung bereits bestehender Routen zwischen den Grenzsteinen I und V sind, während die anderen 323 Kilometer der “Eröffnung neue Wege in dem herausfordernden Gebiet und der Umgebung vom Chaco“ entsprechen.

„Die Arbeiten wurden trotz der Schwierigkeiten durchgeführt, die 2019 mit den Bränden im Chaco zwischen den Grenzsteinen VI, VII und VIII auf beiden Seiten zwischen Paraguay und Bolivien auftraten und sich im Jahr 2020 mit den durch die Covid-19-Pandemie auferlegten Quarantänebedingungen noch verschlimmerten“, heißt es weiter in dem Bericht.

Man betont, dass diese Arbeiten dank des im März 2019 unterzeichneten interinstitutionellen Abkommens zwischen dem MRE-CNDL, dem Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), dem Ministerium für nationale Verteidigung und dem Militärkommando (Army Engineering Command) durchgeführt werden.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Noch 67 km bis zur Grenze

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Ein Fest fuer die Schmuggler nehm ich mal an.
    Aber, wen denn stoert der Schmuggel ueberhaupt! Er bringt ja immer mehr Arbeitskraefte und Konsumenten in den Zentralen Chaco indem diese zwielichtligen Gestalten jetzt ungehindert an den hitos (Grenzsteinen) rueber koennen. Auch der Schmuggler nimmt nicht gerne den Weg durch dornigem Gestruepp sondern gerade die Wege werden jetzt fuer den Schmuggel ausgebaut. Wegen der Ruta Bioceanica sind jetzt grenznahe Flugplaetze fuer den Drogenhandel nicht mehr noetig. Man spaziert jetzt also seelenruhig ueber die Grenze da Schneisen in den Busch gerodet werden.
    Mit zunehmender Geschwindigkeit passiert im Chaco den lokalen Produzenten was auch in Nordamerika beim Viehzuechter schon lange (mit dem suedamerikanischen Fleisch) geschieht. Massenweise kommt geschmuggeltes Fleisch bzw Gemuese und Obst ins Land und wird da „gewaschen“ indem man es als nationale Produktion umetikettiert.
    In den 1980ger Jahren hatten die USA noch rund 1.6 Millionen Viehzuechter und heute 2020 sind es gerademal 700.000. Die anderen sind alle untergegangen wegen dem suedamerikanischen Fleisch – Paraguay verkauft nach Chile dass es dann reexportiert nach JBS Zweigstelle USA (brasilianischer Fleischriese) der das Fleisch dann als „Made in USA“ umetikettiert.
    Cattle Rancher Warns About the Meat You’re Buying – https://www.youtube.com/watch?v=m8ioFjN7viY&t=1670s
    Auch der internationale Terrorismus ist eng mit der suedamerikanischen Drogenmafia verbunden und finanziert sich durch Drogen. Dazu bedarf es auch guten Strassen und korrupte Beamte.
    The Business Of Terrorism | Follow The Money (Full Documentary) – https://www.youtube.com/watch?v=S80biBdpOiE&t=656s
    Vor allem die libanesische Diaspora und auch die frueheren Ottomanen (Tuerkische Diaspora) gelten als verlaengerter Arm der Djihadis um sich aus Suedamerika heraus zu finanzieren. Wir denken da an Marja Abda Bezirzes (libanesische Diaspora) und Juan Carlos Menem (Tuerkische Diaspora, ehemals ottomanischer Staatsbuerger), der fruehere Praesident von Argentinien. Ganz zu schweigen von der tuerkischen Diaspora in Deutschland.
    Generell gilt: wo du die Beamten nicht bestechen kannst da schmuggelst du per Flugzeug – wenn du die Beamten bestechen kannst so sind die beste Alternative gut ausgebaute Strassen.
    Also die Kombination von MOPC- Wege-Wiens und korrupte Beamte sind die ideale Kombination fuer das exponentielle Aufbluehen des Drogenschmuggels und Terrorismus.
    Paraguay duerfte der Finanzplatz des Terrorismus sein mittels dem die Terroranschlaege in Europa und den USA finanziert werden – so ne Art „Schweiz Hitlers“.

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