Nordamerikaner an Chia Anpflanzungen in Paraguay interessiert

Asunción: Chia Samen finden in den Vereinigten Staaten von Amerika großen Anklang weswegen die Bauern aus der Provinz San Pedro mit der Unterstützung des Landwirtschaftsministerium auf diese einjährige Pflanze umsatteln könnten.

Der Markt für die Samen der Chia oder Salvia hispánica ist breit gestaffelt und sehr rentabel, weswegen der Anbau ganz besonders in der armen Region San Pedro sinnvoll sein kann. Vor rund zwei Wochen erst äußerten Geschäftsleute Interesse am Ankauf des Naturproduktes, welches dank seiner reichen Inhaltsstoffe problemlos in die tägliche Ernährung integriert werden kann.

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Ferdinand Regehr, Geschäftsführer der Cooperativa Carolina in Itacurubí del Rosario, San Pedro, erklärte, dass schon diverse Zonen (rund 1.500 ha) mit Chia angebaut werden und pro Kilo getrockneten Samen 5 bis 6 US-Dollar gezahlt werden.

„Hier in Paraguay muss im August geerntet werden. Auf einem Hektar kann durchschnittlich 500 kg der Körner geerntet werden, was Einkünfte von mindestens 11 Millionen Guaranies pro Hektar sichert. Die Genossenschaft erhält Unterstützung von der Kooperative Friesland“, erklärt Regehr.

Nicanor Invernizzi, Vizeminister für Landwirtschaft erklärte, dass mit Chia noch keine allzu großen Erfahrungen mit der Salbei-ähnlichen Pflanze gesammelt wurden jedoch technische Hilfe beim Anbau jederzeit bereitsteht. Spätestes mein Nachfolger wird alles Nötige dazu veranlassen, damit auch dieser Produktionszweig Früchte trägt.

(Wochenblatt / La Nación)

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6 Kommentare zu “Nordamerikaner an Chia Anpflanzungen in Paraguay interessiert

  1. das hört sich ja recht gut an. Da könnte (Klein-) Bauern durch Chia eine Einnahmequelle erschlossen werden. Störend ist allerdings die Tatsache, dass die Nordamerikaner (landläufig USA genannt)Interesse an dem Produkt zeigen. Die haben schon fast die gesamte Sojaproduktion in Händen, zerstören das Land, die Kleinbauern werden vertrieben und Arbeitsplätze gibt es kaum welche. Für interessierte empfehle ich den Film der ARD dazu unter
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rbaDHVLmdZA
    Das alles ist nur möglich, weil der IWF von Paraguay für seine Kredite eine exportorientierte Landwirtschaft verlangt. Diese führt zu Monokulturen und Landlosigkeit, Armut und Siechtum der Betroffenen. Dieses Vorgehen kennen wir von Nordamerika. Es führte zur Vernichtung der Ureinwohner, Indianer genannt.

  2. Etwa 500 kg/ha pro Hektar allerdings im ungetrockneten Zustand. Richtig ist, daß wenn sich ein vielversprechender Markt auftut, der kleine Campesino mit seinen 2-5 Hektar bereits nach 2 Jahren das Nachsehen hat. Die großen Produzenten werden auch im großen Stile anbauen und die Preise bestimmen, sodaß dann in kurzer Zeit die Sache für den Kleinbauern wiederum unrentabel wird. Zumindest war es bisher fast immer so, siehe Baumwolle, Rohrzucker usw. …..leider….

    1. Nun ja , das ist doch klar.
      Die Exporteure hier, die Importeure in USA und EU und auch die Transporteure müssen ja auch von etwas leben.

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