“Nordlichter“ entdecken Paraguay

Asunción: Normalerweise sind Touristen aus Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemark eher an Nordlichter gewöhnt. Sie zogen aber nun Südamerika vor und machen eine Rundreise durch Paraguay, Brasilien und Argentinien.

„Die Touristen besuchen Paraguay mit einer Kombination aus anderen Zielen. Erst stand das binationale Wasserkraftwerk Itaipú auf dem Programm, dann die Yerba Mate Route mit den Jesuiten Ruinen und die Wasserfälle in Foz de Iguazú“, sagte Vanessa Torres, Geschäftsführerin von Discover South America.

Sie fügte an, es habe sich mittlerweile herumgesprochen, dass Paraguay viel zu bieten habe, vor allem bei europäischen Reiseveranstaltern. „Wir haben jedes Jahr 10 Gruppen mit 20 bis 40 Personen, die etwas mehr von der Kultur und Natur in Paraguay erfahren wollen“, sagte Torres.

Das Tourismussekretariat Senatur setzt weiter Schwerpunkte im Sektor Fremdenverkehr. Immer mehr Spezialisten werden ausgebildet, um als Fremdenführer eingesetzt werden zu können.

Jedoch betonte Torres, es sei notwendig, den Schwerpunkt auf die Zweisprachigkeit, insbesondere das Englisch, zu legen. In einigen Fällen nehmen die Touristen private Übersetzer mit. Die Beziehung werde aber persönlicher, wenn vor Ort die Fremdenführer mit den Besuchern kommunizieren können.

Torres empfahl, den Schwerpunkt beim Marketing im Tourismussektor mehr auf bestimmte Länder zu fokussieren. „Wenn Paraguay in einem einzigen Land pro Jahr, zum Beispiel Spanien, intensiv Werbung macht wird das Touristen aus diesem Land mehr anziehen. So kann man Schwerpunkte direkt setzen. Die Endkunden werden bei solch einer Strategie mehr Interesse an unserem Land finden“, sagte sie.

Wochenblatt / La Nación

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2 Kommentare zu ““Nordlichter“ entdecken Paraguay

  1. Oberste Direktive

    „Wenn Paraguay… intensiv Werbung macht wird das Touristen … anziehen.“
    Echt jetzt? Das kann nur von einem Lizenzierten der Fakultät Marketing stammen, der zusätzlich einen Weiterbildungskurs: «Werbung wirkt in 14 Tagen» in Europa besucht hat.

  2. Richtig. Es macht nur Sinn Paraguay mit Brasilien und Argentinien zu verbinden. Es bleibt also bei Itaipu sowie den Wasserfaellen von Brasilien her kommend und von Argentinien aus Encarnacion und die Jesuiten Ruinen.